Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Liebstöckel auch Maggikraut (botanisch Levisticum officinale Koch) ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütengewächse (('Apiaceae veraltet Umbelliferae ).
Der Name Liebstöckel ist eine Verballhornung lateinischen ligusticum apium . Letzterer Name soviel wie Ligurischer Eppich die Pflanze nach der Gegend Liguria in wo sie verbreitet angebaut wurde.
Die Bezeichnung Maggikraut entstand aufgrund der der Maggi-Würze mit Liebstöckel. Maggi-Würze enthält allerdings keinen
Liebstöckel stammt wahrscheinlich aus dem nahen mittleren Osten eventuell aus Persien. Von dort es ins Mittelmeergebiet und von dort ins Europa. Wild findet es sich nur in Gebieten; daneben wird es in Gemüse- und angebaut und findet sich infolgedessen stellenweise verwildert.
Liebstöckel ist eine mehrjährige winterharte Staude über 2 m hoch wird. Die Blütendolden 10-30 cm im Durchmesser; die Einzelblüten sind gelblich bis hellgrün.
Alle Teile der Pflanze enthalten ätherische die ein characteristisches Aroma verbreiten.
Liebstöckel enthält Ätherisches Öl (zum größten Teil Phtalide) Cumarin Gerbstoff Harz Vitamin C . Der Vitamin C-Gehalt der frischen Pflanze mg pro 100 g Frischegewicht beträgt 241 mg.
Die frischen Blätter des Liebstöckel finden in der Küche zum Würzen von Salaten Eintöpfen. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie ist aber schärfer und bitterer. Getrocknete eingefrorene Blätter verlieren einen Teil ihres Aromas.
Die Wurzel und die Samen sind aromatisch werden allerdings eher in der Pflanzenheilkunde verwendet.
Bereits im antiken Griechenland verwendete man in der Medizin. In das nördlichere Europa der Liebstöckel aller Wahrscheinlichkeit von im Mittelmeerraum Benediktinermönchen mitgebracht.
Die Wurzel eignet sich als Mittel Bronchitis Mandelentzündung Blasenleiden und Menstruationsbeschwerden. Ein Absud Samen Blättern und insbesondere der Wurzel fördert Entwässerung was auf die ätherischen Öle zurückzuführen Gemäß der Volksmedizin ist Liebstöckel auch ein Mittel gegen Heiserkeit die man in der beispielsweise kurierte indem man heiße Milch durch hohlen Liebstöckelstengel trank. In anderen Gegenden brachte den Stengel zum Brennen und inhalierte den indem man wie an einer Zigarre am sog.
Die alten Germanen schätzten Liebstöckel als gegen Unwetter Hexerei und andere üble Zauberkräfte. sich die Fußsohlen mit Liebstöckel bestrich war Schlangenbisse geschützt. Die Asche aus den Blättern einer grünen Eidechse öffnete alle Schlösser.
Wer Liebstöckel stets bei sich trägt sich beliebt bei allen Menschen und hält bösen Geister fern. So glaubt man es allem in Osteuropa. Mädchen trugen die Wurzel sich um den Geliebten an sich zu und die stark aromatische Wurzel benutzten sie Liebestränken. In Böhmen wurde bereits den kleinen Liebstöckel ins Badewasser getan damit sie später Männern gefallen würden.