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Lettgallen


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Lettgallen (lettisch Latgale ) ist eine der vier historischen Landschaften Lettlands . Gemeinhin wird es unter kulturellen Gesichtspunkten "Kernland" des heutigen Lettlands angesehen. Es umfasst binnenländischen an Litauen und Weißrussland grenzenden Südostteil des Landes in dem traditionell Minderheiten von Weißrussen leben. Heute ist der russische Bevölkerungsanteil relativ hoch besonders um das Zentrum Daugavpils ( Dünaburg ) (teilweise über 80%). Durch Lettgallen fließt Düna außerdem ist die Landschaft reich an Seen .

Lettgallen ist der Teil Livlands der 1620 nicht zu Schweden kam sondern unter polnischer Oberhoheit blieb. Es wurde früher daher Polnisch Livland genannt. Anders als in anderen Teilen spielten die Deutschen nur in der Stadt Dünaburg (Daugavpils) wesentliche Rolle. Daher wurde die Reformation hier nicht eingeführt sodass die Letten anders als ihre Landsleute in den anderen Landschaften bis heute mehrheitlich Katholiken sind. Einige kulturelle Besonderheiten Lettgallens sorgen dass die Lettgallen ein beliebtes Opfer von Witzen im Rest Lettlands sind ähnlich wie Ostfriesen in Deutschland.

Städte in Lettgallen

siehe auch Semgallen Livland Kurland



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