Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 19. April 2014 

Leipzig


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Sachsen
Regierungsbezirk : Leipzig
Kreis : Stadtkreis
Fläche : 297 61 km²
Einwohner : 496.532 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 1.668 Einwohner/km²
Höhe : 113 m ü. NN (Stadtmitte)
Postleitzahlen : 04003-04357 (alte PLZ 70xx)
Vorwahl : 0341
Geografische Lage : 51° 20' n. Br.
12° 23' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : L
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 14 3 65 000
Gliederung des Stadtgebiets: 10 Stadtbezirke
mit 63 Ortsteilen
Adresse der Stadtverwaltung: Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4-6
04109 Leipzig
Website: www.leipzig.de
E-Mail-Adresse: info@leipzig.de
Politik
Oberbürgermeister : Wolfgang Tiefensee ( SPD )

Leipzig ist eine Stadt in Mitteldeutschland . Sie ist die größte Stadt und der 6 Oberzentren des Bundeslandes Sachsen . Der lateinische Name für Leipzig ist Lipsia er ist noch im Italienischen erhalten und ist vom altslawischen ( polnisch : Lipsko tschechisch : Lipsko) Lipsk(o) (der Ort wo die Linden stehen) abgeleitet.
Heute hat Leipzig den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz einer der drei Regierungsbezirke des Landes. Nächst größere Städte sind ca. 145 km nordöstlich; Prag ca. 195 km südöstlich und Frankfurt am Main ca. 295 km südwestlich von Leipzig. Einwohnerzahl der Stadt Leipzig überschritt ca. 1870 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde. Heute hat Leipzig knapp eine Million Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Leipzig. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im genannt:

Geographie

Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht . Durch die Stadt fließt die Weiße Elster in die hier die Pleiße und die Parthe münden. Mit Leipzig wird vor allem Pleiße in Verbindung gebracht die unmittelbar am vorbeifließt. Anfang der 1950er Jahre wurde die Pleiße und ein des Elstermühlgrabens wegen der Wasserverschmutzung durch die Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt und teilweise zugeschüttet so dass Leipzig seinen Charakter als verlor. In den 1990er Jahren wurde begonnen die Flussläufe wieder

Entlang den Flüssen zieht sich ein Auwaldgebiet mitten durch die Stadt. Durch den tagebau wurden nördlich und südlich von Leipzig Teile davon zerstört. Nach 1989 wurde der weitere Abbau gestoppt und der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher begonnen. Inzwischen sind aus den gefluteten mehrere Seen (z.B. Cospudener See ) entstanden die eine gute Wasserqualität haben der Naherholung dienen. Weitere Tagebaue befinden sich in der Flutung.

Die höchsten Erhebungen sind der Monarchenhügel (158 m) der Fockeberg (153 m) sowie der Galgenberg (163 m knapp außerhalb der Stadtgrenze).

Wappen

Beschreibung : Gespalten vorn in Gold ein rot und bewehrter schwarzer Löwe; hinten in Gold blaue Pfähle. Die Stadtfarben sind blau-gelb.
Bedeutung : Der Löwe steht für die Grafschaft die Pfähle für die Grafschaft Landsberg welche Stadt im späten Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole bereits seit dem 15. Jahrhundert in den der Stadt nachweisbar vorher war nur der das Wappensymbol. Die Symbole fanden auch Einzug das Wappen von Sachsen welche später über Stadt herrschten (vgl. auch das Wappen von Chemnitz ).

Geschichte

siehe auch Geschichte Leipzigs

Leipzig wurde 1015 erstmals urkundlich erwähnt als von einer Leipzig berichtet wurde. Als Gründungsjahr der Stadt das Jahr 1165 als der Markgraf Otto von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii Stadtrecht und Marktprivileg erteilte.

