Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Lebensstil wird umgangssprachlich verwendet ist aber auch Fachbegriff innerhalb der Soziologie .
Lebensstil erscheint hier als eine Bezeichnung für wiedererkennbare Kombinationen von Freizeit -Präferenzen (z. B. welche Musik man hört) auch beruflich oder familiär für einen Stil der die soziale Distanz zwischen den diesen Stil Pflegenden verringert ( Vertrauen auf Reaktionen der Anderen erhöhrt)oder gegenüber vergrößert (die sog. 'unsichtbaren Schranken' errichtet). Das sich auf Merkmale wie Wohnstil Kleidung Sprachgestus Ein Beispiel eines ausgeprägten Lebensstil war z. der Dandy .
Lebensstil ist mit diesen Elementen - meist Pointierung gewisser Züge und Vernachlässigung anderer - in die Soziologie übernommen worden.
Dort kann man ihn etwa als strukturierende Muster individueller Lebensführung auffassen die von und kulturellen Möglichkeiten und den eigenen Werthaltungen abhängen (nach Kaltenborn 2000 Lüdtke 1995); als Mittel der (sub)kulturellen Einbindung als Form der Selbstpräsentation des Je nach theoretischer Ausrichtung werden einzelne dieser betont.
Eng verwandt mit dem Lebensstilbegriff ist Begriff des sozialen Milieus . Spezifische Lebensstile konstituieren spezifische Milieus bzw. als distinktives Charakteristikum eines spezifischen Milieus betrachtet.
Eine wichtige Trennlinie bei der soziologischen von Lebensstil und Milieu verläuft zwischen Theorien Lebensstil als Ausfluss einer bestimmten sozialen Lage bestimmter sozialstruktureller Gegebenheiten ansehen und Theorien die die Wahlelemente eines individuellen Lebensstils betonen.
Ein Beispiel für die erste Gruppe Theorien sind Pierre Bourdieus Theorien zur sozialen Ungleichheit. Dort ist Bestandteil des " kulturellen Kapitals ": Bedingt durch eine bestimmte Soziallage ( Klassenlage ) erzeugt der Habitus einen spezifischen Lebensstil der sich in kulturellen Praktiken äussert (nach Fuchs-Heinritz 1995).