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Flachs


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Flachs oder Lein ( Linum L.) ist eine Gattung von Pflanzen aus der Familie der (Linaceae).

Es handelt sich bei ihnen um oder ausdauernde Kräuter oder Halbsträucher mit aufrechtem Stängel meist abwechselnden schmalen ganzrandigen Blättern am blattwinkelständigen Blüten kugeliger stumpf fünfkantiger zehnfächeriger Kapsel und je einem Samen in jedem Fach.

Flachs wird zum Gewinn der ölhaltigen ( Leinöl ) und der Fasern des Stängel ( Leinen ) angebaut.

Ja nach Autorität werden zwischen 80 130 Arten unterschieden. Dazu zählen:

  • Der Purgierlein auch Purgier- oder Wiesenflachs Linum catharticum L.) 7-15 cm hoch mit gabelig Stängel gegenständigen Blättern und kleinen weißen lang Blüten allenthalben als einjähriges Kraut auf feuchten und Triften wachsend wurde früher als leichtes benutzt.

  • Der ausdauernde Lein ( Linum perenne L.) bis 1 m hoch mit oben traubigem Stängel und großen blassblauen Blüten in England in Oberösterreich im unteren Maingebiet besonders in Sibirien kultiviert und liefert eine grobe Faser.

  • Der gebräuchliche Lein oder gemeine Flachs Linum usitatissimum ) 30-60 cm hoch mit aufrechtem oben verzweigtem kahlem Stängel abwechselnden schmal lanzettförmigen Blättern Bluten und zusammengedrückten eilänglichen zugespitzten Samen von Herkunft wird in mehreren Varietäten kultiviert besonders Gewinnung seiner Bastfaser des Flachses. Man unterscheidet die Unterarten
    • Schließ- oder Dreschlein ( Linum usitatissimum vulgare ) mit nicht aufspringenden Samenkapseln hohem wenig Stängel und minder feiner und weicher Faser in Russland Norddeutschland Österreich Belgien Holland und angebaut;
    • Spring- oder Klanglein ( Linum usitatissimum crepitans ) mit beim Dürrwerden mit einem leisen sich öffnenden Kapseln kürzerem ästigerem Stängel größeren Blüten und Samenkapseln feinerer weicherer aber kürzerer Faser etwas hellerem und ölreicherem Samen und von kürzerer Vegetation als der noch häufig in Süddeutschland kultiviert;

  • Der Weiß-blühenden auch amerikanischer Lein ( Linum americanum album ) in Deutschland längst angebaut aus der Sachsen nach Schottland von da nach Amerika unter besagtem Namen seit 1851 wieder in erschienen soll sich weniger verästeln um acht früher reifen höhern Samenertrag und eine festere längere Faser liefern als der vorige doch so fein und zart fein ist bei zweifelhaften Wert von geringer Verbreitung.

  • Winterlein vorzüglich in Italien Südfrankreich Spanien und Ägypten angebaut bleibt im Stängel kurz aber reichlich Samen.

Im Handel erscheinen vorzüglich die Dreschleinsorten: Windauer Libauer Peruaner und Pskower auch unter Namen russischer Liv- Kurländer oder Tonnenlein (weil in Tonnen verpackt ist) ferner Zeeländer Tiroler rheinländischer Lein. Der Rigaer und der Zeeländer werden vielfach zur Frühsaat benutzt während bei der Windauer dient. Kronen- oder Rosenlein bezeichnet eigne Sorte sondern nur den aus eingeführten gezogenen Sälein auch "einmal gesäter" Lein genannt.



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