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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Liste der Bauernregeln


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Hier werden Bauernregeln aufgelistet:

Inhaltsverzeichnis

Januar


Der Januar muss krachen soll der lachen. --- Knarrt im Januar Eis und gibt's zur Ernt' viel Korn und Klee. Kommt der Frost im Januar nicht zeigt März er sein Gesicht. --- Wächst das im Januar ist's im Sommer in Gefahr. Ist der Januar hell und weiß wird Sommer sicher heiß.
01. Januar: Neujahr Hochfest der Mutter Maria
Wie St. Kathrein (25.11.) wird's Neujahr --- Anfang und Ende vom Januar zeigen Wetter für ein ganzes Jahr. --- Die hell und klar deutet auf ein reiches --- Neujahrsnacht still und klar deutet auf gutes Jahr. --- Morgenrot am ersten Tag bringt und große Plag'. --- Wenn's um Regen gibt oft um Ostern Schnee noch --- Am Neujahrstage Sonnenschein läßt das Jahr fruchtbar sein.
02. Januar: Markarius
Wie das Wetter am Markarius war wird der September trüb oder klar.
06. Januar: Hl. Drei Könige Erscheinung des
Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag auf's man wohl achten mag denn wie das sich da verhält so ist es die Monate bestellt. --- Wenn bis Dreikönig kein ist kommt keiner. --- Wie sich das vom Christfest bis Dreikönig hält ist es auch danach bestellt. --- War bis zu kein rechter Winter dann kommt auch keiner dahinter. --- Ist's bis Dreikönig kein rechter geworden holt er sich danach auch keinen --- Ist bis Dreikönig kein Winter geworden er bis Ostern auch keinen Orden. --- bis Dreikönig der Winter nicht dann kommt auch bis Ostern nicht. --- Zeigt der bis Dreikönig selten sein grimmiges Gesicht dann er es auch bis Ostern nicht. --- Drei König sonnig und still - der vor Ostern nicht weichen will. --- Ist hell und klar gibt's viel Wein in Jahr. --- Ist Dreikönig hell und klar guten Wein im neuen Jahr.
08. Januar: Erhard / Severin
St. Erhard mit der Hack' steckt Feiertag in den Sack. --- Der Erhard der Hack' der steckt Weihnachten in den --- Wenn es dem Severin gefällt dann er mit die große Kält'.
15. Januar: Habakuk
Spielt auch die Muck' um Habakuk Bauer nach dem Futter guck. --- Die die hat leichtes Spiel bringt der Januar Wärme viel. Jedoch sticht uns're Mücke nicht schwillt auch nicht Habakuk's Gesicht.
16. Januar: Theobald
Der Theobald der Theobald der macht Häuser kalt. --- Die Kälte die kommt wenn bei Theobald die Tage langen.
17. Januar: Antonius
Wenn an Antonius die Luft war gibt es ein recht trockenes Jahr. --- Kälte am Antoniustag machmal nicht lange halten --- Der Antonius mit dem weißen Bart da nicht regnet er mit dem Schnee spart. --- Um Antonius nehmen die Tage um eine kleine Mönchesruh'.
20. Januar: Fabian / Sebastian
An Fabian und Sebastian fängt der Winter an. --- Um Fabian und Sebastian fängt er Baum zu saften an. --- und Frost an Fabian ist allen Saaten --- Fabian im Nebelhut der tut den gar nicht gut. --- Fabian im Nebelhut tut den Pflanzen gar nicht gut. --- je kälter und heller - dann werden und Fässer um so völler. --- Tanzen Fabian schon die Mücken muß man später Kühen das Futter bezwicken. --- Sonnenschein um und Sebastian der läßt den Tieren das ausgah'n. --- Um Fabian und Sebastian da auch der Tauber die Taube an.
21. Januar: Agnes
Wenn Agnes und der Vinzenz (22.01.) wird neuer Saft im Baum vernommen. --- am Agnestag die Frucht wurmstichig werden mag. Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund die Ernte stets gesund. --- Die Agnessonne weder Kraft noch Wonne.
22. Januar: Vinzenz
Wie's Wetter am St. Vinzenz war kann's auch sein das ganze Jahr. --- um Vinzenz unser Wetter war so wird sein das ganze Jahr: Schönes Wetter bringt d'rum merk' den Tag in deinem Sinn. Scheint die Sonne an Vinzenzi blaß mit Wein füllt sie das Faß. --- An Tag Vinzenzius jede Rebe treiben muß. --- Vinzenzi voller Sonnenschein der läßt uns hoffen Korn und Wein. --- Vinzenzi Schein - viel Wein. --- Auf St. Vinzenz Sonnenschein bringt dem Winzer guten Wein. --- Hat Vinzenz Wasserflut ist es für den Wein gut; schüttet es gar in die Wann' o weh wie wird er dann? --- der Vinzenz im Schnee so gibt es Heu und Klee. --- An St. Vinzent hat der Winter noch kein End'.
25. Januar: Pauli Bekehrung
Am Tage Pauli Bekehr - der Winter hin der halbe Winter her. --- Paulus kalt mit Sonnenschein - da wird Jahr wohl fruchtbar sein. --- Je kälter Pauli und auch heller - desto voller Scheuer und Keller. --- Wenn die Sonne Paulustag lacht wird auch ein gutes Jahr Wird es aber schneien oder regnen kann ein mäßiges Jahr begegnen. --- Scheint die schön an Pauli Bekehrung dann bringt es Früchten gute Bescherung. --- Ist an Pauli das Wetter schön werden wir ein warmes seh'n; ist es aber feucht und schlecht kommt das Frühjahr spät als fauler Knecht. Wenn die Sonne am Paulustage scheint wird ein gutes Jahr gemeint. Wird es aber oder regnen kann uns ein mäßiges Jahr --- Wenn's an Pauli regnet oder schneit folget eine teure Zeit. --- Ist es Paulus klar kommt ein gutes Jahr. Hat Wind regnet's geschwind. Wenn's aber regnet oder schneit wird teuer das Getreid'. Ist der stark füllt Krankheit den Sarg. Doch Gott - der wendet alle Pein.
30. Januar: Martina
An Martina Sonnenschein verheißt viel Frucht guten Wein. --- Scheint an Martina die mild ist sie der guten Ernte Bild. Wenn der Jänner viel Regen bringt werden Gottesäcker gedüngt. Bringt Martina Sonnenschein hofft man viel Korn und Wein.
31. Januar: Virgilius
Friert es stark um Virgilius im viel Kälte kommen muß. --- Anfang und vom Januar zeigen das Wetter für ein Jahr.

