Siehe die Begriffsklärungsseite Euler für eine Liste der nach Euler benannten Begriffe.
1707 wurde Euler als der älteste des Pfarrers Paul Euler geboren. Er besuchte Gymnasium in Basel und nahm gleichzeitig Privatunterricht beim Mathematiker Burckhardt. Ab 1720 studierte er an der Universität und hörte hier Vorlesungen von Johann Bernoulli . Seinen Plan auch Theologie zu studieren er 1725 auf. 1727 berief ihn Daniel Bernoulli an die Akademie St. Petersburg . Hier traf er auf Christian Goldbach . 1730 erhielt Euler die Professur für und schließlich 1733 als Nachfolger von Daniel die Professur für Mathematik.
Ein großer Teil der heutigen mathematischen geht auf Euler zurück (z. B. e π i Summenzeichen ∑ f(x) als Darstellung für eine Funktion ). 1744 gibt er ein Lehrbuch der Variationsrechnung heraus. Euler kann auch als der Begründer der Analysis angesehen werden. 1748 publiziert er das Grundlagenwerk "Introductio in analysin infinitorum" in dem zum ersten Mal der der Funktion die zentrale Rolle spielt.
In den Werken "Institutiones calculi differentialis" ( 1765 ) und "Institutiones calculi integralis" ( 1768 - 1770 ) beschäftigt er sich außer mit der Differential - und Integralrechnung unter anderem mit Differentialgleichungen Differenzengleichungen elliptischen sowie auch mit der Theorie der Gamma- Betafunktion. Andere Arbeiten setzen sich mit Zahlentheorie Algebra (z.B. "Vollständige Anleitung zur Algebra" 1770 ) angewandter Mathematik (z.B. "Mechanica sive motus scientia analytica exposita" 1736 und "Theoria motus corporum solidorum seu rigidorum" 1765 ) und sogar mit der Anwendung mathematischer in den Sozial - und Wirtschaftswissenschaften auseinander (z.B. Rentenrechnung Lotterien Lebenserwartung ).
Seine 1736 veröffentlichte Arbeit "Solutio problematis ad geometriam situs pertinentis" beschäftigt sich mit dem Königsberger Brückenproblem und gilt als eine der ersten auf dem Gebiet der Graphentheorie .