Das lateinische Alphabet wurde von der lateinischen Sprache auf romanische germanische slawische finno-ugrische und weitere Sprachen und ist wahrscheinlich das zur Zeit am verbreitete Alphabet (West- und Mitteleuropa Nord- und Teile Afrikas und Asiens Australien).
In zahlreichen Sprachen wurde das lateinische um diakritische Zeichen ergänzt (wie ö é å ) oder es wurden Buchstabenkombinationen entwickelt (wie ch sch th ng sz ) um weitere sprachspezifische Laute darstellen zu Aus bloßen Kombinationen konnten im Laufe der auch Ligaturen werden die später dann oft zu Buchstaben wurden (wie W aus V und V im Spätlatein. Dt. und Poln. wie æ aus a und e im Dän. und Isl. wie ß aus langem s (ſ) und runden (s) bzw. aus langem s (ſ) und im Dt.). Außerdem entstanden neue Buchstaben indem in ihrer Form differenziert wurden. Aus ursprünglichen (Allografen) eines Buchstabens wurden eigenständige Buchstaben (im Latein schon G in Unterscheidung zu C im späteren j neben i und u neben v). Darüber hinaus wurde das Alphabet auch durch Buchstaben aus anderen Alphabeten (zu Zeiten des klass. Lateins gelangten so Y und Z aus dem Griechischen ans Ende des Alphabets im Isländischen wurde der Buchstabe Þ (Thorn) aus dem Runenalphabet übernommen).
Die Aussprache der einzelnen Buchstaben hat schon innerhalb des römischen Reiches gewandelt ( Lautverschiebung ) und unterscheidet sich auch heute mehr weniger von einer Sprache zu anderen.
Das klassische lateinische Alphabet bestand aus Buchstaben: A B C D E F G I K L M N O P R S T V X Y Z