Februar


Der Feber muss stürmen und blasen das Vieh im Lenze grasen. --- Wenn Feber die Mücken geigen müssen sie im schweigen. --- Spielen die Mücken im Februar Schaf' und Bien' das ganze Jahr. --- der Februar Wasser fallen so lässt's der gefrieren.
02. Februar: Mariä Lichtmeß Darstellung des Herrn
An Lichtmeß fängt der Bauersmann neu des Jahres Arbeit an. --- Lichtmeß im Ostern im Schnee. --- Auf Lichtmeß laßt Winter sein dann kommt der Frühling bald --- Nach Lichtmeß kann's gern Winter sein kommt der Frühling früh herein. --- Gibt's Lichtmeß Sonnenschein wird's ein später Frühling sein. An Lichtmeß Sonnenschein der bringt noch viel herein; gibt es aber Regen und keinen dann ist der Winter fort und kehrt mehr zurück. --- Scheint an Lichtmeß die klar gibt's noch späten Frost und kein Jahr; doch wenn es an Lichtmeß stürmt schneit dann ist der Frühling nicht mehr --- Um Lichtmeß hell und schön - wird der Winter niemals geh'n. --- Fällt um Lichtmeß nieder dann kommt auch der kaum wieder. --- Wenn's zu Lichtmeß stürmt tobt der Bauer sich das Wetter lobt; jedoch die Sonne froh - dann Bauer dein Stroh. --- Je stürmischer es um ist desto sicherer ein gutes Frühjahr ist. Um Lichtmeß sehr kalt wird der Winter alt. --- Es wird gewöhnlich sehr lang wenn der Nebel zu Lichtmeß fallt. --- an Lichtmeß die Sonne geraten die Bienen --- Um Lichtmeß Lerchengesang macht um den nicht bang. --- Singt die Lerche jetzt hell geht's unserm Bauern an das Fell. Sonnt sich der Dachs in der Lichtmeß-Woche er auf 4 Wochen wieder zu Loche.
03. Februar: Blasius
St. Blasius stößt dem Winter die ab.
05. Februar: Agatha
Am Fünften am Agathentag da rieselt Wasser den Berg hinab. --- Agathe unsere die macht daß Schnee und Eis wegtaut. Den Tag der heiligen Agathe der war reich an Schnee. --- An St. Agathe bringt recht viel Korn und Wein.
06. Februar: Dorothea
Manchmal bringt die Dorothee uns den Schnee. --- Die Heilige Dorothee watet gerne den Schnee. --- St. Dorothee gibt den Schnee. --- Nach dem Dorotheentag kein Schnee gerne kommen mag.
09. Februar: Apollonia
Kommt die Jungfrau Apollonia sind auch die Lerchen wieder da. --- Ist's an feucht der Winter oft sehr spät entfleucht.
12. Februar: Eulalia
St. Eulalia Sonnenschein bringt viel Obst guten Wein.
14. Februar: Valentinstag
Am Tage des St. Valentein da das Rad samt Mühle ein. --- Hat Valentin viel Regenwasser dann wird der Frühling viel nasser.
18. Februar: Simon
Der Simon zeigt mit seinem Tage Frost ist nicht mehr lange Plage. --- es um den Simon plötzlich dann bleibt Frost nicht lang "gesetzlich". --- Nach dem soll uns der Frost nicht lange plage'.
22. Februar: Petri Stuhlfeier in Antiochien
Der Klemens (23.11.) uns den Winter St. Petri Stuhl dem Frühling winkt; den bringt uns St. Urban (25.05.) der Herbst nach dem Barthel (24.08.) an. --- Wenn's auf Petri Stuhlfeier friert's noch vierzehnmal heuer. Weht es sehr kalt um Petri Stuhl bleibt's noch 14 Tag kuhl. --- Die zu "Petri Stuhl" zeigt an was wir 40 Tag für Wetter han. --- Ist Stuhlfeier kalt dann hat der Winter noch Tage Gewalt. --- War's in der Petersnacht kalt dann hat der Winter noch lange --- Ist St. Petrus kalt hat die noch lang Gewalt. --- Petri Stuhlfeier kalt wird der Winter sehr alt. --- Gefriert in der Petersnacht dann auch noch lang Eise kracht. --- Hat Petri Stuhlfeier noch Eis und viel Ost (= Wind) dann der Februar noch starken Frost. --- Nach Kälte der Petersnacht verliert bald der Winter Kraft. --- Ist's noch so kalt um Stuhl dann bleibt's nicht mehr lange so --- Ist es mild und nach Petri der Bach dann kommt auch kein großes mehr nach. --- Wenn zu St. Petri Bäche sind offen wird später kein Eis auf ihnen getroffen. --- Ist an Petrus Wetter gar schön dann kann man bald und Erbsen säen. --- Schließt Petrus die auf und der Matthias (24.02.) dann wieder so friert das Kalb noch in der
24. Februar: Matthias
Schließt Petrus (22.02.) die Wärme auf der Matthias dann wieder zu so friert Kalb noch in der Kuh. --- Der bricht's Eis doch sacht' sonst kommt die im Frühjahr zu Macht. --- Der Matthias der bricht das Eis und hat er so macht er ein's. --- War es Matthias kalt dann auch der Frost noch anhalt'. --- Ist es an St. Matthias dann hat die Kälte noch lang Gewalt. Wenn neues Eis Matthias bringt so friert noch 14 Tage; wenn noch so schön Lerche singt - die Nacht bringt neue --- Trat Matthias stürmisch ein dann kann's Ostern Winter sein. --- Hat der Matthias seine Hack' verloren dann wird der Joseph schon das Eis durchbohren. --- Die Sonne Matthias die wirft 'nen heißen Stein in's --- Der Matthias hat uns lieb er dem Baum den ersten Trieb. --- Nach Matthais da geht kein Fuchs mehr über's --- Nach dem Matthais da trinkt die aus dem Gleis. --- Wenn der Matthias herbei dann legt das Huhn das erste --- Bald nach dem Matthiastag da springen Frösche in den Bach. --- Imker am deine Biene fliegen mag.
28. Februar: Roman
Februar warm - Frühling kalt. St. hell und klar bedeutet ein gutes Jahr. War der Romanus hell und klar bedeutet ein gutes Jahr. --- An Romanus und - unsere Sonne scheinen muß.
30. Februar: Humorius
Am 30. Februar ganz gewiß immer Wetter ist. --- Am 30. Februar hat frei da ist ihm der Winter einerlei.

März


Der März soll wie ein Wolf und wie ein Lamm gehen. --- Ein feuchter März ist jedes Bauern Schmerz. --- ist bald wieder hin. --- Siehst du März gelbe Blumen im Freien magst du deinen Samen streuen. --- Wie's im März wird's im Juni regnen. --- Gibt's im zu vielen Regen bringt die Ernte wenig
01. März: Albin
Regnet's stark an Albinus macht's dem viel Verdruß.
03. März: Kunigunde
Kunigund macht warm von unt'. --- Kunigunde die bringt uns frohe Kunde. (Denn an diesem Tag sollte kein gutes Zeichen die kommende Ernte sein!) --- War Kunigunde so bleibt oft die Scheuer leer. --- die Kunigunde tränenschwer bleiben Scheuer und Faß leer. --- Wenn es schon donnert um Kunigund dann treibt es der Winter noch bunt. --- Wenn es an Kunigunden friert Frost noch 40 Nächte regiert.
06. März: Fridolin
Um den Tag des Fridolin da der letzte Winter hin. --- Nach Fridolin zieht der Winter hin. --- Mit ihren wieder hin so zieh'n die Schäfer an --- Nach dem Tag des Fridolein da der Pflug auf dem Felde sein.
07. März: Perpetua / Felizitas
Perpetua und Felizitas die bringen uns erste Gras.
10. März: 40 Märtyrer/40 Ritter
Wie das Wetter auf 40 Märtyrer 40 Tage dasselbe anhält. --- 40 Ritter Eis und Schnee tun dem Ofen noch Tage weh. --- Die 40 Ritter gar mit Eis und Schnee die tun den noch lange weh. --- Wie es an Ritter wittert wittert es noch 40 Tage. Regen den die Vierzig senden wird erst 40 Tagen enden. --- Wie unser Wetter 40 Ritter fällt es sich noch 7 hält.
11. März: Rosamunde
Bringt Rosamunde Sturm und Wind so Sybilla (29.04.) uns gelind.
12. März: Gregor
Weht um Gregori stark der Wind 40 Tage windig sind. --- Gregor zeigt Bauern an daß im Feld er säen --- Der Gregor zeigt dem Bauern an er die Saat jetzt säen kann denn wie sich Gregori stellt so muß er der Saat auf's Feld. --- Um den des St. Gregor da kommen auch die vor. --- An Gregor kommt die Schwalbe des Meeres Port - und an Bartholomäus ist sie dann wieder fort. --- Nach Tag des Gregorei legt auch die wilde ihr Ei.
17. März: Gertrud
Sonniger Gertrudentag Freud' dem Bauer bringen --- Ist Gertrud sonnig wird's dem Gärtner --- Die Gertrud mit dem frommen Sinn ist die erste Gärtnerin.
19. März: Joseph
Hat der Matthias (24.02.) endlich seine verloren dann wird der Joseph schon das durchbohren. --- Ist es an Josephus klar es ein gesegnet' Jahr. --- Ist's am klar folgt ein fruchtbar Jahr. --- Ist am Josephstage schön dann kann es nur weitergeh'n.
20. März: Frühlingsanfang
Wie das Wetter am Frühlingsanfang so es den ganzen Sommer lang. --- Wie Wetter um den Frühlingsanfang so hält es meist den Sommer lang. --- Wie sich Sonne zum Frühling wendet so auch unser endet.
21. März: Benedikt
Wie das Wetter sich zeigt nach eine Woche lang so zeigt's sich auch ganzen Sommer lang. --- Der Benedikt leitet Hand säest du mit ihm die Frucht Land. --- Soll das Korn gar üppig so soll man es an St. Benedikt --- Willst du Gerste Erbsen Zwiebeln dick säe sie nach St. Benedikt. --- St. der macht die Möhren dick. --- Nach da achte wohl daß man den Hafer soll. --- Nach Benedikt da achte wohl man jetz alles säen soll. --- Nach Benedikten Tag man Erbsen und Zwiebeln legen
25. März: Mariä Verkündigung
War vor Mariä Verkündung der Nachthimmel und klar bedeutet es ein gutes Wetterjahr. An Mariä Verkündung hell und klar ist Segen für das ganze Jahr. --- Schöner befreit von vielen Sorgen. --- Sternenmengen am befreit den Landmann von vielen Sorgen. --- Mariä schön und hell kommt viel Obst alle Fäll'. --- Die Maria bindet die auf und nimmt auch noch leichten Frost Kauf. --- Kommen noch Nebel nach diesem - den Reben kein Frost mehr schaden --- An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben --- Wenn Maria sich verkündet dann Storch Schwalbe heimwärts findet. --- Hat's nach der gefroren dann werden noch 40 Fröste geboren.
26. März: Ludger
Ist es um Ludger draußen feucht bleiben auch die Kornböden leicht.
27. März: Rupert
Ist an Rupert der Himmel wieder so wird er's auch im Juli sein.

April


Der April tut was er will. Wenn der April bläst in sein Horn steht es gut um Heu und Korn. Je eher im April der Schlehdorn blüht früher der Bauer zur Ernte zieht. --- Mondschein im April schadet den Blüten nicht. Aprilschnee ist der Grasbrüter.
01. April: 1. April
Scherz verscheut Unheil. --- Den 1. mußt du gut übersteh'n dann kann dir Böses mehr gescheh'n. --- Säen am 1. verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel.
02. April: Rosamunde
Bringt die Rosamunde viel Sturm und Wind ist er viel später uns gelind.
03. April: Christian
 Wer an Christian säet Lein' bringt Flachs in seinen Schrein.  

