Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Liste Magdeburger Straßennamen führt Bedeutungen und Umstände der Namensgebung Aktuell gültige Straßenbezeichnungen sind in Fettschrift angegeben nach Umbenennung oder Überbauung nicht gültige Bezeichnungen in Kursivschrift .
Die Liste erhebt zunächst noch keinen auf Vollständigkeit.
Ackendorfer Straße ; Stadtteil Rothensee; PLZ 39126
Benannt nach dem Dorf Ackendorf südlich von Haldensleben . In der Nachbarschaft dieser Straße finden mehrere Straßen die Ortsbezeichnungen dieser Gegend tragen Straße Vahldorfer Straße etc.).
Die Straße wurde häufig aus politischen Gründen Nachdem der ursprüngliche Name "Steinkuhlenstraße" der politischen "Hindenburgstraße" (siehe dort) weichen mußte wurde nach des 2. Weltkriegs der ebenfalls politische Name (siehe dort) gewählt. Noch in der Zeit DDR erfolgte jedoch eine erneute Umbenennung diesmal Albert Vater. Dies ist insofern bemerkenswert als Vater 1921 wegen Hochverrats im Zusammenhang mit einer im Jahre 1919 am Reichsjustizminister Otto Landsberg ( SPD ) angeklagt war. In der Zeit nach Ende der DDR behielt man den Namen bei.
Der Name der Straße rührt von einem befindlichen Turm her der vermutlich bereits 1520 als Wohnturm errichtet wurde.
Am Bäckerstieg ; Stadtteil Ottersleben; PLZ 39116
Zwischen Halberstädter Chaussee und Amtsgartenstrasse verlief ein Fußweg. Diesen Durchgang nutzten die Bewohner um einer Bäckerei zu gelangen die sich über längeren Zeitraum dort befand. Lange Zeit war Weg für den Bäcker der kürzeste Weg wasserschöpfstelle an der Quelle. Für diesen Weg sich die Bezeichnung Bäckerstieg (auch Bäckersteig oder eingebürgert. Beim Bau einer benachbarten neuen Eigenheimsiedlung sich die Benennung der neuen Erschließungsstraße erforderlich. die lokale Bezeichnung zu erhalten schlug der "Bürger für Ottersleben e.V." vor die Bezeichnung Bäckerstieg" zu verwenden. Dem Vorschlag folgte der mit Beschluß vom 13. Juni 2002 .
Die zur Erschließung eines neu entstandenen Wohngebiets Erschließungsstraße erhielt da direkt nördlich des Sülzehafens den Namen "Am Sülzehafen". Der Beschluß des erfolgte am 14. November 2002 .
jetzt: Julius-Bremer-Straße (Teilstück zwischen Breiter Weg und heutiger Straße)
Die Apfelstraße gehörte zu den bekanntesten Straßen Magdeburger Altstadt und führte in einem Bogen Ratswaageplatz in Richtung Hauptwache. Der Name rührte Haus Nr. 9 "Zum güldnen Apfel" her. Brauhaus hatte im Jahre 1703 der berühmte Chirurg Doktor Eisenbarth erworben. An der Stelle des Gebäudes sich heute der Eisenbarthbrunnen. Der vorherige Name dürfte auf einen in diesem Bereich einmal größeren Brand zurück zu führen sein. Nach 2. Weltkrieg und teilweiser veränderter Straßenführung wurde der Name Apfelstraße nicht weiter verwandt.
Apollostraße ; Stadtteil Reform; PLZ 39118
vormals (bis zum 9. Januar 2003): Walter-Kaßner-Straße
Die Benennung Apollo nimmt Bezug auf das US-amerikanische Apollo-Raumfahrtprogramm. Im Stadtteil Reform wurden in Zeit der DDR diverse Straßen nach sowjetischen Raumfahrtprogrammen benannt. Tradition sollte aufgegriffen und um die westliche erweitert werden. Bis 2003 trug die Straße jedoch den Namen SED -Politikers und Bürgermeisters der Stadt Magdeburg Walter Kaßner . Am 6. Dezember 2001 beantragten die Fraktionen von CDU und SPD im Magdeburger Stadtrat die Vorbereitung der Hintergrund waren Vorwürfe der Verstrickung Kaßners in stalinistischer Verfolgungen nach dem 2. Weltkrieg . Mit Beschluß vom 11. April 2002 folgte der Stadtrat gegen die Stimmen PDS dem Antrag. Mit Beschluß vom 9. Januar 2003 erfolgte sodann die Umbenennung.
