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Lensahn


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Lensahn in Ostholstein

Daten aus der Geschichte Lensahns

Übersicht 1222 bis 1900

1222/23 Älteste Urkunde mit dem Namen - in einem Kaufvertrag wird „Rotbertus de als Zeuge genannt

1245 Baubeginn der Kirche als Gründung Schauenburger Landesherren

1250/1259 Kirchenverzeichnis erwähnt eine Kirche in

1274 Lensahn muss Gerste an die Tafel liefern

1300 Kirche erhält ein Gewölbe

1350 Hohe Bevölkerungsverluste durch Pestepidemie

ca. 1440 Eggert von Heesten ist erste urkundlich genannte Besitzer von Lensahn

1447 „Quaalensche Hochzeit“ 200 Personen verbrennen einer Hochzeit auf dem Quaalenschen Rittersitz im Teich

1450 Hartwig von Buchwald erwirbt das Lensahn

1454 Wendisch-Lensahn wird „Hove to Lenzaen“

1460 Mathias von Ratlau erwirbt das Lensahn

1461 Ablasshändler in Lensahn

1464 Bau des Kirchturms

1479 Kirch-Lensahn „uppe dem Karspell to

1483 Die Pest fordert viele Opfer

1497 Kirche zum ersten Mal als Catharina“ bezeichnet Vikar war Nicolaus Brasch (nur ist aus der katholischen Zeit bekannt)

1500 „Siuert Radtlouven“ (Sievert Ratlau) tho

1501 Erneute Pestepidemie

1525 Der erste reformatorische Prediger predigt Lensahn

1542 Reformation in den Herzogtümern Lensahn 36 Hufen (zusammen mit Wendisch-Lensahn und Beschendorf)

1568 Besitzer Lensahns ist „Sievert Ratelou“ Ratlau)

1613 In den Landtagen taucht das „Leibeigenschaft“ auf.

1622 Die Glocke „Petrus“ gegossen - läutet heute noch im Turm

1628 Kaiserliche Truppen unter Tilly plündern verwüsten Lensahn

1633 Detlef Ratlow zu Lensahn wird Besitzer von Lensahn genannt

1638-1641 Neubau des Pastorats und eines

1639 Pest in Lensahn - 18 in sechs Wochen Lensahn hat bereits einen

1640 Einsturz des Chorgewölbes in der

1641 Pastor Franzen beklagt sich über Verfall des Gestühls in der Lensahner Kirche.

1643 Schwedische Besatzung in Lensahn und

1650 Erben und Gläubiger des Detlev verkaufen den Hof Lensahn mit dem Meierhof an den Bischof Hans von Lübeck

1654 Durch Testament des Bischofs Hans die Güter Lensahn Stendorf und Mönchneversdorf Fideikommißgüter als die „älteren Fideikommissgüter“ bezeichnet)

1704 Fürstbischof Friedrich August schenkt der ein neues Witwenhaus (1795 abgebrannt)

1706 Das Dorf Sievershagen wird durch Negendanck (Cismar) niedergelegt - Pastor Boethius (Lensahn) vergeblich von der Niederlegung abzusehen.

1710 Das Erdbuch von Lensahn regelt und Dienste zur Zeit der Leibeigenschaft

1717 Einquartierung in Lensahn während des Krieges (1700 – 1721)

1726 Baubeginn Herrenhaus Güldenstein

1733 Die „Großfürstliche Schulordnung“ führt die ein

1740 Familie Levetzow auf Petersdorf stiftet Kirche die Kanzel und erhält dafür die zum Bau einer Kapelle an der Nordseite Kirche

1745 Maul- und Klauenseuche auf dem Lensahn

1760 Pastor Hartmann macht Lensahn zum Heiratsparadies Einführung der Kartoffel

1769 Koselau Sebent Lübbersdorf Kuhof Kremsdorf Sütel und Sievershagen gehen in den Besitz großherzoglichen Familie über („jüngere Fideikommißgüter“)

ab 1771 Aufteilung der Dorfflur unter Hufnern („Verkoppelung“); Einfriedung der Felder mit Knicks

1773 Neubau des Pastorats in Lensahn

1775 Postkutsche verbindet Lensahn mit Oldenburg Neustadt

1778 Der Großherzog erwirbt das Gut

1779 Bau der Erbpachtwassermühle

1782 Großbrand in Lensahn

1792 Brennerei und Brauerei im Lensahner aufgegeben

1795 Herzog Peter Friedrich Ludwig lässt und Industrieschulen (Handarbeitsunterricht für die weibliche Jugend) Lensahn und Beschendorf gründen – Unterricht in Fertigkeiten (Spinnen Stricken Stopfen Nähen etc.) zur auf die Entlassung aus der Leibeigenschaft Großfeuer 17 Gebäude darunter das Wirtshaus das Witwenhaus die Försterwohnung Verlegung Kronsbruchshufe Kabelhorster Hufe Rosenhof Brunskrug Altdorf und Prienfeldhufe aus dem Ort

1796 Großfeuer auf Hof Lensahn vernichtet Kuhhaus die Hofscheune und das Torhaus

1798 Ökonomische Lesegesellschaft (=Verein zur Beschaffung Fachliteratur) von Pastor Petersen gegründet

