Lettland ist hauptsächlich ein bewaldetes (40% Fläche) Moränen -Hügelland mit zahlreichen Seen und einer langen wenig gegliederten Küstenebene . Neben Hirschen Rehen und Füchsen kommen auch Elche Wölfe und Biber vor.
Lettland wird kulturell vor allem nordeuropäisch Die Altstädte weisen die typischen im Raum Hanse verbreiteten Elemente auf. Auch die aktuelle Kultur besitzt vielfache Beziehungen zum schwedischen und finnischen vor allem aber zum norddeutschen Kulturraum.
Neben der lettischen Mehrheitsbevölkerung (55 8%) es eine starke russische Minderheit (32 3%) und kleine Gruppen die Weißrussen (3 9%) Ukrainer (3 5%) Polen (2 2%) und Litauer (1 3%) ( FAZ vom 28. April 2004). Dazu kommt Minderheit der ca. 1500 Liven vor allem in Riga und einigen Küstendörfern (siehe auch Livische Sprache Livland ). Insbesondere die russische Minderheit ist immer Gegenstand von Konflikten da sich deren Angehörige in weiten Teilen nicht dem Einbürgerungsverfahren stellen das unter anderem einen Sprachtest umfasst. Dadurch sie keine lettischen Staatsbürger und haben somit Wahlrecht und können auch keine Beamtenlaufbahnen einschlagen.
Die Religion ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch außer im mehrheitlich katholischen Lettgallen ; die Zahl regelmäßiger Kirchenbesucher ist jedoch extrem gering vermutlich eine der niedrigsten in Die lettische lutherische Kirche ist sehr konservativ lehnt Frauen als Pfarrer ab. Damit begibt sich in eine gegensätzliche Position zu der Exil-Kirche zum Beispiel in Schweden. In der spielen auch die Vorstellungen und Lieder der Religion noch eine große Rolle.
Der wichtigste Feiertag in Lettland ist (der Johannistag ) am 23. Juni um den sich alte Bräuche ranken.
Lettland ist besonders bekannt für seine Volksmusik -Kultur. Von den typischen Dainas — meist nicht gereimten Lieder zu allen nur erdenklichen von der Mythologie bis zu den Niederungen des Alltags sind inzwischen über eine Million gesammelt worden im Verhältnis zur Bevölkerungszahl Weltspitze sein dürfte. Niederschrift dieser bis dahin mündlichen Überlieferung wurde des 19. Jahrhunderts von Krišjānis Barons begonnen; sein eigens gefertigter Daina-Schrank gilt heute als eine Art
In Rīga (während der Sowjetzeit an Orten im Ausland) findet alle fünf Jahre großes Sängerfest statt an dem mehrere tausend exil-lettische und internationale Chöre teilnehmen.
Wie bei den meisten sehr kleinen findet sich auch bei den Letten ein ausgeprägter Patriotismus.
Wie auch in Estland war die Stadtkultur und der Großgrundbesitz deutschsprachig - und damit auch für Jahrhunderte Intelligenz des Landes. Während des Zweiten Weltkrieges wurde diese Minderheit nach einem Abkommen Hitlerdeutschland und dem schon unter sowjetischer Kontrolle stehenden Lettland ausgesiedelt. Ebensowenig ist kulturell bedeutende jüdisch - jiddische Minderheit im öffentlichen Leben mehr existent auch unter Jiddische Sprache ).