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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 21. November 2014 

Linsenfernrohr


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Linsenfernrohre werden auch als Refraktoren bezeichnet. Nach dem Konstruktionsprinzip unterscheidet man Galilei-Fernrohr oder Holländische Fernrohr e vom Kepler-Fernrohr oder astronomischen Fernrohr .

Inhaltsverzeichnis

Galilei- und Kepler- Fernrohr


Galileifernrohr (oben) und Keplerfernrohr (unten)
Das Galilei-Fernrohr hat als Objektiv eine Sammellinse und als Okular eine Zerstreuungslinse kleinerer Brennweite. Es hat kleines Gesichtsfeld stellt die Objekte aber aufrecht seitenrichtig dar. Es ist heute nur noch Opernglas und als Aussichtsfernrohr auf Türmen in

Beim Kepler-Fernrohr werden sowohl für das als auch für das Okular Sammellinsen verwendet. Gesichtsfeld ist bei gleicher Instrumentgröße ausgedehnter als Galilei-Fernrohr. Allerdings steht das Bild auf dem

De facto werden beide Fernrohrtypen nicht Einzellinsen gebaut sondern zur Vermeidung von Bildfehlern zusammengesetzten Linsen. Kleine Fernrohre charakterisiert man durch Zahlenangaben z.B. 6 x 20 mm(Taschengerät) oder x 50 (Spektiv). Sie bedeuten Vergrößerung und Apertur (Öffnung des Objektivs in mm). Variable (z.B. 20-40) wird durch Zoom -Okulare ermöglicht.

Bildumkehr für terrestrische Beobachtung

Bei Ferngläsern ( Feldstecher Spektiv) wird das verkehrte Bild des mittels verschiedener Prismensysteme um 180° gedreht. Dadurch sich meist die Bauweise beim Binokular verbessert das räumliche Sehen .

Die Bildumkehr kann auch durch eine erfolgen. Ein solches Gerät ist als Auszieh- Terrestrisches Fernrohr für unterwegs und auf See gedacht. Es ist trotz Vergrößerungen von 20-fach bis 60-fach klein zusammenschiebbar und preiswert. sind die geringere Lichtstärke und etwas Zutritt von Außenluft. Neuere und Spektive haben daher einen festen Tubus und verkürzen die Baulänge durch ein oder leicht geknicktes Umkehrprisma.

Zielfernrohre für die Jagd haben geringe bei hoher Lichtstärke und ein Gesichtsfeld das auf den Einblick aus größerer optimiert ist.

Astronomische Fernrohre

Das verkehrte Bild wird bei den Fernrohren der Astronomie in Kauf genommen weil Beobachtungsobjekte am Himmel ohnehin zeitabhängig ihre Ausrichtung Gegen die Ermüdung beim steilen Einblick ins Okular helfen 90°- oder 45°-Umlenkprismen die ein aber seitenverkehrtes Bild zeigen.

Für spezielle Aufgaben werden in der auch Linsensysteme und mechanische Bauweisen verwendet die von den normalen Linsenfernrohren unterscheiden. Beispielhaft seien "Kometensucher" und große Doppelfernrohre genannt sowie Astrografen und Zenit-Teleskope.

Zusammengesetzte Linsen

Das Objektiv guter Fernrohre muss um Farb- und vorzubeugen aus zwei Glassorten zusammengesetzt sein ( Achromatisches Objektiv) . Auch die Okulare bestehen aus mehreren Linsen um das Gesichtsfeld zu verbessern. Mit zunehmender Fernrohrgröße und wird der Entwurf und Bau solcher Linsensysteme aufwändig.

Die Herstellung von Glaslinsen ist nur zu einem gewissen Durchmesser sinnvoll. Sie biegen unter ihrem Eigengewicht durch. Wird diese Durchbiegung groß ist das Objektiv unbrauchbar. Auch andere z.B. die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der verschiedenen Glasarten aus denen die des Objektivs bestehen nehmen mit der Größe zu.

Von etwa 1860 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden sehr große Linsenfernrohre gebaut. Aber um 1900 hatte man mit Giganten wie dem großen Refraktor des Yerkes-Observatoriums die Grenzen des Möglichen erreicht. Dieser Refraktor hat eine Öffnung von 1020 mm. Optik neuer großer Beobachtungsgeräte für die astronomische besteht deshalb nur noch aus Spiegelsystemen. Sie einige Meter Durchmesser haben weil sie mit Rückseite in speziellen Fassungen liegen die neuerdings "adaptiv"" beweglich sind.

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