Benannt nach dem jüdischen Soziologen Arthur Ruppin . Im Stadtrat war diese Namensgebung ausgesprochen Im November 2000 und im September 2001 hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. eine nach Arthur Ruppin angeregt. Bei den Ratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und PDS stieß die von der Stadtverwaltung dann vorgesehene Benennung auf Kritik. Die Benennung nach Zionisten Ruppin wurde als einseitige Positionierung der im Palästinakonflikt kritisiert. Darüber hinaus wurden befürwortende Ruppins zur Eugenik bemängelt. Trotzdem erfolgte eine entsprechende Namensgebung. Anschluss hieran protestierten palästinensische Gruppen gegen die
Benannt nach dem Kunstpolitiker und Wissenschaftler Adolf Behne .
Behringstraße ; Stadtteil Altstadt; PLZ 39104
vormals: Blücherstraße
Benannt nach dem dänischen Entdecker Vitus Jonassen
Bei der Hauptwache ; Stadtteil Altstadt; PLZ 39104
Der Name des an der nordöstlichen Ecke Alten Markts gelegenen Platzes leitet sich von 1723 eingerichteten Hauptwache der königlichen Garnison ab. der Vergangenheit war auch der Name Hinter der Hauptwache gebräuchlich.
Beimsplatz ; Stadtteil Stadtfeld West; PLZ 39110
vormals: Enckeplatz
Benannt nach dem Magdeburger Oberbürgermeister Hermann Beims .
Beimsstraße ; Stadtteile Stadtfeld West und Sudenburg; PLZ und 39112
vormals: Enckestraße
Benannt nach dem Magdeburger Oberbürgermeister Hermann Beims .
Die Benennung erfolgte nach der französischen Stadt Belfort . Diese war im Deutsch-Französischen Krieg 1870 / 1871 von besonderer strategischer Bedeutung und fiel letzte französische Festung an die deutsche Seite.
Blankenburger Straße ; Stadtteil Lemsdorf ; PLZ 39118
(Vormals Sudenburger Weg .)
Die Blankenburger Straße wurde nach der Stadt Blankenburg benannt. Nach der Eingemeindung Lemsdorfs nach Magdeburg 1910 wurden für die meisten Straßen des Stadtteils Bezeichnungen aus dem Harz gewählt. So wurde auch der ursprüngliche Sudenburger Weg verändert.
Die Brunnerstraße wurde nach einem Kaufmann Brunner dem Mitte des 19. Jahrhunderts das damals Gelände der heutigen Brunnerstraße gehörte. Östlicher Nachbar der Rittergutsbesitzer Wilhelm Schneider (siehe Schneiders Garten).
Bruno-Taut-Ring ; Stadtteil Neu Olvenstedt; PLZ 39130
Benannt nach dem Architekten und Stadtbaurat Bruno Taut .
(Vormals bis in das 19. Jahrhundert war die Bezeichnung Neuer Markt gebräuchlich)
Der Name Domplatz rührt von dem südlich den Platz angrenzenden Magdeburger Dom her und ist seit dem 18. verbreitet. Die ursprüngliche Bezeichnung Neuer Markt (als Gegensatz zum Alten Markt) ist erstmals 1294 erwähnt dürfte aber noch älter sein. Neuer Markt war jedoch ursprünglich nicht nur das des Domplatzes sondern das ganze erzbischöfliche Verwaltungsgebiet Süden der Altstadt gemeint. Die Bezeichnung blieb in das 19. Jahrhundert allerdings auf das des Domplatzes begrenzt gebräuchlich.
Zwei große Brände richteten an den Gebäuden Domplatzes erhebliche Schäden an. Der Brand von 1207 führte zum Neubau des Doms. Der Rahmen der Eroberung Magdeburgs im Dreißgjährigen Krieg praktisch stadtweite Brand von 1631 hinterließ im Bereich des Domplatzes geringere Löschtrupps der Eroberer und der Bürger waren der Domfreiheit zusammengezogen. Daher sind im Bereich Domplatzes mehrere mittelalterliche Gebäude erhalten.