04. April: Ambrosius
War's an Ambrosius schön und rein an Florian (04.05.) um so wilder sein. Der heilige Ambrosius schneit oft dem Bauern den Fuß.
08. April: Amandus
Wenn es viel regnet um den ein dürrer Sommer folgen mag. --- Ist's Amandus schön wird der Sommer keine Dürre
09. April: ???
Wenn der Kuckuck am 9. April gesungen hat ist er erfroren.
10. April: Ezechiel
An Ezechiel dem 100. Tag nach da säe Leinsamen dann gedeiht er wunderbar. Ezechiel mach schnell mach's fein tu deinen in's Geld hinein.
14. April: Tiburtius
Tiburtius kommt mit Sang und Schall bringt den Kuckuck und die Nachtigall. --- der Tiburtius schellt dann grünt der Garten das Feld. --- Grüne Felder am Tiburtiustag ziehen viel Getreide nach. --- Tiburtius kommt sehr gelegen mit seinem grünen Blättersegen. --- dem Tiburtiustag alles alles grünen mag.
15. April: "Kuckuckstag"
Der 15. April der Kuckuckstag heißen --- Am 15. April der Kuckuck rufen und müßte er rufen aus einem Baum hohl.
23. April: Georg
Georg kommt nach alten Sitten auf Schimmel angeritten. (Schimmel = die letzten Schneeflocken Frühlings) --- Kommt der Georg auf einem dann kommt ein gutes Frühjahr vom Himmel. Ist's an Georgi warm und schön wird noch rauhe Wetter seh'n. --- Ist's an hell und warm gibt's noch ein Wetter Gott erbarm. --- Georg und Markus (25.04.) ohne Trost erschrecken uns sehr oft mit --- Gab es Gewitter am Georgitag so gewiß noch Kälte nach. --- Auf St. Güte stehen alle Bäum' in Blüte. --- bis Georgi die Reben treiben wird ihnen bis zum Gallus (16.10.) bleiben. --- Zu "blinde" Reben volle Trauben später geben. --- die Reben an Georg noch "blutt" und dann freut sich der Winzer mit Frau Kind. --- Am Georgstag zeigt sich schon Schwalbe einen Augenblick und zieht sich dann zurück. --- Kann der Georg im Korn Krähe verstecken wird sich das Mehl häufen prallen Säcken. --- Am Georgstag soll sich neue Korn schon so recken daß sich Krähe drin kann verstecken. --- Es deutet gute Ernte an wenn sich zu Georg die Krähe im Korn verstecken kann. --- St. Georg's Pferd das tritt den Hafer die Erd. --- Der Georgstag der ist Pferde Ehrentag. --- Georgi bringt grüne Schuh. mußten die Kinder ab diesem Tag auf Winterschuhe verzichten.)
25. April: Markus
Georg (23.04.) und Markus ganz ohne erschrecken uns sehr oft mit Frost. --- (23.04.) und Marks die bringen oftmals was Philippi und Jakobi (1. Mai) sind dann zwei Grobi; Pankraz Servaz Bonifazi (12. 13. Mai) das sind erst drei Lumpazi. Oft Urban gar (25. Mai) ist streng fürwahr Peter und Paul (29. Juni) die sind nur faul. --- Wie jetzt an Markus das Wetter hält so ist es auch im Herbst zur Ernte bestellt. --- Vor Markustag sich der Bauer hüten mag. --- an Markus Sonnenschein dann hat der Winzer Wein. --- Ist's jetzt um den Markus dann friert man danach bis in den --- Wer erst zu Markus legt die dem wird er's reichlich lohnen; doch Gerste sei längst gesät denn nach dem Markus zu spät. --- An Markus da versteckt Socken unsere Krähe im Roggen. --- Bauen Markus schon die Schwalben so gibt's viel Korn und Kalben.
28. April: Vital
Ist es noch kalt auf St. dann friert es uns noch fünfzehnmal.
29. April: Sybille
Bringt Rosamunde (11.03.) Sturm und Wind ist Sybilla uns gelind.
30. April: Walburgisnacht
Regen in der Walpurgisnacht hat stets gutes Jahr gebracht. --- In der Walpurgisnacht bringt uns reichen Erntesegen. --- Walpurgisfrost ist Kost. --- Sturm und Wind in der hat Scheune und Keller vollgemacht. --- Auf Besen mit bösem Sinn reiten die Hexen Blocksberg hin. (Angeblich treffen sich an diesem die Hexen auf dem Blocksberg (= Brocken Harz.)

Mai


Donner und Fröste im Wonnemonat Müh Arbeit wenig lohnt. --- Wenn im Mai Wichteln schlagen läuten sie von Regentagen. --- im Mai bringt fürs ganze Jahr Brot Heu. --- Ein Bienenschwarm im Mai ist ein Fuder Heu.
1. Mai : Philippus und Jakobus
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und sind dann noch zwei Grobi; Pankraz Servaz (12. 13. 14. Mai) das sind erst Lumpazi. Oft der Urban gar (25. Mai) streng fürwahr und Peter und Paul (29. die sind meist nur faul. --- So Fröste vor Wenzeslaus (28.09.) fallen so viele Philippi folgen. --- Wenn die Sonne gut am 1. Mai gibt es viel Korn ein gutes Heu. --- Wenn es regnet 1. Mai dann regnet es auch weiter --- Regnet's am ersten Maientag viele Früchte erwarten mag. --- Wenn der 1. Mai grünt das ganze Feld. --- Fällt am Mai Reif so hofft man auf ein Jahr. --- Kommt der 1. Mai mit bringt er Kuckuck und Nachtigall. --- Sind und Jakobus naß dann hat der Bauer Spaß. --- Philippi und Jakobi - viel i wenig hab' i. (Die Bauern warteten die nächste Ernte; sie mußten mit ihren auskommen.)
03. Mai: Kreuzauffindung
Wie's Wetter am Kreuzauffindungstag bis Himmelfahrt bleiben mag. --- Wenn es am Kreuztag regnet dann werden alle Nüsse leer und nicht gesegnet.
04. Mai: Florian
War's an Ambrosius (04.04.) schön und wird's an Florian um so wilder sein. Der Florian der Florian noch einen Schneehut kann.
07. Mai: Stanislaus
Wenn Tränen weint der Stanislaus das uns gar nicht leid es werden blanke d'raus in ganz kurzer Zeit. (Tränen = / Heller = Silbermünzen aus Schwäbisch Hall) Wenn sich naht St. Stanislaus rollen die aus.
10. Mai: Gordian
Der Gordian der Gordian der richtet noch Schaden an. --- Dem kleinen Gordian nicht trauen kann. --- Dem Gordian dem man besser niemals trauen kann.
11. Mai: Mamertus / Eisheilige (allg.)
Eisheiligen = Mamertus Pankratius Servatius Bonifatius Sophie!
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und (1. Mai) sind dann noch zwei Grobi; Servaz Bonifazi (12. 13. 14. Mai) das erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar Mai) ist streng fürwahr und Peter und (29. Juni) die sind meist nur faul. Der heilige Mamerz der hat von Eis Herz; Pankratius hält den Nacken steif sein klirrt von Frost und Reif; Servatius' Hund Ostwind ist - hat schon manch' Blümlein und zum Schluß da fehlet nie die Sophie. --- Pankrazi Bonifazi Servazi sind drei Lumpazi. Und zum Schluß fehlt nie die Sophie. --- Mamertus Pankratius und hinterher Servatius gar gestrenge Herrn die ärgern die Bauern auch die Winzer gern. --- Mamertus Pankratius die bringen oft Kälte und Verdruß doch der Bonifazi das ist erst ein Lumpazi. Pankratius Servatius Bonifatius der Winzer sie beachten Geh'n sie vorüber ohne Regen dann bringt's Weine großen Segen. --- Gehen die Eisheiligen Frost vorbei schreien die Bauern und Winzer
12. Mai: Pankratius
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und (1. Mai) sind dann noch zwei Grobi; Servaz Bonifazi (12. 13. 14. Mai) das erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar Mai) ist streng fürwahr und Peter und (29. Juni) die sind meist nur faul. Wenn's an Pankratius gefriert so wird im viel ruiniert.
13. Mai: Servatius
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und (1. Mai) sind dann noch zwei Grobi; Servaz Bonifazi (12. 13. 14. Mai) das erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar Mai) ist streng fürwahr und Peter und (29. Juni) die sind meist nur faul. Servaz muß vorüber sein will man vor sicher sein. --- Nach Servaz kommt kein mehr her der dem Rebstock gefährlich wär'.
14. Mai: Bonifatius
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und (1. Mai) sind dann noch zwei Grobi; Servaz Bonifazi (12. 13. 14. Mai) das erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar Mai) ist streng fürwahr und Peter und (29. Juni) die sind meist nur faul.
15. Mai: Kalte Sophie
Die kalt' Sophie die bringt zum ganz gern noch einen Regenguß.
16. Mai: Nepomuk
Der Nepomuk uns das Wasser macht uns ein gutes Frühjahr lacht. --- Der Nepomuk trieb uns die Wassergüß' zuruck. --- Nepomuk bring' uns die Wassergüß' zuruck. (= des vorherigen Spruches wenn es an diesem zu starken Sonnenschein gab und die Hitze den Feldern brannte).
25. Mai: Urban
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und (1. Mai) sind dann noch zwei Grobi; Servaz Bonifazi (12. 13. 14. Mai) das erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar streng fürwahr und Peter und Paul (29. die sind meist nur faul. --- Der (23.11.) uns den Winter bringt St. Petri (22.02.) dem Frühling winkt; den Sommer bringt St. Urban der Herbst fängt nach dem (24.08.) an. --- Wie sich das Wetter Urban verhält so ist's noch 20 Tage --- Das Wetter um den St. Urban auch des Herbstes Wetter an. --- Scheint Sonne hell am Urbanitag wächst guter Wein alter Sag'; wenn es aber regnet ist gesegnet. --- Viel Sonne bringen muß St. sonst die Trauben leicht verdorben. --- Wenn Urban kein gut' Wetter hält das Weinfaß die Pfütze fällt. --- Urban laß' die scheinen damit wir nicht beim Weine weinen. Wie der Urban sein Wetter hat so auch in der Lese statt. --- Der mit viel Sonnenschein der segnet unsere Fässer
31. Mai: Petronella / Maria Königin
Gibt es an Petronella Regen wird auch das Getreide legen. --- Wer erst sät an Petronell dem wächst er gerne und schnell. --- Ist es klar an meßt den Flachs ihr mit der Ell'. Nach schönem Wetter bei Petronell da meßt Flachs ihr mit der Ell'.

