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Lingen


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Niedersachsen
Regierungsbezirk : Weser-Ems
Kreis : Emsland
Fläche : 176 13 km²
Einwohner : 56.243 (01.03.2004)
Bevölkerungsdichte : 293 Einwohner/km²
Höhe : 22 m ü. NN
Postleitzahl : 49808 49809 49811
Vorwahl : 0 59 1   (Zentrum)
0 59 06 (Lünne)
0 59 07 (Geeste)
0 59 37 (Geeste-Gross Hesepe)
0 59 63 (Bawinkel)
Geografische Lage : 52° 31' nördl. Breite
7° 19' östl. Länge
Kfz-Kennzeichen : EL
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 03 4 54 032
Gliederung des Stadtgebiets: 12 Stadtteile/ Stadtbezirke
Website: www.lingen.de
E-Mail-Adresse: info@lingen.de
Politik
Bürgermeister : Heiner Pott ( CDU )

Lingen (Ems) ist eine Stadt im Landkreis Emsland in Niedersachsen . Die an der Ems und nahe der Grenze zu den Niederlanden liegende Stadt hat 56.243 Einwohner (Stand: 1. März 2004 ).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

975 Erste urkundliche Erwähnung; Kaiser Otto II. Bischof Ludolf von Osnabrück verschiedene Güter in Lingen als Lehen
1227 Lingen besitzt stadtähnlichen Charakter; die Bischöfe Osnabrück und Münster vereinbaren nach einer erfolgreichen Eroberung Lingens dortigen Einkünfte aus Zoll Münze und Gericht unter sich aufzuteilen.
1314 Das Lingener Marktrecht ist Vorbild für den neu eingerichteten Markt in Friesoythe .
1394 Ältester Beleg für das Lingener Stadtwappen den drei Türmen.
1401 Graf Nikolaus II. von Tecklenburg bestätigt um die Mitte des 14. Jahrhunderts verliehene und 1366 erstmals erwähnte Lingener
1498 Teilung der Grafschaft Tecklenburg; Graf Nikolaus IV. residiert bis auf der Burg Lingen.
1548 Eine verheerende Feuersbrunst zerstört große Teile Stadt.
1554 In Lingen wird eine kaiserliche Poststation die heute noch bestehende (Alte) Posthalterei am wird 1653 erbaut.
1597 Prinz Mauritz von Oranien erobert die Festung Lingen für die Generalstaaten.
1605 Rückeroberung Lingens durch den spanischen Feldherrn Graf Spinola.
1632 Die Festung Lingen wird geschleift; Lingen Anfang 1633 in den Besitz des Hauses Oranien über
1697 Gründung der Universität ( Gymnasium academicum) in Lingen durch Wilhelm III von Oranien .
1702 Die Stadt und die Grafschaft Lingen fallen an Preußen .
1829 Beginn des Schiffsverkehrs auf dem neuerbauten zwischen Lingen und Meppen .
1927 Lingen wird von einem schweren Wirbelsturm viele Häuser der historischen Innenstadt werden schwer Detais
1934 In Lingen-Reuschberge entstehen ausgedehnte Kasernenanlagen die 1935 bezogen werden und noch Heute von Bundeswehr genutzt werden.
1944 Zwei schwere Luftangriffe der Alliierten zerstören Teile Lingens.
1954 Die Erdölraffinerie Emsland geht in Betrieb.
1956 Lingen wird eine Garnisionsstadt.
1968 Das erste Kernkraftwerk Lingen geht ans Netz.
1970 Freiwilliger Zusammenschluß der Gemeinden Darme Laxten Brockhausen mit der Stadt Lingen.
1974 Gemeindereform: die Samtgemeinden Bramsche und Baccum Gemeinden Altenlingen Brögbern Holthausen-Biene Clusorth-Bramhar und der Schepsdorf werden nach Lingen 'eingemeindet'.
1975 Lingen feiert erste urkundliche Erwähnung der vor 1000 Jahren.
1977 Lingen wird "Große selbstständige Stadt " und verliert den Kreissitz ; seitdem gehört Lingen zum Landkreis Emsland .
1980 Neugestaltung der Innenstadt : Ein Fußgängerbereich umfaßt nun Looken- Marien- und Große Straße sowie den Marktplatz .

Politik

Das Emsland gilt als CDU -Hochburg.

Partnerstädte

Lingen (Ems) hat vier Partnerstädte:

Sehenswürdigkeiten

  • Historisches Rathaus aus dem 15. Jahrhundert 1663.
  • Haus der Kivelinge Bürgerhaus von 1583.
  • Alte Posthalterei (1653) 200 Jahre Lingens
  • Universitätsplatz mit Professorenhaus und Kreuzkirche.
    • Die alten Universitätsgebäude beherbegen nun die Mal- Kreativschule (MUK
      sowie das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ).
  • Bürgerhaus Hellmann (1641) mit reich ornamentiertem
  • Palais Danckelmann (1646) heute restauriertes Amtsgericht.
  • Gesindehaus (1723) jetzt Heimatmuseum
  • Pulverturm als Teil der ehemaligen Festung
  • begrünter Parkhaushügel
  • Schloß Herzford
  • Speicherbecken in der Größe von 180
  • Bonifatiuskirche

Wirtschaft

Die Wichtigsten Industriezweige Lingens:

Das neue 1988 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Emsland hat eine Leistung von 1400 MW gilt als eines der modernsten und sichersten während das mittlerweile stillgelegte (alte) Kernkraftwerk Lingen nur noch als Lagerort für Molkepulver nach dem Unglück von Tschernobyl genutzt wird. Ein im März 2002 nach 18 Monaten Bauzeit neuerrichtetes Zwischenlager für abgebrannte Brennstäbe aus dem Kernkraftwerk Emsland kann bis zu 130 Castor Behälter lagern.

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