Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Liktoren (lat. lictores zu ligare "binden") waren im Römischen Reich Amtsdiener die den höheren Staatsbeamten ( Konsuln Prätoren bei öffentlichen Auftritten voranschritten oder sie - vergleichbar den heutigen bodyguards - umringten.
Als Zeichen der Macht des von begleiteten Amtsträgers und des Römischen Reichs insgesamt sie über der linken Schulter ein Rutenbündel sogenannten fasces von denen sich der Begriff des Faschismus herleitet. Außerhalb der Stadt Rom wurde dem Rutenbündel halb verborgen aber erkennbar ein mitgeführt. Den Brauch staatliche Macht auf diese öffentlich zu demonstrieren haben die Römer wahrscheinlich den Etruskern übernommen. Jedenfalls gibt es bereits in Gräbern entsprechende Darstellungen. Der Auftritt römischer Machthaber Begleitung von Beil und Rutenbündel tragenden Liktoren besonders in eroberten Gebieten gepflegt um durch Vorzeigen dieser allseits bekannten Machtsymbole ( insignia imperii ) Eindruck zu machen. Die Zahl der Würdenträger vorausgehenden Liktoren signalisierte seinen Rang: Konsuln z. B. wurden von zwölf Prätoren von sechs Liktoren begleitet.
Der römische Brauch der Liktorenauftritte erscheint befremdlich. Das beruht darauf dass sich die der Staatsymbolik im Lauf der Zeiten verändert In der Gegenwart wird staatliche Macht bei Auftritten durch Fahnen Entourage rote Teppiche und schwarze Luxuslimousinen