Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 30. August 2014 

Linus Torvalds


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Linus Torvalds

Linus Benedict Torvalds (* 28. Dezember 1969 in Helsinki Finnland ) ist Gründer des Software -Projekts Linux welches er bis heute koordiniert.

Er wurde als Sohn von Anna und Nils ("Nicke") Torvalds geboren und nach Linus Pauling benannt. Seine Familie gehört zur Schwedisch Minderheit in Finnland. Er besuchte ab 1988 die Universität Helsinki.

Dort begann er 1991 auf seinem 80386 unter Minix einen Terminalemulator zu schreiben um sich an den UNIX -Rechnern seiner Universität einwählen zu können. Als in den Terminalemulator noch den Zugriff auf Dateisystem von Minix implementierte und auf sein Diskettenlaufwerk zugreifen wollte entstand der Plan ein Betriebssystem zu entwickeln.

Am 25. August 1991 kündigte der Informatikstudent in der Newsgroup comp.os.minix dieses Vorhaben an. Am 17. September 1991 stellte er dann Linux 0.01 auf öffentlichen FTP - Server zum Download zur Verfügung. Der Quellcode für das neue Unix -Betriebssystem umfasste 241 KByte und das Makefile 96 Zeilen lang. Dabei waren noch eine Bash und einige Tools wie der GNU C-Compiler als Binärdateien . Seit der Version 0.12 steht der Linux-Kernel unter der General Public License .

Der ersten fehlerfrei lauffähige Version wurde Versionsnummer 1.0 zugewiesen. Sie wurde im März 1994 an der Universität Helsinki vorgestellt. Es die erste Version auf der das X-Window-System lief und die eine vollständige Implementation TCP/IP aufwies also internettauglich war.

Am 9. Juli 1996 veröffentlichte Linus Torvalds den Linux-Kernel 2.0. Zusammen mit der freien GNU -Software der Free Software Foundation und vieler anderer Open-Source-Software verbreitete sich das auf dem Linux-Kernel basierende Betriebssystem auf vielen verschiedenen Rechnerarchitekturen auch mit Prozessoren die nicht mit denen des Marktführers Intel kompatibel sind. Am selben Tag wurde Tux der Pinguin zum offiziellen Logo für Linux .

Linus lebt zur Zeit mit seiner Tove und seinen drei Töchtern Patricia Miranda 5. Dezember 1996 ) Daniela Yolanda (* 16. April 1998 ) und Celeste Amanda (* 20. November 2000 ) in Santa Clara Kalifornien . Er arbeitete von Februar 1997 bis Juni 2003 bei Transmeta und ist jetzt beim Open Source Development Lab (OSDL) angestellt um hauptberuflich an der des Linux-Kernels zu arbeiten.

Zitate

I'm doing a (free) operating system (just hobby won't be big and
professional like gnu) for 386(486) AT clones.
(aus dem Usenet Posting)

Software is like sex: it's better when free.

Really I'm not out to destroy Microsoft. will just be a completely unintentional side

Literatur

  • Torvalds Linus & Diamond David: Just for Fun. Wie ein Freak die revolutionierte. Deutscher Taschenbuchverlag 2002. ISBN 3-423-36299-5 (deutsche Ausgabe)
  • Torvalds Linus & Diamond David: Just for Fun. The story of an revolutionary. New York: Texere 2001. ISBN 1-58799-080-6 (englische Ausgabe)

Weblinks



Bücher zum Thema Linus Torvalds

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Linus_Torvalds.html">Linus Torvalds </a>