Im Jahre 1190 wurden die Oster- und Michaelismärkte bestätigt 1268 das Geleitschutzprivileg erlassen was den Grundstein den Beginn des Fernhandels legte. Leipzig gilt älteste Messe der Welt. Seit sie 1497 zur Reichsmesse erhoben wurde stieg die der Leipziger Messe im Laufe der Jahrhunderte ständig vom lokalen bzw. regionalen Handelsplatz zum internationalen Messestandort. allem im Ost-West-Handel machte sie sich einen

Im Jahre 1409 wurde die "Alma mater Lipsiensis" die Universität Leipzig als eine der ältesten deutschen Universitäten An der Prager Karls-Universität waren die Stimmrechte der Universitäts-Nationen verändert und es gab Spannungen zwischen traditionellen und eingestellten Theologen weshalb die deutschen Professoren und nach Leipzig auszogen.

1519 fand in der Pleißenburg (an Stelle steht heute das Neue Rathaus) die Disputation zwischen Martin Luther und dem Gegner der Reformation Johannes Eck statt. 1539 wurde die Reformation endgültig Leipzig eingeführt.

Von 1723 bis zu seinem Tod 1750 war Johann Sebastian Bach vom Rat der Stadt als Thomaskantor "Director musices" (Leiter der gesamten Kirchenmusik in Stadt) angestellt. Hier entstanden u. a. die Johannespassion die Matthäuspassion das Weihnachtsoratorium die H-Moll-Messe und die Kunst der Fuge.

Im Jahre 1813 fand die berühmte Völkerschlacht bei Leipzig statt bei der im Zuge der Befreiungskriege gegen die napoleonische Fremdherrschaft die verbündeten Heere der Österreicher Preußen Russen und anderer Napoleon eine der entscheidendsten beibrachten.

Im Jahr 1900 wird der Deutsche Fußball-Bund in Leipzig gegründet. Der VfB Leipzig wird ebenfalls erster deutscher Fussballmeister.

Im Jahre 1913 also genau 100 Jahre später wurde 91 m hohe Völkerschlachtdenkmal fertiggestellt. Es steht an der Stelle der die heftigsten Kämpfe tobten und die Soldaten fielen. Dieses gewaltige Monument ist eines Wahrzeichen Leipzigs.

1838 wurde die erste deutsche Fern bahnstrecke von Leipzig nach Dresden gebaut. Leipzig entwickelte sich allmählich zum Verkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland was sich auch darin äußerte dass nach Mailand zweitgrößte Kopfbahnhof Europas von 1902 bis 1915 in Leipzig entstand.

Leipzig um 1900

Infolge der Industrialisierung stieg am Ende des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl rasant an und ließ vor dem Zweiten Weltkrieg mit 750.000 Einwohnern zur fünftgrößten Stadt werden.

Leipzig entwickelte sich zum bedeutendsten Standort Buch - und Verlagswesens sowie der dazugehörigen Industrie . Die Deutsche Bücherei wurde bis 1945 die wichtigste Sammlung deutschsprachiger Druckerzeugnisse.

Am 18. April 1945 besetzten Einheiten der 3.US-Armee die Stadt endgültig am 2. Juli die sowjetischen Armee des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und Beschlüssen der Konferenz von Jalta als Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone übernahmen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs infolge Zugehörigkeit zur sowjetischen Besatzungszone bzw. zur DDR stark nach was sich auch in kontinuierlichen Rückgang der Einwohnerzahl äußerte. Zu DDR -Zeiten war sie eine von 15 Bezirkshauptstädten.

1955 / 1956 wurde aus Trümmerschutt das Zentralstadion errichtet welches mit über 100 000 das größte Stadion in Deutschland war.

1968 erfolgte auf Betreiben der SED -Führung (der damals der gebürtige Leipziger Walter Ulbricht vorstand) die Sprengung der Paulinerkirche (Universitätskirche) um die "sozialistische Umgestaltung" des Augustusplatzes (damals Karl-Marx-Platz) abzuschließen. Heute ist über möglichen Wiederaufbau des Bauwerkes eine sehr kontroverse entbrannt.

1969 wurde die S-Bahn eröffnet.

1989 führten die von der Nikolaikirche ausgehenden Montagsdemonstrationen mit zum Ende der DDR.

