Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 26. Januar 2020 

Langerhanssche Inseln


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Langerhansschen Inseln sind Zellagglomerate in der Bauchspeicheldrüse ( Pankreas ) die sowohl die Höhe des Blutzuckers als auch die Insulinausschüttung vornehmen sowie solches Sie wurden 1869 durch den deutschen Mediziner Paul Langerhans ( 1847 - 1888 ) entdeckt und später nach ihm benannt.

Aufbau und Funktion

Insgesamt bilden die Inselzellen ein bis Prozent der Masse des Pankreas. Jede "Insel" einen Durchmesser von 0 2 bis 0 mm.

65 bis 80% der Zellen sind Insulin produzierende Beta-Zellen. Ihre Aufgaben

  • Registrieren der Blutzuckerhöhe
  • Synthetisierung des Insulins und dessen Bereitstellung in Vakuole
  • Abgabe des Insulins auf die "Botschaft" registrierenden Zellen in das Blut

Außerdem gibt es die Glucagon produzierenden Alpha-Zellen (15-20%) Somatostatin produzierende Delta-Zellen (3-10%) und Polypeptide enthaltende PP-Zellen.

Bis vor kurzem galten Langerhans'sche Zellstrukturen nicht teilungsfähig wobei diese Meinung aber wieder werden musste da man eine geringfügige Reproduzierbarkeit konnte die aber offenkundig durch die komplexe der verschiedenartigen Zellen verzögert ist.

Transplantation

Wie bei jedem anderen Gewebe auch hat man Versuche unternommen Inselzellen transplantieren . Hierbei stößt man aber auf die Abstoßungsreaktionen wie diese auch bei anderen Geweben finden sind. Cyclosporin (?) und andere Medikamente Leber - und Nierentoxisch so dass durch die Einnahme dieser bereits nach ca. 10 Jahren neben der auch eine Nierentransplantation ins Haus steht. Angesichts Erfahrung von Langzeitdiabetikern mit Spritze bzw. Pumpe bis zu ihrem Lebensende nach einer 40jährigen frei von Spätschäden aus dem Leben zu ist dieses Risiko unverhältnismäßig hoch.

Die Inselzelltransplantation bleibt also nur Personen die bereits eine neue Niere erhalten haben. kommt es dass es in Deutschland gerade eine Hand voll Diabetiker gibt die eine Inselzelltransplantation erhalten haben.

Zur Transplantation wird meist nicht mehr ganze Pankreas - Organ verpflanzt sondern nur die Inselzellen die ein besonderes Auswaschungsverfahren gewonnen werden. Dies schützt dem Risiko dass das verpflanzte Organ ggf. selbst bzw. andere Bauchorgane zerstört. Die Inselzellen am sinnvollsten in die Pfortader der Leber da dort der Blutzucker nach der Resorption durch die Darmwand am frühesten ankommt sie dort am effektivsten wirken können.

Durch das Separationsverfahren gehen ca. 75 der Inselzellen verloren so dass man (so der Marburger Mediziner im Oktober 2002 bei Vortrag) die Inselzellen von mindestens 2 Personen muss. Nach der Transplantation sind die Transplantierten nicht mehr auf Insulin angewiesen müssen aber rechnen dass das Inselzellgewebe nach 1-4 Jahren Schnitt 3 Jahre) wieder verloren geht. Die der gleichzeitig verpflanzten Niere beträgt im Schnitt Jahre. Die wesentlich kürzere Lebensdauer der Inselzellen - wie bei einem zur Mehrleistung stimulierten zu erwarten - auf die Überlastung zurück führen möglicherweise auch auf verminderte "Ernährungsmöglichkeiten" der und auf nicht ganz abstellbare Autoimmunprozesse. Das C-Peptid beträgt aber bei den Transplantierten direkt der Operation nur 50% der Summe die Gesunden zu finden ist.




Bücher zum Thema Langerhanssche Inseln

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Langerhanssche_Inseln.html">Langerhanssche Inseln </a>