Juni


Menschensinn und Juniwind ändern sich oft geschwind. --- Im Juni kühl und trocken gibt's was in die Milch zu brocken. Was im Juni nicht wächst gehört in Ofen. --- Gibt's im Juni Donnerwetter wird das Getreide fetter. --- Wenn kalt und der Juni war verdirbt er das ganze
01. Juni: Fortunatus
War's an Fortunatus klar dann gibt's gutes Erntejahr. --- Schönes Wetter auf Fortunat gutes Jahr zu bedeuten hat.
08. Juni: Medardus
An St. Medardus wird ausgemacht ob Tage die Sonne lacht. --- Wie jetzt Medardus wettert solch Wetter 30 Tage zittert. Wie's Wetter auf St. Medardi fällt es zu Mondes Schlusses anhält. --- Was der für ein Wetter hält solch' Wetter auch die Ernte fällt. --- Ein sonniger Medardustag stillt aller Bauern Klag'. --- Ist's an feucht und naß regnet's weiter ohne Unterlaß. Regen am Medardustag verdirbt den ganzen Heuertrag.
10. Juni: Margarete
Regnet's am Margaretentag dann dauert der 14 Tag'. --- Hat die Margaret keinen bringt man das Heu nicht trocken ein.
11. Juni: Barnabas
Nach Barnabas die Sonne weicht auf (13.12.) sie wieder zu uns schleicht. --- Barnabas niemals die Sichel vergaß er hat längsten Tag (stimmt nicht!) und das längste --- Mit seiner Sens' der Barnabas kommt und schneidet ab das Gras. --- Wenn Barnabas bringt Regen dann gibt's reichen Traubensegen. Regnet es an Barnabas dann schwimmen die bis ins Faß. --- Der Barnabas macht er günstig ist wieder gut was vielleicht verdorben ist.
13. Juni: Antonius
Heiliger Antonius du bist ein braver Ich hab' etwas verloren hilf du mir dran. --- Wenn St. Anton gut Wetter St. Peter (29.06.) viel in Wasser macht.
15. Juni: Veit / Vitus
St. Veit der hat den längsten die Luzia (13.12.) die längste Nacht vermag. nicht: Sommersonnenwende ist am 21.06. um 5.14 --- Nach dem St. Veit da ändert bald die Jahreszeit. --- Der alte Vit bringt nur Regen mit. --- Das Wasser St. Vit verträgt die späte Gerste nit. Regen am St. Vitustag die Gerste nicht mag. --- Regnet's an St. Veit Gerste leid't. --- O heiliger Vitus regne nicht es uns nicht am Korn gebricht denn an dem Vitustag die Gerste nicht vertragen --- Ist der Wein abgeblüht auf St. so bringt er ein schönes Weinjahr mit. Nach St. Veit da ändert sich die dann fängt das Laub zu stehen an haben die Vögel das Legen getan. --- Wind dreht sich um St. Veit da sich's Laub auf die andere Seit'. (Soll stimmen!) --- Nach St. Veit da legen die Blätter auf die andere Seit'.
19. Juni: Gervasius
Wenn's regnet auf St. Gervasius es Tage regnen muß.
21. Juni: Sommeranfang
(= der längste Tag des Jahres: Std. 36 Min.)
Ist die Milchstraße klar zu seh'n das Wetter schön. --- Funkeln heut' die spielt der Wind bald den Herrn.
24. Juni: Johannistag / Geburt Johannes des
Das Jahr das nimmt ein gutes wenn das Johannisfeuer brennt. --- Wenn der ist geboren dann gehen die langen Tage denn ab der Zeit von St. Johann läuft die Sonn' winteran. --- Bis an wird gepflanzt ein Datum das du dir kannst. --- Wie das Wetter zu Johanni so bleibt es viele Tage gar. --- Johanni trocken und warm das macht keinen arm. --- Vor Johanni bitt' um Regen nachher kommt er ungelegen. --- Vor Johanni das Land erweichen - nachher reicht's wenn Weiber kreischen. --- Wenn bis Johanni kein fällt ist's um den Rebstock gut bestellt. Viel Regen am Johannistag - nasse Ernten erwarten mag. --- Regnet's an Johanni in Faß wird oft die Erntezeit auch naß. Tropft's an Johannis in das Faß wird die Rebenernte naß. --- St. Johannis Regengüsse uns die besten Nüsse. --- Rebenwuchs und - gräbt der Johannisregen ein. --- Johannisregen Dampf und Qualm der schlägt das Korn Haferhalm. --- Am Johannismorgen steht jeder Hafer in Sorgen doch ist die Gerste nicht --- Vor dem Johannistag man Gerst' und nicht loben mag. --- Am Johannistag man Gerste loben mag. --- Erst nach dem von St. Johann der Bauer sein Korn kann. --- Wenn die Johanniwürmer glänzen darfst richten deine Sensen. --- Nach der Sonnenwend' acht da wächst das Getreide auch in Nacht. --- Am St. Johannis Abend leg' Zwiebeln in ihr kühles Beet. --- Bienen vor Johanni schwärmen die tun des Imkers erwärmen.
26. Juni: Vigilius
Der Regen um Vigilius oft wochenlang muß.
27. Juni: Siebenschläfer
Ist der Siebenschläfer ein Regentag dann 7 Wochen noch danach. --- Wenn's an Siebenschläfern regnet sind wir mit 7 Wochen gesegnet. --- Ist der Siebenschläfer naß dann ohne Unterlaß'. --- Der Siebenschläferregen der bringt Lande keinen Segen. --- Das Wetter am 7 Wochen bleiben mag. --- Wie das war am Siebenschläfertag so bleibt es noch lang danach.
29. Juni: Peter und Paul / Hochfest Apostel ...
Georgus und Marks (23. und 25. die bringen oftmals was Arg's; Philippi und (1. Mai) sind dann noch zwei Grobi; Servaz Bonifazi (12. 13. 14. Mai) das erst drei Lumpazi. Oft der Urban gar Mai) ist streng fürwahr und Peter und die sind meist nur faul. --- Wenn Anton (13.06.) gut Wetter lacht St. Peter in Wasser macht. --- Wenn die Sonne Paulustage scheint wird damit ein fruchtbares Jahr --- Ist es schön an Peter und füllt's uns die Taschen und das Maul. Wenn Petrus und Paulus zieh'n den Sonnenhut das Sommerkorn recht gut. --- War es Peter und Paul klar dann hoffe auf gutes Jahr. --- Peter und Paul hell klar bringt ein gutes Jahr. --- Regnet's St. Peterstag drohen 30 Regentag'. --- Regnet an Peter und Paul wir oft des Ernte faul. --- Peter-Paul-Purzel die beißen ab Korn die Wurzel. (Die grünen Halme gehen die gelbe Farbe über: es beginnt zu --- Der Peter und der Paul die dem Korn die Wurzel faul und nach Reifetagen kommt es auf den Wagen. --- roten Kirschen füllt die Schüssel St. Peter dem Himmelsschlüssel. --- Ist es von Petrus Laurentius (10.08.) heiß dann bleibt es im lange weiß.