Heute ist Leipzig immer noch als Messe - Medien - und Universitätsstadt bekannt wenn auch die Bedeutung geringer als vor dem Krieg.

Am 12. April 1996 wurde mit einem Festakt das neue eröffnet das als modernstes Ausstellungs- und Kongresszentrum in knapp dreijähriger Bauzeit errichtet wurde.

Am 12. April 2003 setzte sich Leipzig im Ausscheid um nationalen Bewerber für die Olympischen Spiele 2012 gegen die Städte Hamburg Düsseldorf (mit der Rhein - Ruhr -Region) Frankfurt und Stuttgart durch. Zusammen mit Rostock bewarb sich Leipzig am 15. Januar 2004 offiziell als deutscher Kandidat für die Olympischen Spiele 2012 beim IOC . Am 18. Mai 2004 verweigerte das IOC der Stadt im Vorausscheid die Anerkennung als candidate city die Bewerbung ist damit gescheitert.

Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Leipzig gehörte zum Bistum Merseburg. Die Stadt war bereits 968 Sitz des Archidiakonats des Domdechanten des Merseburg. Erste lutherische Predigten wurden bereits 1522 abgehalten doch wurde die Reformation zunächst noch stark unterdrückt durch Herzog von Sachsen jedoch im Jahre 1539 endgültig eingeführt. Danach war Leipzig über Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Zunächst gab nur Lutheraner . Seit 1702 wurden im kurfürstlichen Amtshause auch reformierte Gottesdienste gehalten. Die sich hieraus entwickelnde gehört heute zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer (Ostfriesland) . Die Lutherischen Gemeinden der Stadt gehörten Superintendentur Leipzig die wohl bald nach der errichtet worden war. Heute bezeichnet man diesen als Kirchenbezirk . Später gab es 2 Kirchenbezirke die fusionierten. Somit gehören heute alle Kirchengemeinden der Stadt zum Kirchenbezirk Leipzig der Region Leipzig der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehört. Der Kirchenbezirk umfasst auch Gemeinden der Stadt. Innerhalb der Landeskirche gibt es eine Landeskirchliche Gemeinschaft.

Seit 1710 gab es in Leipzig auch wieder katholische Gottesdienste in der Stadt. Diese wurden nur privat im Schloss Pleißenburg abgehalten da nicht lutherischen Bewohnern sogar bis 1831 nicht gestattet war Bürger der Stadt gar Ratsmitglied zu werden. Aus diesen Anfängen sich später wieder eigenständige Pfarrgemeinden. Sie gehörten alle Katholiken im damaligen Königreich Sachsen zum Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge der der Reformationszeit aufgelösten Bistümer war. Aus diesem entstand 1921 das Bistum Meißen seit 1980 Bistum Dresden-Meißen das heute zur Kirchenprovinz Berlin ( Erzbistum Berlin ) gehört. Leipzig wurde innerhalb des Bistums bereits 1921 Sitz eines Dekanats zu dem heute auch Pfarrgemeinden außerhalb Leipzig gehören. Katholische Hauptkirche der Stadt ist Propsteikirche St. Trinitatis.

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch noch Gemeinden die zu Freikirchen gehören darunter die Altkatholische Kirche der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ( Baptisten ) die Evangelisch-Lutherische Freikirche (ELFK) eine Elim-Gemeinde die zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden gehört Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Brüdergemeinden) die Evangelisch-methodistische ( Methodisten ) Freie Evangelische Gemeinden (FeG) die Heilsarmee die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) sowie die Siebenten-Tags-Adventisten . Ferner ist auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten (Mormonen) vertreten.