Die Dorotheenstraße ist nach der Gastwirtin Dorothea benannt. Sie war Mitte des 19. Jahrhunderts einer Kneipe in dieser Straße und rauchte leidenschaftlich Zigarre dass sie bald über die hinaus bekannt war und zu einer "lebenden wurde. In ihrer Kneipe herrschte reger Publikumsverkehr. ihrem Tod wurde ihr dieser Straßennamen gewidmet.
Benannt nach dem bekannten Orginal Fritze Bollmann . Die Benennung erfolgte mit Beschluß des vom 14. November 2002 . Gleichzeitig wurden auch die angrenzenden Straßen und Rolf-Herricht-Straße) je nach Personen mit eher Hintergrund benannt.
Mit der Benennung "Galileostraße" soll die europäische Raumfahrt gewürdigt werden. Dies sowohl in Bezug das im Aufbau befindliche europäische Satellitennavigationssystem " Galileo " als auch hinsichtlich eines Programms " Galileo zur Erforschung des Jupiters mittels einer Raumsonde.
Im Stadtteil Reform wurden diverse Straßen in Zeit der DDR nach Projekten der sowjetischen Raumfahrt benannt. 2003 erfolgte Benennung sollte dem Rechnung tragen jedoch nun auch westliche Projekte berücksichtigt werden
Hintergrund der Umbenennung der ursprünglichen "Hans-Hauschulz-Straße" waren Hauschulz gerichtete Vorwürfe wonach er in stalinistische Verfolgungsmaßnahmen verstrickt war. Mit Antrag vom 6. Dezember 2001 hatten die Ratsfraktionen von SPD und CDU die Umbenennung der Hans-Hauschulz und der beantragt. Mit Beschluß vom 11. April 2002 beauftragte der Stadtrat mehrheitlich die Vorbereitung Umbenennung mit Beschluß vom 9. Januar 2003 dann die Umbenennung beschlossen.
Gang zur französischen Kirche ; Stadtteil Altstadt; PLZ 39104
Diese Straße existiert heute nicht mehr. Ursprünglich sie von der "Großen Markt Straße" zur Kirche. Dies entspricht heute dem südlich gelegen am östlichen Ende der Julius-Bremer-Straße. Der Gang von dort in nördlicher Richtung. Die französische würde heute westlich des Hochauses Jakobstraße praktisch dem Hinterhof stehen. Sowohl Große Markt Straße auch französische Kirche bestehen nicht mehr. Nach Zerstörungen durch Luftangriffe im 2. Weltkrieg wurde der Wiederaufbau nicht entsprechend der Stadtstruktur durchgeführt. Dieser Wiederaufbau wird von Kritikern die eigentliche Stadtzerstörung bezeichnet.
Die "Ginsterbreite" ist nach dem Strauch Ginster benannt.
Auf dem ehemaligen Gelände einer LPG am Holzweg wurde der Bau einer für die geplante Bebauung mit 19 Einfamilien Der Name "Ginsterbreite" wurde in Anlehnung an benachbarten Straßen Waldmeisterweg Farnkrautbreite Flachsbreite Mohnweg und gewählt und am 04. September 2003 durch den Stadtrat beschlossen.
Bis 1631 befand sich vor dem Haus Alter 14 ein Hirschdenkmal. Die Bedeutung des Hirsches umstritten. Von diesem Denkmal leitet die Straße Bezeichnung ab. Durch Mißverständnisse wurde aus der "Hirschstraße" die Hartstraße die bis heute diesen trägt.
Diese frühere Bezeichnung der heutigen Stresemannstraße geht das deutsche Adelsgeschlecht Hohenzollern zurück. Die Umbenennung erfolgte nach dem 2. Weltkrieg .
Diese Straße befindet sich auf dem Gelände ehemaligen Magdeburger Schlachthofes an der Liebknechtstraße. Im der Umgestaltung des Geländes zu einem Wohn- Gewerbegebiet machte sich auch die Benennung ehemaliger erforderlich. Am 03. Juli 2003 benannte der Stadtrat eine der Straßen dem ehemaligen Gartendirektor der Stadt.
