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Leipziger Teilung


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Die Leipziger Teilung war eine für Sachsen sehr bestimmende Landesteilung im 15. Jahrhundert .

Sie fand am 26. August 1485 zwischen den beiden Brüdern und Erben wettinischen Länder den Herzögen von Sachsen Ernst (hatte seit 1464 die Kurwürde für Sachsen ) und Albrecht III. in Leipzig statt.

Während Albrecht die Markgrafschaft Meißen den nördlichen Teil des Pleißner- und (um Leipzig ) das nörd­liche Thüringen die Vogtei über Bistümer Merseburg und Quedlinburg sowie die Hoheit über einige Thüringer bekam erhielt Ernst das mit der Kurwürde verbundene Herzogtum Sachsen-Wittenberg. Dazu kamen noch Hälfte der Pfalz Sachsen das Vogtland die wettinischen Teile Frankens um Coburg den südlichen Teil des Pleißner- und (um Altenburg ) die Vogtei über das Bistum Naumburg sowie die Hoheit über die thüringischen von Reußen Gleichen und Kirchberg.

Gemeinsam hingegen sollten weiterhin die Vogtei das Bistum Meißen die Bergstädte und Sagan die Bibersteinschen sowie die Hoheit über die Städte Mühlhausen Nordhausen und Erfurt verwaltet werden.

Unter dem Albertiner Moritz von Sachsen jedoch kam es 60 Jahre später Bruch beider Linien und es entstanden zwei Herrscherhäuser aus denen das Königreich Sachsen ( albertinisch ) und nach Zersplitterung der Macht in ernestinischen Linie ab 1826 die Herzogtümer Sachsen-Altenburg Sachsen-Weimar-Eisenach Sachsen-Coburg und Gotha sowie Sachsen-Meiningen hervorgingen.

Somit waren die Herrscher des jetzt Sachsens bis 1547 keine Kurfürsten sondern nur Herzöge von Sachsen.

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