Der Name leitet sich vom Alser ab der durch den Bezirk fließt. Ursprünglich hier Ackerland (es gab hier auch Weinbau aber im Mittelalter begann langsam die Besiedlung und es sich die Alservorstadt da Herzog Leopold VI. die Gegend Siedlungsgebiet erklärte. Die anderen kleinen Orte auf Gebiet des heutigen Bezirkes entwickelten sich erst später. Michelbeuern entstand ab 1786 auf einem ehemaligen Grund des Benediktinerstiftes Michaelbeuern. Auch der Himmelpfortgrund entstand auf ehemaligem Klostergrund. Lichtental entwickelte sich auf einer von Donauarmen umgebenen Wiese nachdem Johann Adam Fürst dort 1698 eine Brauerei errichten ließ. Die kleine Vorstadt Althan ist nach Christoph Johann Graf Althan der hier über Landbesitz verfügte. 1646 wurde in einem anderen Gebiet von Bedienstenten Kaiser Ferdinands Johann Thury das erste Haus errichtet die Gegend den Namen Am Thury bekam. Aus einer Fischersiedlung entwickelte sich Roßau deren Name sich davon ableitet dass hier ihre Pferde tränkten.
Unter Kaiser Leopold I. wurde hier 1693 ein Großarmenhaus erbaut der große Aufschwung aber mit Joseph II. der hier viele öffentliche Bauten errichten (AKH Josephinum Findelhaus u.a.).
1850 wurden diese Vorstädte als 8. Bezirk Alsergrund nach Wien eingemeindet; nach der Teilung Wiedens war es der 9. Bezirk.
Die meisten Institute der Universität Wien befinden sich hier. Diese wurden durch Übernahme des alten AKH durch die Universität eine Einrichtung eines Campus sogar noch mehr. Wirtschaftsuniversität befindet sich ebenfalls im 9. Bezirk.
Der 9. Bezirk wird im Osten Westen von Hauptstraßen und U-Bahnen begrenzt. Hier befindet sich auch der Franz-Josefs-Bahnhof der heute allerdings nur mehr geringe hat