Juli


Im Juli muss vor Hitze braten im September soll geraten. --- Wettert der mit großem Zorn bringt er dafür reicheres --- Ein tüchtig Juligewitter ist gut für und Schnitter. --- Baut im Juli die groß ein Hauf' folgt ein strenger Winter
02. Juli: Mariä Heimsuchung
Wie der Marientag vergeht so auch nächste Winter steht. --- An Mariä Heimsuchung bestellt wie's Wetter sich 40 Tage hält. Wie Maria in's Gebirg' zieht ein so der ganze Juli sein. --- Geht Maria Gebirg' bei Sonnenschein wird trocken und sonnig Juli sein. --- Geht Maria über's Gebirg' bleibt leer die Scheune und das Faß; aber schön an diesem Tag viel Frucht sich versprechen mag. --- An Mariä Heimsuchung Regen tut oft sich 40 Tag nicht --- Regnet's an unserer Frauen Tag so nachher 40 Tag. --- Regnet's am Marientag noch viele Regenplag'. --- Wie Maria fortgegangen Magdalena (22.07.) die empfangen.
04. Juli: Ulrich
Bischof Ulrich zeigt uns an wie's das Wetter bald wird stah'n. --- Wenn am Ulrichstag gewittert jede Nuß am Baume --- Viel Regen um den Ulrichstage gibt Birnen Würmerplage. --- Regen am St. Ulrichstag die Birnen stichig-mad'. --- Bei Regen am Ulrichstag - manche Tage es noch regnen auch geht dann das Getreide fehl und Korn gibt schlechtes Mehl; und die Gewittergüsse verderblich für die Nüsse.
08. Juli: Kilian
St. Kilian der heilige Mann der die ersten Schnitter an. --- Bald nach Kilian auch das Korn man schneiden kann. Bald nach dem Tag des Kilian schneidet Korn dann jedermann. --- St. Kilian ist rechte Rübenmann.
10. Juli: Siebenbrüdertag
Die Siebenbrüder das Wetter machen ob nun weinen oder lachen. --- Das Wetter Siebenbrüder geht erst nach 7 Wochen wieder. Wie das Wetter am Siebenbrüdertag es oft lange bleiben mag. --- Wie die sieben das Wetter gestalten so soll es bis Wochen halten. --- Wie es die sieben treiben soll es 7 Wochen bleiben. --- Wetter am Siebenbrüdertag noch 7 Wochen halten --- Baden die Siebenbrüder im Regenwasser werden in 7 Wochen immer nasser. --- Ist Siebenbrüdertag ein Regentag so regnet's noch 7 lang danach. (Gemeint ist hierbei ein langer den ganzen Tag über und nicht etwa ein örtlicher Schauer.) --- An Siebenbrüder Regen bringt dem Bauern keinen Segen. --- Der der bringt uns weder Nutz' noch Segen.
13. Juli: Margarethe
Die erste Birn' bricht Margareth und dann die Ernt' angeht. --- Die Margareth keinen Zorn sie führt die Schnitter in Korn. --- Der Margarethentag der beißt dem die Wurzel ab.
15. Juli: Tag der Apostelteilung
War die Apostelteilung schön können auch Siebenbrüder geh'n. --- Wenn an der Apostelteilung Wind erst ab Mittag weht im Jahr eine große Teuerung steht. Aus welcher Richtung Wind aber kommt - in diesem Land wohlfeil frommt. --- Regen an Alexe wird alten Hexe.
17. Juli: Alexius
Regen an Alexe wird zur alten
20. Juli: Margarethe
Regnet's stark an Margareth der Regen lange vom Himmel weht. --- Regen am oft viele Tage dauern mag. --- Margarethenregen erst nach Monatsfrist sich legen. --- Regen Margarethentag bringt viel Klag'. --- Regnet's am so regnet es gerne 14 Tag. --- die Margareth zum Geburtstag naß füllt sie Wochen das Regenfaß. --- Wird die Margareth Geburtstag naß dann fällt sie lange ins --- Bringt Margarehte 'ne Regenzeit verdirbt uns und Nuß weit und breit. --- Regnet's an Margarethen dann gehen alle Nüsse flöten. Margarethe naß gibt für die Backen nur Haselnüß' zu knacken. --- An Margarethe Regen Sturm bringt der Haselnuß den Wurm. --- auf Margarethen Regen fällt ins Laub so die Walnüsse ab und die Haselnüsse werden --- Die Margareth hat keinen Zorn sie die Schnitter in das Korn. --- Der der beißt dem Korn die Wurzel ab. Die fromme Margarethe die bringt den Flachs die Beete. --- Die erste Birn' bricht und bald darauf die Ernt' angeht. --- Margarethen und Jakoben (25.07.) meist die stärksten toben. --- Nach Margareth und zu Jakoben gerne die Gewitter toben.
22. Juli: Maria Magdalena
Wie Maria (02.07.) fortgegangen wird Magdalena empfangen. --- Drei Tage vor Jakobi (25.07.) bringt keinen guten Erntesegen doch gut sind Gewitterschauer wenn sie nur sind von kurzer --- Vor Jakobi (25.07.) schön drei Tag' Korn auch gut geraten mag. --- Vor (25.07.) schön drei Tag' die Ernte gut mag. --- Ist das Wetter vor Jakobi drei Tage geheuer fährt man viel Korn die Scheuer. --- Magdalena weinet gern denn klagt um ihren Herrn. --- An Magdalena gern weil sie weinet um den Herrn. Der heiligen Magdalenen der fehlt's oft nicht Tränen. --- Am Tag der heiligen Magdalen kann man schon volle Nüsse seh'n. --- am Magdalenentag sind viel Würmer der Nüsse
23. Juli: Apollonaris/Hundstage
Wenn die Sonne in den Löwen die größte Hitze alsdann entsteht --- Die dauern vom 23.07. bis zum 24.08. = Tage! --- Klar muß Apollinaris sein soll Bauer sich erfreu'n.
25. Juli: Jakobus
Je zeitiger im April die Schlehe um so früher vor Jakobi die Ernte --- Gegen Margareten (20.07.) und Jakoben die Gewitter toben. --- Vor Jakobi schön drei die Ernte gut geraten mag. --- Ist Wetter vor Jakobi drei Tage geheuer fährt viel Korn in die Scheuer. --- Um heiß und trocken dann kann der Landmann frohlocken! --- Ist's schön um den Jakobitag Frucht man sich versprechen mag. --- Drei vor Jakobi Regen bringt keinen guten Erntesegen. Jakobis Sonne tut die Äpfel salzen der hat sie vorher geschmalzen der Barthel (24.08.) ihnen den Geschmack und Lambertus (17.09.) bricht ab. --- Wenn Magd und Knecht an schwitzen müssen sie an Katharina (25.11.) hinterm sitzen. --- Nach Jakobi und der Anne da sollten die Trauben hange. --- Ist an Jakobi hell und warm ist schon November der Ofen warm. --- Scheint die um den Jakobstag hat man zum Christfest Plag'. --- Jakobi klar und rein wird's frostig sein. --- Jakobus in seiner hellen macht auch den Januar uns zu kalt.
26. Juli: Joachim / Anna
Nach Jakobi (25.07.) und der Anne sollten die Trauben hange. --- St. Anna und rein wird bald das Korn geborgen --- Nach St. Anna klar und rein auch bald der Weizen geborgen sein. --- Annas Tage kühl und trocken da kann Bauer stets frohlocken. --- Um St. Ann die kühlen Morgen an. --- Ist St. erst vorbei kommt oft der Morgen kühl --- Bald nach dem Tag der Ann' gehen die kühlen Morgen an. --- Baut Ameise am Annatag hoch ihr Haus dann der Winter strenge aus. --- Wenn die werfen am Annatag - ein harter Winter mag.

