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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 26. November 2014 

Leibliche Aufnahme Mariens


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Mariens Himmelfahrt

Die Leibliche Aufnahme Mariens ist ein am 1. November 1950 durch Papst Pius XII. formuliertes Dogma der katholischen Kirche wonach Maria die Mutter Jesu bereits zu Lebzeiten auf der Erde göttlichen Ideal-Bild des Menschen voll und ganz hat so dass sie beim Übergang ins Leben keiner Läuterung mehr bedurfte. Eigentlicher Inhalt Dogmas ist jedoch dass Maria in Vorausnahme künftigen Loses aller geretteten Seelen bereits vor Jüngsten Tag die Auferstehung des Fleisches feiern sie wurde also mit ihrer unsterblichen Seele und mit ihrem Leib aufgenommen. Daher kann von ihr keine Knochenreliquien geben (so wie auch von ihrem gottmenschlichen Sohne kraft seiner mit unverwestem und herrlich verwandeltem Fleische keine Reliquien geben kann).

Das Dogma könnte als logische Folgerung dem Dogma der unbefleckten Empfängnis Mariens angesehen werden in welchem ausgesagt dass Gott die Vorerlösung des Menschen Maria Hinblick auf ihre Berufung zur göttlichen Mutterschaft bei deren Empfängnis vollzog. Allerdings muss beachtet dass Maria trotz ihrer Erwählung mit echtem Willen handelte und daher das Erlösungswirken ihres Sohnes im Herzen mitvollzog daher auch unter Kreuz mitlitt und somit kraft der Gnade ihre Herrlichkeit im Himmel als mit Leib Seele Aufgenommene auch verdiente. Wie aber die und die Freiheit des Menschen zusammenspielen und ganz besonders im Falle der allerseligsten Jungfrau ist ebenso ein striktes Glaubensgeheimnis.

Der Heilige Vater Papst Paul VI. fasste das Glaubensgeheimnis von der leiblichen Mariens in den Himmel so im feierlichen (Credo des Gottesvolkes) vom 30. Juni 1968 zusammen:

Verbunden in einer ganz innigen und unauflöslichen mit dem Geheimnis der Menschwerdung und Erlösung die allerseligste Jungfrau die unbefleckt Empfangene am ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen und - Vorausnahme des künftigen Loses aller Gerechten - auferstandenen Sohne in der Verklärung angeglichen.




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