80% der Bevölkerung gehört keiner Religion

Politik

An der Spitze der Stadt standen Vögte als Vertreter des Landesherrn. Seit dem 13. Jahrhundert übernahmen Schultheiß (scultetus) und "cives" die Leitung der Ihnen standen Beisitzer (consules) zur Seite. Ab 1301 übernahmen Bürgermeister und "Rat" die Leitung. Der Rat aus 12 bis 12 Mitgliedern die jährlich Seit dem 15. Jahrhundert wurden die Ratsämter auf Lebenszeit vergeben. der Folgezeit gab es mehrer Änderungen im bis 1831 die sächsische Städteordnung eingeführt wurde. Auch gab es eine Stadtverordnetenversammlung und ein Bürgermeister ab 1877 den Titel Oberbürgermeister erhielt. Bereits 1874 war Leipzig aus der Amtshauptmannschaft ausgeschieden eine "exemte Stadt" geworden. Heute bezeichnet man Städte als "kreisfreie Stadt". Sie blieb aber Sitz der Amtshauptmannschaft Leipzig sowie der Kreishauptmannschaft Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Landkreis aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Leipzig .

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" bzw. die Stadtverordnetenversammlung die ebenfalls vom Volk gewählt wurde.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtverordnetenversammlung nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender (ab Friedrich Magirius parteilos). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister . Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom gewählt.

Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1800


Wirtschaft

Die Stadt Leipzig ist über die Deutschlands hinaus vor allem durch die Leipziger Messe bekannt. Zu den wichtigsten Messen des zählen die Automobil International die Leipziger Buchmesse und die Touristikmesse.

Seit 2003 wird der Citytunnel vom Hauptbahnhof zum Bahnhof gebaut (vorgesehene Kosten: 571 Millionen Euro) damit den innerstädtischen Verkehr zu entlasten.

Verkehr

Leipzig war schon immer durch die an der Kreuzung der Fernstraßen Via Regia und Via Imperii ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. erste deutsche Fernbahnstrecke führte von Leipzig nach Dresden . Noch heute ist der 1915 eröffnete Leipziger Hauptbahnhof einer der größten Kopfbahnhöfe Europas und wichtiger Eisenbahnknotenpunkt für den Personenverkehr. Für den Güterverkehr gibt es Güterbahnhöfe in Leipzig-Wahren und An Leipzig führen mehrere Autobahnen vorbei: in die A 14 ( Dresden - Magdeburg ) im Westen die A 9 ( München -Berlin) und die A 38( im Bau ) (Leipzig- Göttingen )( Mitteldeutsche Schleife ). Im Süden ist außerdem die A 72 (Leipzig- Chemnitz ) teilweise im Bau bzw. Planung. Durch Stadt führen die Bundesstraßen B 2 B 6 B 87 B 95 B 184 und B Im Nordwesten Leipzigs am Schkeuditzer Kreuz befindet sich der Flughafen Leipzig-Halle der über eine direkte Eisenbahn- und verfügt. In der Nähe wurde für den zwischen Straße und Bahn ein großes Güterverkehrszentrum In der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert der Bau des Elster - Saale -Kanals begonnen um Leipzig an das Wasserstraßennetz anzuschließen. Der Beginn des Zweiten Weltkrieg unterbrach die Arbeiten die bis jetzt wieder aufgenommen wurden.

Ansässige Unternehmen

In Leipzig befinden sich auch wichtige vor allem Porsche und BMW (Das Werk ist derzeit im Bau).

Medien

Leipzig ist Hauptsitz des Mitteldeutschen Rundfunks . Ferner gibt es die Radio-Stationen Mephisto 97.6 (Uni-Radio) und Radio BLAU (freies Radio). Als Tageszeitung erscheint die Leipziger Volkszeitung . Ferner gibt es das Stadtmagazin Kreuzer .

