Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Lentienser (lateinisch: lentienses heutige Bezeichnung: Linzgauer oder Linzgaubewohner ) waren ein alamannischer Stamm nördlich vom Lacus Brigantiae dem Bodensee auf dem Gebiet zwischen Donau im Norden Iller im Osten und Bodensee im Süden. Stamm wird unter seinem Sondernamen nur von römischen Schriftsteller Ammianus Marcellinus ( 330 - 395 ) erwähnt.
Zuerst erscheinen sie im Jahre 355 als im Auftrag des Kaisers Constantius der Magister equitum Arbetio sie für wiederholten Einfälle zu strafen versuchte. Er geriet einen Hinterhalt aber es gelang den Römern weitere Angriffe abzuschlagen und den Feind die Flucht zu treiben.
Das zweite und letzte Mal werden im Jahre 378 genannt als sie im Februar über zugefrorenen Oberrhein zogen auf die Kunde daß Gratian mit seinen Truppen ostwärts ziehen wollte seinem Oheim Valens gegen die Goten zu helfen. Zwar wurden die Lentienses aber bald darauf fielen sie durch den anderer alamannischer Stämme angeblich 40.000 oder sogar Mann stark aufs neue in das römische ein. Als sie in das Elsaß vorrückten wurden sie jedoch bei Argentaria heutigen Horburg bei Colmar von Kaiser Gratian geschlagen. Ihr König Priarius wurde dort getötet. Der Kaiser verfolgte Lentienses darauf bis in ihr eigenes Land sie sich genötigt sahen den Römern die von Hilfstruppen zu versprechen.
Seit diesen Ereignissen sind sie verschollen; ihr Name welcher eine lateinische Ableitung aus keltischen Ortsnamen Lentia ist ist in Linzgau erhalten. Die wurden in den historischen Quellen als ein rauflustiger Stamm bezeichnet. Ob die Lentienser sich solche bezeichneten entzieht sich unserer heutigen Kenntnis.