Schon in jungen Jahren war Le Tho von radikalen Theorien fasziniert. 1930 war er Mitbegründer der indochinesischen kommunistischen Partei. Wegen seiner politischen Aktivitäten er die Jahre zwischen 1930 und 36 sowie zwischen 1939 und 44 im Gefängnis. 1945 war er gemeinsam mit Ho Chi Minh und Vo Nguyen Giap Gründer der Nationalen Front für die Befreiung Vietnams (NFL) auch Viet Minh später Vietcong genannt.
Als Mitglied des Politbüros der Führung der kommunistischen Partei und der Südvietnamesischen Vietcong war er der führende Repräsentant Region und seit 1954 Organisator von Wiederständen bzw. Anschlägen gegen südvietnamesische Regime sowie seit 1965 Leiter der militärischen Aktionen während des Vietnamkriegs . 1969 wurde er Mitglied der NFL bei 1968 beginnenden Friedensverhandlungen zwischen den USA Süd- und Nordvietnams und der NFL. Bald darauf wurde deren Chefdelegierter.
Nach einem langwierigen Prozess kam es 1973 zu einem erfolgreichen Abschluss der Friedensgespräche. Anschluss daran wurde ihm und Henry Kissinger der Friedensnobelpreis verliehen. Le Duc Tho lehnte die des Preises jedoch mit der Begründung ab in seinem Land noch immer kein Frieden
Trotz des Rückzuges der US-amerikanischen Soldaten die amerikanische Regierung die Südvietnamesen weiterhin mit Daher leitete Le Duc Tho gemeinsam mit die militärischen Aktionen gegen den südvietnamesischen Präsidenten Van Thien bis zum Ende des Krieges 1975 . Nach dem Krieg blieb Le Duc bis zu seinem Rückzug 1986 Mitglied des Politbüros.
Einen Tag vor seinem 79. Geburtstag Le Duc Tho in Hanoi.