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

Die Stadt Leipzig ist Sitz folgender und Institutionen bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts :

Bildungseinrichtungen

  • Universität Leipzig ; Die 1409 gegründete Universität ist eine der ältesten Deutschlands. Hier studierten u.a. Ulrich von Hutten Thomas Müntzer Gottfried Wilhelm Leibniz Gotthold Ephraim Lessing Johann Wolfgang von Goethe Robert Schumann Richard Wagner und Friedrich Nietzsche . 1953 wurde sie in Karl-Marx-Universität umbenannt doch sie 1991 wieder ihren alten Namen.
  • Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur Leipzig ; die Hochschule trägt seit Anfang der 1990er Jahre ihre heutige Bezeichnung zuvor hieß Technische Hochschule welche 1977 aus zwei technisch ausgerichteten Hochschulen entstanden Sieben Vorgängereinrichtungen waren bereit 1954 vereinigt worden darunter die 1838 gegründete Königlich-Sächsische Baugewerbeschule Leipzig.
  • Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ; die traditionsreiche Hochschule wurde bereits 1764 als Akademie für Malen Zeichnen und gegründet. Einer ihrer berühmtesten Studenten war Johann Goethe. 1901 wurde die Akademie in "Königliche Akademie graphische Künste und Buchgewerbe" umbenannt und 1947 erhielt sie ihre heutige Ausprägung. Sie zu den renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands.
  • Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Leipzig ; die Hochschule wurde als erste höhere Bildungsstätte in Deutschland im Jahre 1843 als "Leipziger Konservatorium" gegründet. Einer ihrer war Felix Mendelssohn-Bartholdy . 1992 wurde die damalige Theaterhochschule "Hans Otto" Ferner entstanden neue Studiengänge.
  • Handelshochschule Leipzig (HHL) ; Die Handelshochschule wurde am 25. April 1898 gegründet. Sie ist die älteste "Business Deutschlands. ( Website )
  • Deutsche Telekom Fachhochschule Leipzig ; Die Fachhochschule in privater Trägerschaft der Deutschen Telekom AG wurde 1991 als "Fachhochschule der Deutschen Bundespost TELEKOM" den Freistaat Sachsen staatlich anerkannt. ( Website )
  • Deutsches Literaturinstitut Leipzig ; gegründet 1991 als Teil der Universität Leipzig. Vorgängereinrichtung das 1955 gegründete Literaturinstitut das 1958 Hochschulstatus erhielt und 1959 unter dem Namen " Johannes R. Becher " geführt wurde.
  • Deutsche Bücherei Leipzig ; gegründet 1912 seit 1990 Teil der "Deutschen Bibliothek" zu der der Deutschen Bücherei Leipzig die 1947 gegründete Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main das 1970 gegründete Deutsche Musikarchiv Berlin gehört. Die Standorte erfüllen gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben Erschließen und bibliografisches Verzeichnen der deutschen und Literatur ab 1913 ).
  • Stadtbibliothek

Städtepartnerschaften

Leipzig unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

  • Kiew Ukraine - 2 6 Mio EW - 1962 erneuert 1992
  • Krakau Polen - 740.000 EW - seit 1973 1995
  • Brünn Tschechien - 400.000 EW - seit 1973 1999
  • Lyon Frankreich - 420.000 EW - seit 1981
  • Hannover Deutschland - 500.000 EW - seit
  • Nanjing China - 5 Mio EW - seit
  • Frankfurt am Main Deutschland - 650.000 EW - seit
  • Birmingham Großbritannien - 1 0 Mio EW - 1992
  • Houston USA - 1 6 Mio EW - 1993
  • Travnik Bosnien-Herzegowina - 70.000 EW - 2003

Leipzig und die Welt - die USA und Leipzig

Eine Stadt Leipzig gibt es unter Stadtnamen nicht mehr in den USA. Allerdings es 2 ähnlich klingende Dörfer und zwar in Delaware mit stolzen 203 (Stand: 2000) Einwohnern ein weiteres "Leipsic" in Ohio (www.leipsic.com) mit 2236 (Stand: 2000) Einwohnern das von Russlanddeutschen gegründete "New Leipzig" in North Dakota mit 326 (Stand:2004) Einwohnern.