Johanniskirchhof war seit 1817 die Bezeichnung der Straße/des Platzes nördlich der Johanniskirche der die Jakobstraße mit dem des westlichen Elbufers verband. Während der Bombenangriffe 2. Weltkriegs wurde das Gebiet schwer zerstört. Die blieb jedoch bis Anfang der 60iger Jahre 20. Jahrhunderts unter dem Namen Johanniskirchhof erhalten. Im Rahmen der sozialistischen Umgestaltung Innenstadt entfiel dann jedoch sowohl die Straße auch der Name. Die Johanniskirche wurde Ende 20.Jahrhunderts wieder aufgebaut. An der Stelle des Johanniskirchhofes befindet sich heute ein öffentlicher Fußweg ein Parkplatz. Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 2004 die Wiederbenennung des derzeit namenlosen Areals
Jordanstraße ; Stadtteil Sudenburg; PLZ 39112
Die Jordanstraße wurde nach dem Rentier Wilhelm benannt dem Mitte des 19. Jahrhunderts das unbebaute Gelände der heutigen Jordanstraße gehörte. Westlicher war der Rittergutsbesitzer Wilhelm Schneider (siehe Schneiders
Der Breite Weg ist Magdeburgs wichtigste historische Im Rahmen des Wiederaufbaus der Stadt nach 2. Weltkrieg sollte Magdeburg ein sozialistisches Gesicht erhalten. Man entschloß sich daher auch Straßen in der Innenstadt umzubenennen. So wurde der seit Jahrhunderten bestehende Name "Breiter Weg" Die Straße hieß statt dessen nach dem ideologischer Sicht der DDR wichtigsten Philosophen Karl Marx . Nach der Wende des Jahres 1989 und der Wiedererlangung der kommunalen Selbstverwaltung die Straße ihren historischen Namen zurück (siehe Weg).
Karl-Marx-Straße ; Stadtteil Alt Olvenstedt; PLZ 39130
Benannt nach dem Philosophen Karl Marx . Aufgrund der Eingemeindung Olvenstedts nach Magdeburg 1979 wurde die Straße umbenannt um doppelte Vergebung des Namens "Karl Marx" zu
Die Umbenennung des nördlichen Teils der Maybachstraße in der Öffentlichkeit und im Stadtrat der Magdeburg umstritten. Insbesondere die CDU -Ratsfraktion hatte auf die Umbenennung gedrängt. Parallel wurde der im Volksmund als Bahnhofsvorplatz bezeichnete nördliche Teil der Bahnhofstraße in Willy-Brandt -Platz umbenannt. Diese Absprache zwischen CDU - und SPD -Ratsfraktion und die so nicht mögliche ergebnisoffene der Meinung der Öffentlichkeit zur Benennung der gelegenen Plätze erregte Unmut. Dies umso mehr das einzige bekannte Zitat Konrad Adenauers über Magdeburg für die Stadt nicht schmeichelhaft ist. soll Konrad Adenauer geäußert haben: "Wenn ich bei Magdeburg die norddeutsche Tiefebene komme beginnt für mich Der Ergänzungsantrag der gegen die Umbenennung votierenden dieses Zitat des CDU -Politikers dann auch unter dem Straßenschild zu wurde mit den Stimmen der CDU abgelehnt.
Mitte der 70iger Jahre des 20. Jahrhunderts in Magdeburg die Stadtautobahn Magdeburger Ring gebaut. wurde die ehemals zu Lemsdorf gehörende Ilsestraße in zwei Teile getrennt. Verwechslungen der nicht mehr miteinander verbundenen Straßenteile durch Rettungskräfte) zu vermeiden wurde auf Anregung dem Stadtrat im Jahr 2002 der Beschluß das östliche Teilstück umzubenennen. An diesem Teilstück sich lediglich ein Adressat der mit der einverstanden war. Der Name Krokusweg wurde angelehnt die Benennung der Straßen im benachbarten Wohngebiet gewählt in welchem Blumennamen dominieren.
Diese Straße war nach dem SPD-Politiker und Otto Landsberg benannt. Der heutige Namensgeber Albert Vater war 1921 wegen einer Geiselnahme an Landsberg im 1919 wegen Hochverrats angeklagt. Vater nahm sich der Haft 1923 das Leben.