1798 Ende der Leibeigenschaft in Lensahn die Hufner werden jetzt Zeitpächter und erhalten die alle Rechte und Pflichten genau regeln

1802 Bis 1844 Pastor Petersen in – vielseitiger Schriftsteller und Herausgeber der „Neuen Provinzialberichte“

1805 Im Königreich Dänemark endet mit 1. 1. 1805 die Leibeigenschaft

1811 Einweihung des neugebauten Gerichtshauses am - Gericht für sämtliche großherzoglich-oldenburgischen Fideikommißgüter Kirchspiel hat 5 Industrie- und Spinnschulen

1812 Regelung des Schulwesens durch das für die Schulen des Amtes Cismar“

1813 Staatsbankrott in Dänemark

1814 Einquartierung russischer Truppen in Lensahn der Besetzung Holsteins durch eine schwedisch-russisch-preußischen Armee der Völkerschlacht bei Leipzig (1813)

1815 Renovierung der Kirche

1817 Nach dem „Regulativ für die Probstei Oldenburg hingelegten adelichen Schulen“ hat Lensahn Schuldistrikte (Lensahn Beschendorf Damlos Manhagen Petersdorf und

1818 Gründung einer Bibelgesellschaft

1823 Die Hufen Rosenhof (Löffelhufe) Hohenberg Brunskrug werden ausgebaut

1825 Gerichtshaus für niedere Gerichtsbarkeit der wird zum Ärztehaus

1828 Gründung des Wagrischen Landwirtschaftlichen Vereins Lensahn (eine Art landwirtschaftlicher Fortbildungsverein für Gutsbesitzer) wird 1834 der Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftliche Generalverein

1831 Bau des heutigen Witwenhauses Anlage neuen Friedhofs in der Lübecker Straße

1832 Bau des Krankenhauses hinter dem

1832 - 1848 Bau der Chaussee Eutin nach Lensahn

1833 Kirchhofshufe wird abgebaut und als im Außenbereich wieder aufgebaut

1835 Einweihung des neuen Friedhofes an Lübecker Straße mit dem Lied „Staub bei ruht ihr nun in dem friedevollen Grabe

1839 Großherzog Paul Friedrich August erwirbt

1843 Lensahn erhält eine Windmühle (Wiederaufbau Holländermühle aus Harmsdorf)

1844 Pastor Stinde in Lensahn (bis

1848/1849 Revolutionsjahre - Erhebung Schleswig-Holsteins gegen Regierung

1848 Bildung einer Kampfgenossenschaft in Lensahn

1853 Ableben des Großherzogs Paul Friedrich - Nachfolger Großherzog Nicolaus Friedrich Peter von

1855 Verwaltung der Fideikommissgüter ins Lensahner am Mühlenteich verlegt - Lensahner Krankenhaus wird

1857 Einrichtung eines Vereins für kirchliche Vorsitzender Pastor Stinde Lensahn Sandberg an der Lübecker und Eutiner Straße zum Bau des Grundmann abgetragen

1860 Gründung der Liedertafel

1862 Anschaffung der ersten Dreschmaschine auf

1864/1865 Im Krieg Preußens gegen Dänemark sächsische Truppen in Lensahn einquartiert

1865 Die großherzogliche Familie erwirbt das Wahrendorf und das Kremperholz

1867 Die Herzogtümer Schleswig und Holstein in das Königreich Preußen eingegliedert Einführung der preußischen Wehrpflicht von 3 Jahren führt zur Auswanderung in die USA

1869 Bau der Petersdorfer von Horst’schen auf dem Friedhof

1870 Trockenlegung des Schwienkuhler Teiches

1870/71 Deutsch-französischer Krieg – eine Gedenktafel der Kirche erinnert an die Gefallenen

1872 Die Güter Manhagen Güldenstein und erhalten die Bezeichnung „jüngste Fideikommißgüter“

1874 Neues Geld - die Mark einheitliche Reichswährung Bei den Reichstagswahlen gewinnt erstmalig Kandidat des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins im 9. Wahlkreis zu dem auch Lensahn gehört

1877 Pferdegilde zum „Grünen Hirsch“

1878 Aufnahme des Telegraphenbetriebs in Lensahn Aufstellung eines Morseapparats

1881 Erste Statuten einer gewerblichen Vereinigung den Gütern Einweihung der Eisenbahn Neustadt-Oldenburg - erhält einen Bahnhof

1882 Gründungsversammlung des Landwirtschaftlichen Konsumvereins

1885 Verein „Concordia Lensahn“ gegründet

1886 Erster aktenkundiger Unfall mit dem

1891 Ländliche Fortbildungsschule in Lensahn gegründet

1893 Erste Polizei-Verordnung über den Gebrauch Fahrrädern

1894 Brand des Organistenhauses vernichtet oder wertvolle Archivalien der Kirche

1896 Telegraphenlinie Lensahn-Harmsdorf eingerichtet

1897 Kaiser-Eiche vor der Kirche gepflanzt von der Lensahner militärischen Kameradschaft

1898 Der erste Dampfpflug auf Hof

Uwe Stock

s. auch Uwe Stock Lensahn-Geschichte eines Geschichte der Gemeinde Lensahn. Lensahn 2003.



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