Meinen Informationen nach (ich suche noch dem endgültigen Beweis) wurden beide Dörfer in Zeit des Zweiten Weltkrieges von Leipzig in umgetauft um die Ablehnung des Nationalsozialismus zu

Stadtgliederung

10 Stadtbezirke mit 63 Ortsteilen . Siehe Liste der Stadtteile Leipzigs

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

In die Stadt Leipzig wurden folgende Gemeinden und Gemarkungen eingegliedert:

Jahr Eingemeindungen Einwohner am 1. 1.
1889 Anger-Crottendorf Reudnitz
1890 Eutritzsch Gohlis Neureudnitz Neuschönefeld Neustadt Sellerhausen Volkmarsdorf
1891 Connewitz Kleinzschocher Lindenau Lößnig Plagwitz Schleußig
1892 Neusellerhausen 179.689 (357.122¹)
1904 Rittergutsbezirk Lößnig
1909 Rittergutsbezirk Kleinzschocher
1910 Dölitz (mit Meusdorf) Dösen Möckern Probstheida Stünz 589.850
1915  15.  2. Mockau Schönefeld
1922 Großzschocher-Windorf Leutzsch Paunsdorf Wahren
1925  1. 4. Gutsbezirke Burgaue Kaserne 106 Möckern; Rittergutsbezirke Großzschocher (mit Vorwerk Windorf) Leutzsch (mit Barneck) Paunsdorf Schönefeld Stötteritz (unterer Teil mit Vorwerk
1930  1. 4. Abtnaundorf (mit Heiterblick) Knautkleeberg Schönau Thekla
1935  15. 5. Portitz
1936  1. 4. Knauthain
1979 Flurstücke der Gemarkungen Lausen und Großmiltitz
1993 Hartmannsdorf
1994  30. 4. Gemarkung Flickert Flurstücke der Gemarkung Göhrenz
1995 Lausen
1996  1. 7. Plaußig
1997 Seehausen (mit Göbschelwitz Hohenheida Gottscheina) 457.173
1999 Böhlitz-Ehrenberg Engelsdorf Holzhausen Liebertwolkwitz Lindenthal Lützschena-Stahmeln Mölkau Wiederitzsch Gemarkungen Bösdorf Knautnaundorf Rehbach; Flurstücke der Eythra 491.086
2000 Gemarkungen Burghausen Rückmarsdorf 489.532
2003 494.795
¹ mit Vororten

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1165 ca. 500
1507 ca. 9.000
1600 ca. 20.000
1637 ca. 16.000
1800 ca. 30.000
1849 62.374 (150.866¹)
1861 78.495 (200.669¹)
1. Dezember 1880 149.081
1. Dezember 1885 170.340
1. Januar 1892 179.689 (357.122¹)
2. Dezember 1895 399.963
1. Dezember 1900 456.156
Jahr Einwohner
1905 537.733
1. Dezember 1910 589.850
1914 625.000
16. Juni 1925 679.159
1933 713.470
17. Mai 1939 707.365
1945 585.000
1997 457.173
1999 491.086
2000 489.532
2002 493.923
2003 494.795
2004 497.619
¹ mit Vororten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das alltägliche kulturelle Leben spielt sich allem in der Innenstadt und im Stadtteil Connewitz ab. Die Stadt hat ein bemerkenswertes reges Nachtleben.

