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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Mai 2013 

Limerick (Gedicht)


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Ein Limerick ist ein scherzhaftes inhaltlich meist sinnloses Gedicht in der Form aabba . Traditionell enthält die erste Zeile die Person und endet oft mit einer Ortsangabe dass der Name des Ortes oder des auf den der Spottvers gemünzt ist zugleich Reim für die erste zweite und fünfte vorgibt. Dabei ist es zwar nicht zwingend aber ausdrücklich erlaubt den Reimen Gewalt anzutun.

Ein Limerick erzählt meist eine Handlung wird in der letzten Zeile zu einer Pointe geführt.

Die a -Zeilen eines typischen Limericks sind dreihebig die b -Zeilen zweihebig. Dabei wechseln zwei unbetonte und betonte Silben einander ab. Für eine wirklich gute Pointe darf in Ausnahmefällen dieses Versmaß gebrochen werden.

Die ersten Limericks tauchten um 1820 in England auf. Bereits früher gab es die Den Namen gab (wahrscheinlich) die irische Stadt Limerick . In Deutschland kamen die Limericks in 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts durch die "Blödelbarden" Schobert und Black in Mode waren aber schon viel früher

Bekannte Autoren von Limericks sind u.a. Lear Ogden Nash und Isaac Asimov .

Die Möglichkeit Limericks zu schreiben ist verschiedenen Sprachen auf Grund der unterschiedlichen Sprachstrukturen gut.

Beispiele

Ein Autofahrer aus Nizza
Der in seinem Wagen nach Sprit sah
Flog mit 'nem Krach
Durchs Garagendach
'nem staunenden Gast in die Pizza.

Ein sehr schöner englischer Limerick ist

There was a young lady of Ryde
who ate some green apples and died
the apples fermented
inside the lamented
and made cider inside her inside.

Ein schöner Limerick zeigt anschaulich die Skurrilität dieser Gedichtform:

Einem Limerickautor aus Brakel
unterläuft eines Tages ein Makel:
Jedes Wort eine Zier!
Doch nur bis Zeile Vier

Kein korrekter Limerick jedoch mit Versform Anapäst:

Ein Hacker hat boshaft gelacht und Virus entfacht. Dieser Wurm ist gemein. Und obendrein den Rechner zum Absturz gebracht.




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