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Leo Ferré


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Léo Ferré (* 24. August 1916 in Monaco 14. Juli 1993 in der Toskana ) stammte aus einem sehr religiös geprägten Sein Vater war Personalchef bei der fürstlichen Seine Mutter war italienischer Herkunft aus dieser kommt vermutlich auch seine musikalische Ader. Ein mütterlicherseits war Musiker im monegassischen Orchester. Die verbrachte Ferré im klösterlichen Internat im italienischen Bordighera wohin das Internat 1904 aus Marseille umgezogen war. Für den damals schon freidenkenden Jungen eine Katastrophe. Entgegen den Vorstellungen Elternhauses wo man ihn gerne in der mit einem guten Job gesehen hätte wurde Musiker . Mit seiner ersten Frau wohnte er einem kleinen Dorf nahe Monaco und bewirtschaftete ein kleines Anwesen. Autodidaktisch er sich musikalisch weiter und erhielt Theoriestunden Komposition von Leonid Sabaniev einem verarmten russischen der in seiner Jugend bei Skrjabin studiert Die Bezahlung erfolgte in Form von Naturalien.

Nach Kriegsende ging Ferré nach Paris . Er debütierte in kleinen Musikkellern in er seine ersten Chansons vortrug. Viele seiner Chansons wurden auch anderen Interpreten mit großem Erfolg gesungen. Es die Trennung von seiner Ehefrau und die mit Madeleine einer jungen Frau die eine mit in die Ehe brachte. Einem zufälligen mit Fürst Rainier von Monaco in Paris folgte die Einladung nach Monte Carlo wo er das Chanson du mal von Apollinaire eindrucksvoll orchestrierte und selbst aufführte. zurück in Paris folgten zwar Plattenaufnahmen kommerzieller Erfolg war dennoch nicht beschieden. Anfang der 1960er Jahre reüssierte er mit großen Auftritten Olympia dem Mekka des Chansons zusammen mit Freund und Techniker Maurice Frot und dem Paul Castanier am Klavier. Während fünfzehn Jahren diese ein unzertrennliches Dreiergespann ihre Wege sollten erst 1973 trennen und Léo Ferré und Maurice erst kurz vor Ferrés Tod wieder zusammenführen. Castanier starb 1991 im Alter von sechsundfünfzig Jahren.

Ferré den viele für den französischen Poeten des 20ten Jahrhunderts halten hat uns respektables Werk hinterlassen. Da sind seine Kompositionen die Aufführungen mit dem Mailänder Symphonieorchester seine Vertonungen von Rutebeuf dem französischen zu Walther von der Vogelweide und von Villon dem Straßendichter und Priestermörder des ausgehenden

Dazu die Musik zu den Klassikern 19ten Jahrhunderts. Charles Baudelaire Paul Verlaine und vor allem Arthur Rimbaud der im Alter von 20 Jahren dem Schreiben aufgehört hatte und zu dem Ferré besonders hingezogen fühlte.

Ferré vertonte aber auch Größen dieses wie Guillaume Apollinaire René Baer Louis Aragon und vor allem seinen Zeitgenossen und Freund Roger Caussimon.

Die Ereignisse im Mai 1968 brachten auch für Léo Ferré große Das bisher eher seinem Alter entsprechende Publikum um die revoltierende Jugend erweitert der Ferré der Seele sprach. Der Freidenker galt als Anarchist des französischen Chansons der Sänger der Revolte. Es folgte die Trennung Madeleine und die Heirat mit Marie-Christine Tochter Franco-Flüchtlinge mit der er sich in der niederließ und drei Kinder hatte.

Die 1970er Jahre waren geprägt von einem Ausflug die Welt des Pop und vor allem durch endlos wirkende transzendente Monologe und psychedelischer Musik. In den 1980ern folgte dann die Rückkehr zu alten vermischt mit neuen Tönen aber auch Aufnahmen Chansons. Bei den Auftritten kam die Musik er meist mit dem Mailänder Symphonieorchester aufgenommen vom Band. Er begleitete sich selbst am Klavier . Der staatlich subventionierte und privilegierte Musikbetrieb ihm verhasst.

Léo Ferré starb am 14. Juli 1993 nach neunmonatiger Krankheit in seinem Haus der Toskana.

Um das Begräbnis geheim zu halten sein Leichnam unter Angabe des Mädchennamens seiner nach Monaco überstellt. Erst nach der Bestattung Familiengrab wurde sein Tod bekanntgegeben.

Léo Ferré war Poet Komponist Sänger Musiker.

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