Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Lichtenhagen ist ein zur Gemeinde Friedland gehörendes Dorf im Landkreis Göttingen Niedersachsen . Es hat 154 Einwohner und eine von 2 04 km².
Lichtenhagen 1318 zum ersten Mal urkundlich erwähnt gehört den drei höchst gelegenen Dörfern des Landkreises. waldreiche Umgebung (Staatsforst Reinhausen Hüttenholz) lädt zahlreiche zu langen Spaziergängen ein. Lichtenhagen ist ein mit einer bemerkenswert dreieckigen Form bei dem Wohngebäude giebelständig zum Anger gerichtet sind; die alleinstehende Kirche die sich im nahegelegenen Feuerlöschteich bietet einen malerischen Anblick. Es gibt nur Neubauten aus den letzten 50 Jahren dafür auf den ehemaligen Hofstellen ausgebaute Wohn- und
Lichtenhagen ist ein Stadtteil von Rostock benannt nach dem gleichnamigen Dorf das den Toren der Hansestadt Rostock liegt und zur Gemeinde Elmenhorst-Lichtenhagen Landkreis Bad Doberan gehört. Der Stadtteil war eine der Plattenbausiedlungen Rostocks. Wegen seiner Nähe zum Seebad Warnemünde ist er auch heute noch eine Wohngegend.
Der Rostocker Stadtteil Lichtenhagen erlangte 1992 traurige Berühmtheit als von Neonazis ein von Ausländern bewohntes Wohnhaus mit angegriffen wurde. Zuvor wurde in dem "Sonnenblumenhaus" ZASt (Zentrale Aufnahmestelle für Asylanten) für ganz betrieben. Entgegen jeglichen gesunden Menschenverstandes und Sensibilität hier im Sommer 1992 Massen an Rumänen untergebracht. Es trafen unterschiedliche Vorstellungen von und Verhaltensweisen aufeinander. Trotz vielfacher Beschwerden von über die unhaltbaren hygienischen aber auch unmenschlichen der Unterbringung wurden von den zuständigen Behörden Mangels Wohnkapazität kampierten die Asylanten auf den
Am 22. August 1992 eskalierte die Situation. Jugendliche sammelten sich dem Gebäude. Aufgeputscht durch Alkohol und Gruppendynamik flogen in der Nacht die ersten Die Situation konnte durch die Polizei nicht werden. In den beiden folgenden Nächten kam zu großen Schlägereien zwischen den Jugndlichen und Polizei. Die Ordnungskräfte waren völlig überfordert und viel zu geringer Mannschaftszahl im Einsatz. Sie regelrecht aufgerieben. Es bildete sich im Verlauf 4 (!) Tage andauernden Konflikts ein regelrechter der allerdings zunehmend von außen gesteuert wurde. Neonazis aus Hamburg und Berlin reisten an "koordinierten" den "Kampf". Inzwischen waren die Asylanten andere Einrichtungen verbracht worden. Der Höhepunkt war Nacht am 24. August . Es flogen Molotow-Cocktails und bald standen unteren leerstehenden Etagen des Hochhauses in Flammen. den oberen Stockwerken befanden sich zu diesem noch ein paar Vietnamesen. In Todesangst flüchteten über das Dach. Völliges Chaos unter den behinderte einen rechtzeitigen Löscheinsatz der Feuerwehr. Erst 26. August konnte die Situation durch einen Einsatz von Polizei befriedet werden.
Im Fazit bleibt festzustellen daß Politik staatliche Behörden total versagt haben: im Vorfeld der Ausschreitungen und auch im Nachgang. Teilweise Gerichtsprozesse um 10 (!) Jahre verschleppt. Völlig haben aber auch die Medien. Es gab daß von verschieden Reporterteams jungen Leuten Geld geboten wurde den Hitlergruß vorzuführen. Die ZASt zog von Lichtenhagen nach Boizenburg an der Elbe . Dort existiert sie noch heute in ehemaligen Kaserne der Grenztruppen der DDR außerhalb Stadt.
Inzwischen gibt es eine Bürgerinitiative "Bunt statt Braun" die sich zum Ziel gesetzt hat sich die Vorfälle von 1992 nie wiederholen dass das "Image" von Lichtenhagen von Rostock von Deutschland insgesamt wieder besser wird.