August


Weht im August der Wind aus ziehen die Schwalben noch lange nicht fort. Nordwinde im August bringen beständiges Wetter. --- Federbett im August zu heiß trägt Honig Bien' aus der Heide mit Fleiß. --- Juli und August nicht kochen kann kein braten.
01. August: Petri Kettenfeier
An Petri Kett da sollt' scheinen Sonne von A bis Zett. --- Regnet's um Petri Kett liegt auch das Korn wie ein Brett. --- An Petri Kettenfeier die Störche fort. --- Ist es von bis Laurentius (10.08.) heiß dann bleibt der lange weiß.
04. August: Dominikus?
Wenn es heiß ist an Dominikus strenger Winter folgen muß.
05. August: Oswald / Mariä Schnee
Der Oswaldtag muß trocken sein sonst teuer Korn und Wein. --- Wenn's an regnet wird teuer das Getreid' und wären Berge aus purem Mehl bereit't.
07. August: Afra
An St. Afra Regen ist für Bauer ungelegen.
10. August: Laurentius oder Lorenz
Der Sternschnuppen helle Pracht zieht durch Laurentiusnacht. --- Ist es von Petri (01.08.) Laurentius heiß dann bleibt der Winter lange --- Der Laurentius steht bei den Bauern Gnaden weil bald die Gewitter nicht mehr --- Sonnenschöner Lorenz - du machst auch Herbst zum Lenz. --- Auf Laurentius Sonnenschein folgt gutes Jahr und guter Wein; doch Wein gibt's heuer wenn der Lorenz ohne --- Der Lorenztag muß wie ein heißer sein soll im Herbste guter Wein sein. St. Lorenz mit heißem Hauch füllt dem Faß und Schlauch. --- Der Lorenz gibt Feuer dem Wein tut er es nicht nur Wasser hinein. --- Sollen sich die mehren müssen mit Lorenz die Gewitter aufhören. An Laurenzi ist es Brauch da hört Holz zu wachsen auf.
13. August: Kassian
Wie das Wetter an Kassian hält mehrere Tage an.
15. August: Mariä Himmelfahrt
Scheint die Sonne hell und zart Mariä Himmelfahrt so soll's guten Wein bedeuten erwünscht bei allen Leuten. --- Schönes Wetter Mariä Himmelfahrt - verkündet Wein von bester --- Hat unsere Frau gut' Wetter wenn 'gen Himmel fährt sie gewiß auch guten beschert. --- Maria Himmelfahrt klar Sonnenschein bringt viel guten Wein. --- Es bringt dem guten Wein an Himmelfahrt der Sonnenschein. --- Mariä Himmelfahrt das wisse gibt es die Nüsse. --- Scheint auch nach Mariä Himmelfahrt Sonne heiß nach ihrer Art so freuen des Winzers Reben einen guten Wein zu
16. August: Rochus
Am Rochustag viel Sonnenschein der bringt in den Wein. --- Wenn der Rochus schaut kommen Raupen in das Kraut. --- an Rochus regnet ist der Winter mit gesegnet.
19. August: Ludwig / Sebald
Wenn im März die Veilchen blüh'n Ludwig schon die Schwalben zieh'n. --- Regnet an St. Sebald dann nahet teure Zeit bald.
Namenstage:
- Johannes Eudes Sebald Bertulf Sigberg Charitas Cäsilia Cäcilie
20. August: Bernhard
Wie der St. Bernhard ist man den September mißt.
24. August: Bartholomäus
Der Klemens (23.11.) uns den Winter St. Petri Stuhl (22.02.) dem Frühling winkt; Sommer bringt uns St. Urban (25.05.) der fängt nach dem Barthel an. --- Jakobis (25.07.) tut die Äpfel salzen der Lenz sie vorher geschmalzen der Barthel gibt ihnen Geschmack und Lambertus (17.09.) bricht sie ab. Der Barthel hat das Wetter parat für Herbst bis an die Wintersaat. --- Um kannst du sehen wie es um den mag stehen. --- Wie sich der Barthelomäus ist meistens auch der Herbst bestellt. --- soll der Barthel bringen dann wird uns der Wein gelingen. --- Der Barthel voller macht Wein und Reben stark und gut. Regen um St. Bartholomä der tut den weh. --- Regen an Bartholomä tut den bitter weh. --- Gewitter um Bartholomä die oft Hagel und bald frühen Schnee. --- Reif um den Bartheltag offen so ist warmer Herbst zu hoffen. --- Der Barthelmann Barthelmann der hängt dem Hopfen die Dolden --- Bleiben die Störche noch nach Bartholomä kommt ein Winter der tut nicht weh. Wenn die Schwalben jetzt schon ziehen sie naher Kälte fliehen. --- Nach dem Tag Bartholomä da schreien die Vögel ach und
28. August: Augustin
Um die Zeit von Augustin geh'n warmen Tage dahin. --- Um den Tag Augustin da ziehen die warmen Tage dahin.
30. August: Felix
Bischof Felix zeiget an was wir 40 Tag für Wetter han.

September


Wenn im September viel Spinnen kriechen den nahen Winter riechen. --- Was August vermocht auch September nicht kocht. --- Wie September der Neumond tritt ein so wird Wetter den Herbst durch sein. --- Viel im September viel Schnee im Dezember. --- warm und kalt verheißt ein gutes nächstes
01. September: Ägidius
Wie Ägidius sich verhält so ist ganze Herbst bestellt. --- Ist das Wetter 1. September schön so bleibt es 2 lang besteh'n. --- War's an Ägidi schön rein wird's den ganzen Monat so sein. Wie der Hirsch um Ägidi in die tritt so tritt er am Michaeli (29.09.) heraus. --- Milde am Ägidentag - auf Wein man hoffen mag. --- Bringt der 'nen warmen Tag folgt ein milder Herbst --- Der Ägidiusregen kommt ungelegen. --- Wenn's alt' Ägidi näßt der Herbst sich gerne anläßt. --- Wenn St. Ägidius bläst ins heißt es: Bauer sä' dein Korn. --- du Korn im Überfluss so säe um und hast du's endlich dann gesät wird Jahr viel Frucht gemäht. --- Nach Ägidi die Gewitter wieder heim. --- Wie der an Ägidi in die Brunft wohl geht auch das Wetter lange steht. --- September in den ersten Tagen will schön den Herbst ansagen.
06. September: Magnus
Ein Herbst hell und klar ist für das kommende Jahr. Wie das Wetter Magnustag so es 4 Wochen bleiben mag.
07. September: Regina
Ist Regine warm und wonnig dann das Wetter lange sonnig.
08. September: Mariä Geburt
Leider noch keine Angaben gefunden!
09. September: Gorgonius
Ist der St. Gorgon schön wird's lange so besteh'n. --- Rieselt an Gorgon Regen so strömt das Wasser auf Gärten Wegen. --- Bringt St. Gorgon Regen folgt Herbst mit wenig Segen. --- Brachte uns Gorgon Regen folgt oft ein Herbst mit Wegen. --- Regnet's am Gorgoniustag den ganzen es viel regnen mag. --- An Gorgonius Regen dann ist der Herbst ein nasser --- Schüttet's gar am St. Gorgon ist Oktober ein Dämon. --- Schüttet's am Gorgoniustag den ganzen Herbst es regnen mag.
11. September: Felix und Regula / Protus
Wenn's an Protus nicht näßt sich dürrer Herbst erwarten läßt. --- Bischof Felix uns an was wir 40 Tage für han. --- Wenn's an Felix nicht glückhaft Wetter) der Michel (29.09.) keinen Wein schafft hat auch der Gallus (16.10.) nur sauern Feld für die Bauern.
12. September: Mariä Namen
An Mariä Namen da sagt der Amen.
13. September: Tobias
Um Tobias das wisse da schmecken die ersten Nüsse.
14. September: Fest der Kreuzerhöhung
Ist's hell am Kreuzerhöhungstag folgt oft strenger Winter nach.
16. September: Ludmilla
St. Ludmilla das fromme Kind bringt gerne und auch Wind.
17. September: Lambert
Jakobis Sonne (25.07.) tut die Äpfel der Lenz hat sie vorher geschmalzen der (24.08.) gibt ihnen den Geschmack und Lambertus sie ab. --- Trocken wird das Frühjahr ist St. Lambert klar und rein. --- Lambert hell und klar folgt ein trocken --- Recht staubig wird das Frühjahr sein der Lamberti hell und rein. --- An nimm die Kartoffeln 'raus und breite ihr auf dem Acker aus - der Boden für seine Gaben ihr "Gerippe" haben.
18. September: Lantpert
Trocken wird das Frühjahr sein ist Lantpert klar und rein.
21. September: Matthäus
Ist es an Matthäus schön dann 4 Wochen noch so geh'n. --- Hat Matthäus schönes Wetter im Haus so hält noch 4 Wochen aus. --- Wie es Matthäus treibt es 4 Wochen noch so --- Milder Matthies - der macht die süß. --- Matthäus-Wetter hell und rein das den Winzer sehr erfreu'n. --- Matthäus-Wetter hell klar bringt guten Wein im nächsten Jahr. Wenn Matthäus weint statt lacht - er Wein oft Essig macht. --- Tritt Matthäus ein wird's oft ein harter Winter sein Tritt Matthäus stürmisch ein wird's bis Ostern sein. --- Tritt jetzt der Matthäus ein soll die Saat vollendet sein. --- Die gar wohl gerät wenn man sie bis sät.
22. September: Moritz / Mauritius
Ist der St. Moritz hell und dann stürmt's im Winter das ist wahr. Gewitter um Mauritius die bringen viel Schaden Verdruß.
23. September: Herbstanfang
Stellt sich am Herbstanfang viel Nebel so wird viel Schnee im Winter die sein.
25. September: Cleophas
Nebelt's oder regnet's an Cleophas wird der ganze Winter naß.
26. September: Kosmas / Damian
Der Kosmas und der Damian die alle Lichter an. (= Ankündigung der dunklen
28. September: Wenzel
So viele Fröste vor Wenzeslaus fallen viele nach Philippi (01.05.) folgen.
29. September: Michael
Wenn's an Felix (11.09.) nicht glückhaft Wetter) der Michael keinen Wein schafft dann auch der Gallus (16.10.) nur sauern auf's für die Bauern. --- Wenn Michaelis der kalt weht ein harter Winter zu erwarten --- Wie der Hirsch um Ägidi (01.09.) die Brunft tritt so tritt er an wieder heraus. --- Ist die Nacht vor klar und hell steht ein harter Winter der Schwell'. --- Hat an Michaeli die keinen Schleierrand hat das schöne Wetter 4 noch Bestand. --- Kommt der Michel heiter schön dann soll's 4 Wochen noch so --- Kommt der Michel heiter und schön lange noch so geh'n. --- Regnet's sanft Michaelistag sanft auch der Winter werden mag. Regnet's an Michaeli ohne Gewitter dann wird im Winter die Kälte nicht bitter. --- auf St. Michael Regen ein dann soll Winter milde sein doch auf nassen Michaelistag nasser Herbst auch folgen mag. --- Michael Nord und Ost deutet auf 'nen scharfen --- Es holt herbei St. Michael die wieder und das Öl. --- Sind um die Vögel noch hier haben bis Weihnachten Wetter wir.

