Die Quellenlage ist nicht sonderlich ergiebig. handelt sich meist um Personennamen Ortsnamen sowie die in der Frühzeit als Runeninschriften später dann in Urkunden wie dem Codice diplomatico Langobardo und dem Edictus Langobardorum sowie Geschichtswerken wie der Historia Langobardorum des Geschichtsschreibers Paulus Diaconus auftauchen.
Eine Reihe von mehr oder weniger langobardischen Wörtern hat sich im Italienischen und seinen Dialekten gehalten vgl.:
Für die historische Sprachwissenschaft ist das vor allem deshalb interessant da sich hier des 6. Anfang des 7. Jhds. die Belege für die hochdeutsche Lautverschiebung finden lassen.
Aufgrund der Quellenlage lassen sich hier mehr als Vermutungen anstellen. Man geht jedoch davon aus dass die langobardische Grammatik weitgehend Strukturen des Althochdeutschen entspricht.