Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 20. Dezember 2014 

Lidice


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Lidice ist ein Dorf in Tschechien 20 km westlich von Prag bei der Industriestadt Kladno gelegen. Während II. Weltkriegs wurde Lidice von den Nationalsozialisten ausgelöscht. Nach dem Krieg wurde Lidice m vom alten Ort entfernt neu aufgebaut. der Stelle des zerstörten Lidice befindet sich ein Denkmal und Museum.

Die Zerstörung Lidices durch die Nationalsozialisten

Am 9. Juni 1942 zählte das Dorf Lidice 102 mit 503 Einwohnern. Das Leben und auch Struktur der Gemeinde war der anderer tschechischer ähnlich. Die Männer arbeiteten meist in den und Kohlebergwerken im 7 km entfernten Kladno Frauen sorgten für den Haushalt und halfen Feldarbeiten aus. Es gab 14 Höfe eine drei Lebensmittelläden drei Wirtshäuser zwei Metzgereien und Kirche des Dorfes.

Am 27. Mai 1942 wurde der Chef des Reichssicherheitshauptamts und Reichsprotektor für Böhmen und Mähren SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich auf dem Weg zu seinem Dienstsitz dem Hradschin in Prag durch ein Attentat schwer Acht Tage später erlag Heydrich seinen schweren Daraufhin leiteten die Nationalsozialisten massive Vergeltungsmaßnahmen gegen tschechische Zivilbevölkerung ein.

Am Abend des 9. Juni 1942 umstellten deutsche Polizeikräfte ( Angehörige der Gestapo des SD und der Schutzpolizei unter dem Kommando SS-Offizieren einer Sonderkommission und des Befehlshabers der in Prag) mit Unterstützung der tschechischen Gendarmerie Lidice und blockierten alle Zufahrtswege da Beteiligte bei dem Attentat vermutet wurden. In Nacht vom 9. auf den 10. Juni 1942 wurden die Dorfbewohner zusammengetrieben und alle älter als 15 Jahre in den Hof Familie Horák gebracht. Tags darauf wurden sie alle erschossen. Weitere neun Männer die zur in einem Kohlebergwerk arbeiteten und sieben schwangere wurden nach Prag gebracht die Männer wurden ebenfalls erschossen während die Frauen ihre Kinder konnten. Die verbleibenden Frauen wurden in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wo von den 195 Frauen ermordet wurden; die sieben schwangeren Frauen wurden sie ihre Kinder geboren hatten und diese ihren Müttern getrennt und in ein Kinderheim wurden ebenfalls nach Ravensbrück deportiert.

Die 98 Kinder des Dorfes - wurden erst nach dem 10. Juni 1942 - wurden in ein Kinderheim des Rasse- Siedlungshauptamtes in der Gneisenaustraße in Lodz (damals " Litzmannstadt ") gebracht. Von den 98 Kindern wurden dem Zweiten Weltkrieg 12 wieder aufgefunden ebenso von den 7 nach der Zerstörung Lidices - eines war verstorben. Das Schicksal der 87 Kinder ist bis heute ungeklärt.

Der Ort Lidice wurde in Brand gesprengt und schließlich durch Züge des Reichsarbeitsdienstes eingeebnet um die Gemeinde vollständig von Landkarte zu tilgen.

Das gleiche Schicksal musste auch der Ležáky erdulden.

Insgesamt kosteten die Vergeltungsmaßnahmen für Reinhard mehr als 5.000 Menschen das Leben.

Weblinks



Bücher zum Thema Lidice

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Lidice.html">Lidice </a>