Oktober


Oktoberhimmel voller Stern hat warme Öfen --- Schneit's im Oktober gleich dann wird Winter weich. --- Viel Eicheln und Buchnüssen Oktober lassen einen strengen Winter erwarten. --- die Bienen zeitig verkitten kommt bald ein Winter geritten. --- Je früher das Laub Oktober fällt desto fruchtbarer das nächste Jahr.
01. Oktober: Remigius
Regen an St. Remigius bringt für ganzen Mond Verdruß.
03. Oktober: Leodegar
Fällt schon viel Laub an Leodegar ist das nächste ein fruchtbar Jahr.
06. Oktober: Bruno
St. Bruno der Kartäuser läßt Fliegen die Häuser.
08. Oktober: Pelagius
Der St. Pelei der führt oft Donner und Hagel herbei.
11. Oktober: Burkhard
An Burkhardi Sonnenschein der schüttet Zucker den Wein.
15. Oktober: Hedwig
Wenn jetzt der Zugvogel so zeitig der Winter schon vor der Türe steht. Die Hedwig und der Galle (16.10.) die das schöne Wetter alle. --- Es schweigt Vögel Sang und Schall nach der St. und St. Gall (16.10.).
16. Oktober: Gallus
Was bis Georgi (23.04.) die Reben wird ihnen nicht bis zum Gallus bleiben. Wenn's an Felix (11.09.) nicht glückhaft (das der Michael (29.09.) keinen Wein schafft dann auch der Gallus nur sauern auf's Feld die Bauern. --- Die Hedwig (15.10.) und Galle die machen das schöne Wetter alle. Ist's an Gallus mild und trocken so vom Sommer noch ein Brocken. --- So wie St. Gallen wird auch der nächste fallen. --- Ist St. Gall trocken so ein Sommer mit nassen Socken. --- Im am Gallustag den Nachsommer man erwarten mag. Um den St. Gallentag man den Nachsommer mag. --- Wenn an St. Gallus Regen der Regen sich oft bis zur Weihnacht --- Regnet's sehr stark am Gallentag auch nasser Frühling kommen mag. --- Gießt's an wie ein Faß wird auch der nächste naß. --- An St. Gall - der Schneefall. --- War der St. Gallus naß auch die Spätlese keinen Spaß. --- Mußte Gallus ein Wasserträger sein ist es kein Zeichen für den Wein. --- Soll der sich besten Weines erfreu'n muß der Gallus sein wie ein "Sommerlein". --- Auf St. muß jeder Apfel in seinen Sack. --- nach dem Gallus der Apfel in den muß. --- Gallus vorbei Äpfel und Birnen frei. --- Wenn der Gallus kommt hau den Kohl der schmeckt im Winter trefflich --- Nach dem St. Gall da erntet die Rüben all. --- Ab St. Gall die Kuh im Stall. --- Nach St. da muß auch die Kuh in den
18. Oktober: Lukas
Ist's um Lukas mild und warm kommt ein Winter daß Gott erbarm. --- bis an Lukas Roggen streut im nächsten es nicht bereut. --- St. Lukas der bringt späten Regen ohne Mist.
20. Oktober: Wendelin
St. Wendelin verlaß' uns nie schirm' Stall schütz' unser Vieh.
21. Oktober: Ursula
St. Ursulas Beginn der zeiget auf Winter hin. --- An Ursula muß das herein sonst schneien Simon und Juda (28.10.) --- Die Ursel räumt das letzte Kraut - sonst schneit's d'rein.
23. Oktober: Severin
Wenn es dem Severin gefällt dann er mit die erste Kält'.
25. Oktober: Krispin und Krispinian
Zu Krispin da gehen die Fliegen
28. Oktober: Simon und Judas
War an Simon und Juda kein und kein Regen da dann bringt ihn die Cäcilia (22.11.). --- Simon und Juda zwei die führen oft den Schnee herbei. Simon und Jude die schmeißen Schnee auf Bude. --- Simon und Judae die hängen die Stauden Schnee. --- Simon und Juda regieren das Weihnachtswetter. --- Wenn Simon und vorüber sind kommt bald des Winters Frost Wind. --- Wenn Simon und Juda sind dann ist der Weg zum Winter frei; sitzen beide heil'gen Herrn am warmem Kachelofen
31. Oktober: Wolfgang
An St. Wolfgang Regen verspricht ein voller Segen. --- Am Wolfgangregen ist viel

November


November hell und klar ist übel nächste Jahr. --- Friert im November zeitig Wasser dann ist's im Januar um so --- Blühen im November die Bäume aufs währet der Winter bis zum Mai. --- im November donnern tut wird das nächste wohl gut.
01. November: Allerheiligen
An Allerheiligen Sonnenschein - dann tritt Nachsommer ein; doch ein später Altweibersommer tut gut und steht er auch in aller Hut. --- An Allerheiligen Sonnenschein da tritt übler Nachsommer ein. --- An Allerheiligen feucht wird der Winter nicht leicht. --- Wenn Winter nicht vor Allerheiligen kommt er auch Heil'gen Martin (11.11.) nicht frommt. --- Allerheiligen macht die Weihnacht starr und steif. --- zu Allerheiligen schneit dann lege deinen Pelz --- Soll der Winzer glücklich sein tritt Allerheiligen die Sonne ein.
02. November: Allerseelen
Um Allerseelen kalt und klar macht die Weihnacht alles starr.
03. November: Hubertus
Bringt Hubertus schon Schnee und Eis oft den ganzen Winter weiß. --- Wie Hubertus kommt so es dem Jäger frommt.
06. November: Leonhard
Wenn es an St. Leonhard schneit ist der Winter nicht mehr weit.
11. November: Martin
Kommt jetzt der St. Martin an er des Winters Wetter an. --- An Sonnenschein da tritt ein kalter Winter ein. Bringt der St. Martin Sonnenschein tritt oft kalter Winter ein. --- Der "Sommer" den St. Martin beschert genau 3 volle Tage --- Dem Wolfsmonat (beginnt 3 Tage nach dem ist nicht bange denn der "Martinssommer" währt nicht lange. --- Ist es um hell dann kommt oft der Winter schnell. Ist's um Martini klar und rein dann bald der Winter ein. --- Ist der ein trüber Tag folgt oft ein gelinder nach. --- Martini trüb - Winter lieb. Einem trüben Martinstag kein strenger Winter folgen --- Ist der Martini trüb und feucht wird gewiß der Winter leicht. --- Wolken Martinstag - der Winter unbeständig werden mag. Wenn um Martini Nebel sind dann wird Winter meist gelind. --- St. Martin kommt alter Sitten auf einem Schimmel (= Schnee) --- St. Martin reitet auf 'nem Schimmel in den Himmel. --- Hat der Martini weißen Bart dann wird der Winter lang hart. --- Um den Tag des St. liegt oft schon Schnee auf dem Kamin. Gibt's an Martini noch Laub an den kann's einen strengen Winter geben. --- Wenn Laub nicht bis Martini fällt dann gibt's Winter mit großer Kält'. --- Ist bis jeder Baum schon kahl dann macht uns Winter keine Qual. --- Mit den Federn Martinsgans begann oft der Schneeflockentanz; doch wenn Martinsgans schon auf dem Glatteis geht das dann im Trockenen steht. --- Bei fetter und Saft der Reben da laßt den Martin leben.
15. November: Leopold
Der heilige Leopold der ist oft Altweibersommer hold.
16. November: Otmar
Um Otmar von St. Gallen gern weißen Flocken fallen.
17. November: Salome
Die St. Salome die bringt gern und Schnee.
19. November: Elisabeth
Es kündet die Elisabeth was für Winter vor uns steht. --- Die Elisabeth an was der Winter für ein Mann.
21. November: Mariä Opferung
Ist es an Maria Opferung klar hell dann wird der Winter streng und --- Ist Maria Opferung so schön bestellt auch die Biene noch Ausflug hält so das nächste Jahr fürwahr ein böses teures
22. November: Cäcilia
War an Simon und Juda (28.10.) Wind und kein Regen da dann bringt die Cäcilia. --- Wenn es an Cäcilia dann ist der Winter nicht mehr weit. Cäcilia im weißen Kleid erinnert an die
23. November: Klemens / Kolumban
Der Klemens uns den Winter bringt Petri Stuhl (22.02.) dem Frühling winkt; den bringt uns St. Urban (25.05.) der Herbst nach dem Barthel (24.08.) an. --- Dem Klemens traue nicht denn selten zeigt er mildes Gesicht. --- Spätestens an Kolumban da sich der Winter an.
25. November: Katharina
Wenn Magd und Knecht an Jakobi schwitzen müssen sie an Katharina hinterm Ofen --- Wie das Wetter um Kathrein so oft auch im Winter sein. --- Wie Wetter um Kathrein so wird's auch am sein. --- Wie St. Katharein wird's Neujahr --- Die St. Kathrein die läßt den ein. --- Um die Zeit von St. da wintert's gerne bei uns ein. --- Kathreine die hält den Winter im Schreine. Die Katharina kommt oft weiß daher doch wird der Winter nicht allzu schwer. --- Katharinenschnee der tut Kohl und Saaten weh. Wie es um Kathreine ob trüb oder so auch der nächste Februar scheine. --- es schon wintert am Katharinentag dann kommt Eismond (= Februar) sehr gemach. --- Ist an Katharinen schön wird man einen milden seh'n. --- War es an Kathrein fast wird auch der Februar angenehm. --- War's am Katharinentag gedeihen die Bienen gut danach. Kathrein stellt den Tanz ein. (= Beginn "festlosen" Zeit)
26. November: Konrad
Der Konrad und die Käther (= / 25.11.) die bringen oft das Winterwetter. Der Konrad und auch die Kathrein (25.11.) knien sich bald in den Dreck hinein. Noch niemals stand ein Mühlenrad an Konrad er Wasser hat.
27. November: Virgil
Friert es auf Virgilius im März Kälte kommen muß.
29. November: Saturnin / Sernin
Heut' am Tag des Saturnin da unser Herbst dahin.
30. November: Andreas
Schau in der Andreasnacht welch' Gesicht Wetter macht: So wie es ausschaut das wahr gibt's ein gutes oder schlechtes Jahr. Um Andreas hell und klar bringt uns ein gutes Jahr. --- Hält Andreas den zurück so schenkt er reiches Saatenglück. --- tut Korn und Weizen weh. --- Wirft Andreas den Schnee so tut es dem mit dem Weizen weh. --- Der Andreasschnee oftmals 100 Tage und wird für Grün Korn dann eine Plage.