Lebersdorfer Straße ; Stadtteil Alt Olvenstedt; PLZ 39130
Die Lebersdorfer Straße wurde nach dem Ort benannt der jedoch zur Wüstung geworden ist und heute nicht mehr Lebersdorf lag südöstlich von Olvenstedt. Wüstungen standen Bereich Alt Olvenstedt für mehrere Namensgebungen Pate auch für die Ostendorfer und Wisninger Straße den Plachwitzer Weg.
Lemsdorfer Weg ; Stadtteil Sudenburg; PLZ 39112
Der Lemsdorfer Weg ist nach dem in Nähe gelegenen Dorf Lemsdorf benannt welches 1910 nach Magdeburg eingemeindet wurde. Der Weg stellte sich Verbindung Sudenburgs nach Lemsdorf dar.
Der Name Osolfstraße soll einen historischen Bezug Es wird hier auf die ersten urkundlichen des Ortes Olvenstedt bezuggenommen. Im 10. Jahrhundert Olvenstedt in Urkunden als Osolfstidi bezeichnet.
Der ursprüngliche Straßenname Mittagstraße wurde 1979 im Zuge der Eingemeindung nach Magdeburg aufgegeben da eine "Mittagstraße" in Magdeburg bestand und doppelte Namensgebungen in Magdeburg anders in anderen Großstädten vermieden werden sollten.
Ostendorfer Straße ; Stadtteil Alt Olvenstedt; PLZ 39130
(Vormals (bis 1979) Karl-Marx-Straße )
Die Ostendorfer Straße wurde nach dem Ort benannt. Dieser wurde jedoch bereits im Mittelalter von seinen Bewohnern verlassen und so Wüstung . Ostendorf soll in der Richtung gelegen in der heute die Ostendorfer Straße von herkommend führt. In Alt Olvenstedt tragen mehrere die Namen alter Wüstungen (Lebersdorfer und Wisninger Plachwitzer Weg).
Ursprüngliche trug die Straße in der DDR den Namen Karl-Marx-Straße (siehe dort). 1979 erfolgte jedoch die Eingemeindung Olvenstedts nach Magdeburg . Da es in Magdeburg bereits eine Karl-Marx-Straße gab und in Magdeburg anders als anderen Großstädten die doppelte Vergabe von Straßennamen wird mußte eine Neubenennung erfolgen.
Benannt nach dem chilenischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda .
Plachwitzer Weg ; Stadtteil Alt Olvenstedt; PLZ 39130
Der Plachwitzer Weg wurde nach dem Ort benannt. Dieser Ort ist bereits vor langer zur Wüstung geworden und besteht heute nicht mehr. geben in Alt-Olvenstedt mehren Straßen die Namen Lebersdorfer und Wisninger Straße).
Im Gebiet der heutigen Siedlung Schneidersgarten befand ursprünglich Grundbesitz des Rittergutsbesitzers Wilhelm Schneider an Halberstädter Straße. Dieser erbaute dort ab 1860 einen Gutshof der insbesondere auch eine umfaßte. Zwischen 1909 und 1914 werden sämtliche Gebäude bis auf das Wohnhaus abgebrochen. 1922 verzog Herr Johannes Schneider nach München . Das Schneidersche Gut war damit beendet. Zuge der Bebauung des Geländes mit mehrgeschossigem setzten sich die Bürger Sudenburgs ab 1905 dafür ein den von der Familie geschaffenen Park als öffentlichen Park zu erhalten. gelang. Die 1 3 Hektar große Parkanlage unter Denkmalschutz.
Der Name rührt von der vor Ort Baumschule her. Ursprünglich lag diese Baumschule an Verbindungsstraße Magdeburg - Halberstadt die im Bereich der Stadt Magdeburg Namen Halberstädter Chaussee trug. Durch den in 70iger Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten Bau Magdeburger Stadtautobahn (Magdeburger Ring) verlor die Chaussee ursprüngliche Funktion und wurde (für den überregionalen praktisch zur Sackgasse. Die Baumschule lag faktisch deren Ende. Der Bau der Autobahn A trennte die Baumschule räumlich auch noch von Stadt Magdeburg und somit der Halberstädter Chaussee Da die Zugehörigkeit der Baumschule zur Halberstädter und deren weit entfernter Bebauung kaum noch war entschloß sich der Stadtrat am 9. 2003 zur Umbenennung. Da der Name "Siedlung bereits umgangssprachlich Verwendung fand wurde dieser Name
Stephan-Schütze-Platz ; Stadtteil Alt Olvenstedt; PLZ 39130
Ursprünglich trug diese Straße bedingt durch die zur Kirche den Namen Kirchstraße. Im Rahmen Eingemeindung Olvenstedts nach Magdeburg wurde eine Umbenennung vorgenommen um eine zu vermeiden.