Theater

  • Oper Leipzig
  • Schauspielhaus Leipzig

Orchester und Chöre

  • Gewandhausorchester Leipzig - Das Orchester wurde 1781 gegründet und führte im Gewandhaus seine auf. Es gehört zu den berühmtesten Orchestern Welt. Chefdirigenten waren u.a. Felix Mendelssohn-Bartholdy Wilhelm Furtwängler Vaclav Neumann und Kurt Masur
  • MDR Sinfonieorchester - Das 1924 als Leipziger Sinfonieorchester gegründete Orchester wurde 1925 von der damaligen Mitteldeutschen Rundfunk AG und als Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig weithin bekannt. Es die Nachfolge des seit 1915 existierenden Orchesters des Konzertvereins an. Chefdirigent u.a. Herbert Kegel. Nach Gründung des MDR in den 1990er Jahren erhielt es seinen heutigen Namen.
  • Capella Fidicinia am Musikinstrumenten-Museum der Karl-Marx-Universität Leipzig - Das von Hans Grüß 1957 Kammerorchester spielt Werke alter Meister auf Originalinstrumenten.
  • Thomanerchor Leipzig - Der Chor wurde 1212 zusammen mit einer Schule für 12 gegründet und 1519 vom Stadtrat übernommen. Er ist einer weltberühmtesten Chöre. Thomaskantor war u.a. Johann Sebastian Bach .
  • Gewandhauschor Leipzig - Der Chor wurde 1869 aus Anlass der Uraufführung des "Deutschen von Johannes Brahms gegründet und wurde 1920 in den 1875 gegründeten Bach-Verein integriert. Seither trägt er heutigen Namen.
  • MDR Rundfunkchor Leipzig - Der 1946 gegründete Chor ist Nachfolger des Kammerchor Leipziger Rundfunks.
  • MDR Kinderchor - Der 1948 von Hans Sandig gegründete Chor zählt den bekanntesten Kinderchören Deutschlands und ist heute einzige Kinderchor der ARD . Derzeitiger Leiter ist Gunter Berger.

Museen

  • Ägyptisches Museum der Universität Leipzig
  • Antikenmuseum und Abgußsammlung der Universität Leipzig
  • Automatik-Museum der Hochschule für Technik Wirtschaft und Leipzig
  • Bach -Museum im Bach-Archiv Leipzig
  • Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Bücherei Leipzig
  • Deutsches Kleingärtnermuseum
  • Galerie für Zeitgenössische Kunst
  • Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" mit Museum im Stasi-Bunker
  • Kamera- und Fotomuseum Leipzig
  • Museum der bildenden Künste eine der bedeutendsten in Deutschland
  • Museum für Druckkunst
  • Museum für Kunsthandwerk
  • Museum für Völkerkunde zu Leipzig / Staatliche Sammlungen Sachsen
  • Musikinstrumenten-Museum der Universität Leipzig
  • Naturkundemuseum Leipzig
  • Sammlung Sächsisches Psychiatriemuseum
  • Sächsisches Apothekenmuseum Leipzig
  • Schulmuseum und Werkstatt für Schulgeschichte
  • Stadtgeschichtliches Museum Leipzig mit Nebenstellen
    • Museum Zum Arabischen Coffe Baum
    • Schillerhaus
    • Sportmuseum Leipzig gegründet 1977
    • Völkerschlachtdenkmal
  • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig / Stiftung Haus der der Bundesrepublik Deutschland insbesondere mit Darstellung der der DDR und der Teilung Deutschlands

Bauwerke

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Leipziger Buchmesse
  • Bachfest
  • Leipziger Jazztage
  • Honky Tonk
  • Wave-Gotik-Treffen
  • Leipziger Kleinmesse
  • Pop-Up Festival
  • Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Leipzig hat seit 1945 Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Alle Ehrenbürger seit 1832 siehe Liste der Ehrenbürger von Leipzig

Söhne und Töchter der Stadt Leipzig

Prominente Bewohner

Diese Übersicht zeigt bedeutende Persönlichkeiten die Leipzig gelebt und gewirkt haben jedoch nicht geboren sind.

Literatur

Weblinks


Landkreise und Kreisfreie Städte in Sachsen :
Annaberg | Aue-Schwarzenberg | Bautzen | Chemnitz (Stadt) | Chemnitzer Land | Delitzsch | Döbeln | Dresden (Stadt) | Freiberg | Görlitz (Stadt) | Hoyerswerda (Stadt) | Kamenz | Leipzig (Stadt) | Leipziger Land | Löbau-Zittau | Meißen | Mittlerer Erzgebirgskreis | Mittweida | Muldentalkreis | Niederschlesischer Oberlausitzkreis | Plauen (Stadt) | Riesa-Großenhain | Sächsische Schweiz | Stollberg | Torgau-Oschatz | Vogtlandkreis | Weißeritzkreis | Zwickau (Stadt) | Zwickauer Land



Bücher zum Thema Leipzig

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Leipzig.html">Leipzig </a>