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Lesja Ukrainka (eigentlich Larissa Petriwna Kosatsch * 25. Februar 1871 in Nowohrad-Wolynski † 1. August 1913 in Surami Georgien) war eine bekannte ukrainische Dichterin Dramaturgin und Übersetzerin. Ihr Werk sich von anfangs folkloristischer traditioneller Lyrik über impressionistische Naturlyrik bis hin zu historischer Dichtung gilt als bedeutender Beitrag zur Neuromantik.
Als Tochter eines Juristen und einer genoss die Dichterin eine gute Bildung und früh mit Literatur und Kultur in Kontakt. Bereits als Kind lernte die Dichter M. Drahomanow M. Staryzkij und Lysenko kennen. Mit neun Jahren schrieb sie ersten Gedichte; 1884 erschienen in der Lemberger Zeitschrift Sorja zwei Gedichte hier tauchte auch erstmals Pseudonym Lesja Ukrainka auf.
Obwohl Lesja Ukrainka auch großes musikalisches Talent und Neigung zur Musik hatte wandte sie sich wegen ihrer Tuberkulose -Erkrankung mit der sie zeitlebens zu kämpfen der Literatur zu. Aus diesem Grund besuchte sie keine öffentliche Schule sondern wurde von ihrer und Drahomanow privat unterrichtet.
In ihrem Gedicht Contra Spem Spero ("Gegen die Hoffnung hoffen") das sich ihrem Werk deutlich abhebt kommt der ganze und der Optimismus zum Ausdruck der sie ihrer Krankheit nie verließ.
Als Mitglied der jungen Literaturgruppe Plejada in Kiew gab sie Prosatexte zu historischen und Themen heraus. Von 1894 bis 1895 lebte sie bei ihrem Onkel Drahomanov Bulgarien wo sie den politischen Gedichtzyklus Unfreie Lieder schrieb. Später unterstützte sie die radikale galizische Presse und veröffentlicht in der Lemberger Narod (Volk) satirisch-patriotische Texte.
Wegen ihrer angegriffenen Lungen musste sie wieder Kuraufenthalte einlegen die sie durch ganz Europa und bis Ägypten führten wo sie ihren Horizont erweitern die vielfältigen Eindrücke in ihren Werken verarbeiten Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schloss sie sich der sozialdemokratischen Bewegung Sie übersetzte sozialistische und marxistische Texte von Lenin Karl Marx Friedrich Engels u.a. Nach den revolutionären Ereignissen von 1905 schrieb sie mehr und mehr politische Satiren mit der sie die Bourgoisie kritisierte.
Ihre letzten Jahre verbrachte Ukrainka in Georgien und Ägypten. Trotz ihrer fortschreitenden Krankheit sie unermüdlich bis zu ihrem Tod 1913 . Ihre sterblichen Überreste wurden aus dem Surami nach Kiew überführt und auf dem Bajkow-Friedhof beigesetzt.