Benannt nach dem historischen Volksschelm Till Eulenspiegel . Die Benennung wurde am 14. November 2002 vom Stadtrat beschlossen. Zugleich wurden die Straßen (Fritze-Bollmann-Straße und Rolf-Herricht-Straße) benannt. Bei diesen spielen jeweils Witz und Humor eine wesentliche
Die Walter-Kaßner-Straße war nach dem SED -Politiker und Bürgermeister der Stadt Magdeburg Walter Kaßner benannt. Veranlasst durch einen Antrag der CDU und SPD -Ratsfraktionen erfolgte im Jahr 2003 die Umbenennung (siehe Apollostraße ). Hintergrund waren Vorwürfe bezüglich Verstrickungen Kaßners stalinistische Verfolgungsmaßnahmen nach dem 2. Weltkrieg .
Im Jahr 1849 errichteten die Neustädter Zuckerfabrikanten Jacob Hennige Jaehningen Freise & Comp. in dieser Straße neben der Schrote eine Wasserkunst und insbesondere Maschinen- Wärter- und Kesselhaus zum Betrieb der Dies dürfte der Straße ihren Namen gegeben Das 1849 errichtete Gebäude besteht noch heute ist ein Baudenkmal.
wichtige Gebäude/Institutionen
Wasserkunst (Wasserkunststraße 99)
Werner-Fritze-Straße ; Stadtteile Leipziger Straße und Buckau ; PLZ 39112 und 39104
jetzt: Erich-Weinert-Straße
Die Straße war bis in die Zeit dem 2. Weltkrieg nach dem Kaufmann Königlichen Kommerzienrat und Werner Fritze benannt.
Wisninger Straße ; Stadtteil Alt Olvenstedt; PLZ 39130
Die Wisninger Straße wurde nach dem Ort benannt. Dieser wurde bereits vor längerer Zeit Wüstung und besteht heute nicht mehr. Er zwischen Ebendorf Olvenstedt und Neustadt. Im Bereich Olvenstedts tragen mehrere Straßen die Namen von (Ostendorfer und Lebersdorfer Straße sowie Plachwitzer Weg).
Zum Handelshof ; Stadtteil Stadtfeld Ost; PLZ 39108
Diese Straße befindet sich auf dem Gelände ehemaligen Magdeburger Schlachthofes an der Liebknechtstraße. Auf Gelände entsteht unter teilweiser Einbeziehung historischer Bausubstanz alten Schlachthofes ein neues Wohn- und Gewerbegebiet. Betriebsstraßen werden daher zu öffentlichen Straßen. Auf Gelände des Schlachthofes befand sich ein Bereich als "Viehof" (für Rinder und Schweine) bezeichnet Die Bezeichnung "Hof" sollte daher für die Straße genutzt werden. Da in dem Gebiet Einzelhandel vorgesehen ist wurde vom Stadtrat am Juli 2003 der Name "Zum Handelshof" gewählt.
Zur Viehbörse ; Stadtteil Stadtfeld Ost; PLZ 39108
Diese Straße befindet sich auf dem Gelände ehemaligen Magdeburger Schlachthofes an der Liebknechtstraße. Auf Gelände entsteht unter teilweiser Einbeziehung der historischen des alten Schlachthofes ein neues Wohn- und Ehemalige Betriebsstraßen werden daher zu öffentlichen Straßen. neue Haupterschließungsstraße des Gebiets die am denkmalgeschützten Börsengebäude des Schlachthofes (der Viehbörse) vorbeiführt erhielt auf Beschluß des Stadtrates vom 03.Juli 2003 den Namen "Zur Viehbörse".
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