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Lichtbogen


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Ein Lichtbogen ist die Spezialform eines Plasmas die sich zwischen zwei Elektroden ausbildet die eine ausreichend hohe elektrische aufweisen.

Charakteristisch ist hierbei

  • die starke Aufheizung der Elektroden durch Ionenbeschuss bzw. die Gastemperatur im
  • die starke Beschleunigung elektrisch positiv geladener Ionen im Bereich des sogenannten Kathodenfalls
  • das Herausschlagen sog. Sekundärelektronen beim Auftreffen hochenergetischer Kationen auf die Kathode welche ihrerseits im Kathodenfallgebiet stark beschleunigt

Lichtbögen strahlen typischerweise intensive (sichtbare + + UV) Strahlung ab und werden deshalb u.a. in Beleuchtungstechnik genutzt ( Bogenlampe ).

Lichtbögen können in Gasen unterschiedlichsten Drucks und Zusammensetzung erzeugt werden. Durch Ionenbeschuss thermische Belastung kommt es zum Abbrand der Beim Elektroschweißen ist dieser Effekt gewünscht das Elektrodenmaterial zur Bildung der Schweissnaht genützt.



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