Dezember


01. Dezember: Eligius
Fällt auf Eligius ein kalter Wintertag Kälte wohl 4 Monate dauern mag.
02. Dezember: Bibiana
Wenn's regnet am Bibianstag regnet's 40 und 1 Woche danach.
04. Dezember: Barbara
Nach Barbara die Sonne weicht auf (13.12.) sie wieder herschleicht. --- Wie der so wird auch der Christtag. --- Geht im Grünen kommt's Christkind im Schnee. --- Barbara im weißen Kleid verkündet heiße Sommerzeit. Jetzt Zweige schneiden an St. Barbara die sind bis zu Weihnacht da.
06. Dezember: Nikolaus
Regnet's an St. Nikolaus wird der streng und graus. --- St. Nikolaus der die Ufer aus. --- Wenn's schneit daß Fetzen geit dann ist der Winter nicht weit.
13. Dezember: Lucia
Nach Barnabas (11.06.) die Sonne weicht Luzia sie wieder zu uns schleicht. --- Barbara (04.12.) die Sonne weicht auf Luzia wieder herschleicht. --- Die Luzia die kürzt Tag soweit sie ihn nur kürzen mag. Frau Luzia findet zu kurz den Tag verlängert sie ihn 8 Tage danach. --- St. Luzen die macht den Tag stutzen; dann hebt er wieder an zu langen und die Kälte die kommt angegangen. --- Luzia die Lichterbraut ist mit der Dunkelheit sie bringt der langen Nacht das Licht zum Christfest Zuversicht. --- Kommt die heilige dann ist die Kälte auch schon da.
16. Dezember: Adelheid
Um die Zeit von Adelheid da sich gern der Winter breit. --- Die liebt weiße Flocken da bleibt die Erde trocken. --- Um Adelheid da kommt der der tut der Wintersaat nicht weh.
17. Dezember: Lazarus
War der Lazarus nacht und bar ohne Schnee) wird's ein gelinder Februar. --- der Lazarus ganz ohne Schnee dann ruft Frühling früh juchhe.
18. Dezember: Wunibald
Um den Tag des Wunibald da es meistens richtig kalt.
21. Dezember: Thomas
(= der kürzeste Tag des Jahres!) Wenn St. Thomas dunkel war gibt's ein neues Jahr. --- Friert's am kürzesten Tage immer eine Plage. --- Nach dem Thomastag glaubst es nit wächst der Tag mit Hahnenschritt.
24. Dezember: Heilig Abend
Bis zur Weihnacht juchhe - nach o weh! --- Ist es gelind bis heiligen Christ der Winter darüber wütend ist. Weihnachten im grünen Kleid hält bis Ostern bereit. --- Ist es grün zur Weihnachtsfeier oft der Schnee auf die Ostereier. --- im Klee - Ostern im Schnee. --- am Christtag die Felder und Wiesen wird zu Ostern der Frost verschließen. --- Ist's der heiligen Nacht hell und klar so ein segenreiches Jahr. --- Weihnachten klar - Weinjahr. --- Weihnachtsabend nicht betrübt - alle gibt. --- Wenn Christkindlein Regen weint 4 keine Sonne scheint. --- Wenn es zur flockt und stürmt auf allen Wegen das der Wintersaat den Segen. --- Fallen in Christnacht die Flocken wird sich der Hopfen bestocken. --- Gibt es um Weihnachten Sturm Wind viel Obst man dann auf den find't. --- Viel Wind auch nach den - dann reichlich Obst die Bäume tragen. Zu Weihnachten der Mondenschein meint's für Faß Keller fein. --- Fallen die Christtage in wachsenden Mond gibt's ein neues Jahr das wohl lohnt. --- Welches Wetter Adam und (24.12.) spend't so bleibt es gern bis Jahresend'. --- Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag Wetter man wohl achten mag wie das sich da verhält so ist es die Monate bestellt.
25. Dezember: Christfest / Weihnachten
Die Tage werden länger Weihnachten um Mückenschritt Neujahr um einen Hahnenschritt Dreikönig um Hirschensprung Lichtmeß (02.02.) um eine ganze Stund'. War er zu gelinde der heilige Christ Winter darüber sehr zornig ist. --- Der feucht und naß gibt leere Speicher und Faß. --- Nebel vor Weihnachten ist Brot nach Weihnachten ist Tod. --- Ist es Weihnachten uns zu kalt wird kurz der und der Lenz kommt bald.
26. Dezember: Stephanus
Bracht der Stephanus uns viel Wind Winzer gar nicht glücklich sind. --- Am soll es windstill sein sonst sinkt die auf den Wein. --- Blies der Wind Stephanstag zeigt's an daß der Wein nicht sein mag. --- Bläst der Wind an recht dann wird der Wein auf's Jahr schlecht.
27. Dezember: Täufer Johannes
Hat der Evangelist Johannes Eis dann es auch der Täufer heiß.
28. Dezember: Fest der unschuldigen Kinder
Haben es die unschuldigen Kindlein kalt weicht der Frost noch nicht so bald.
31. Dezember: Silvester
Silvesterwind und warme Sonn' wirft jede in den Bronn'. --- Viel Wind in Silvesternacht hat nie Wein und Korn gebracht. In der Silvesternacht viel Wind und dann Sonnenschein - das bringt uns keinen guten --- Nachtwind an Silvester und dann Morgensonn' verdirbt die Hoffnung auf Wein und Korn.

Allgemeine Wetterregeln:


Sonne - Mond:


Zeigen Sonne und Mond farbige Ringe kleinem Durchmesser steht oft Regen bevor. --- ein kleiner Hof steht um die Sonne bald der Regen niederfallen. (= älteste bekannte 669 v .Chr. / Keilschrift) --- Wenn Sonne "Wasser" zieht ist mit Regen zu --- Wenn die Mondscheibe auch bei Neumond zu erkennen ist muß mit schlechtem Wetter werden.

Sternenhimmel:


Wenn die Milchstraße nachts deutlich zu ist können Sie auf gutes Wetter hoffen.

Himmel - Färbung:


Wenn auf einen grauen Morgenhimmel ein Abendhimmel folgt kündigt sich schönes Wetter an. Wenn der Himmel tiefblaß aussieht steht schlechtes bevor. --- Wenn auf ein Morgenrot ein Abendrot folgt müssen Sie mit Regen rechnen. Wenn die Abendfärbung des Himmels auch im zu sehen ist droht schlechtes Wetter. --- milchig-gelber Sonnenuntergang läßt schlechtes Wetter befürchten. --- klarer roter Sonnenuntergang läßt schlechtes Wetter befürchten. Sieht der Himmel am Morgen nach einem tiefblau aus deutet dies auch weiterhin auf Wetter hin. --- Steht morgens ein Regenbogen Himmel dürfte sich das Wetter verschlechtern. --- Himmel steht auch im Spätherbst für gutes

Wolken - Nebel:


Wenn rosafarbige Wolken am Morgenhimmel hängen Sie auf gutes Wetter hoffen. --- Wenn rote niedrig schwebende Wolken zu sehen sind schlechtes Wetter bevor. --- Stehen kleine tintenfarbene am Himmel könnte es bald regnen. --- eine Wolke am Himmel schwarz wird bläst der Wind. (= älteste bekannte Wetterregel 669 Chr. / Keilschrift) --- Morgennebel im Sommer für ein bevorstehendes Gewitter. --- Reichlicher Morgentau auf weiterhin gutes Wetter hin.

Temperatur:


Ist es nachts im Wald viel als auf freiem Feld kann dies als auf gutes Wetter gelten. --- Wenn das im Winter stark absinkt ist mit gutem zu rechnen.

Wind - Luft - Luftdruck - Schallwahrnehmungen:


Winde aus Westen oder Südwesten lassen oder sogar Schnee befürchten. --- Wenn der von oben nach unten geht ist ein nicht ausgeschlossen. --- Wenn die Luft sehr ist und man eine gute Fernsicht hat die Freude nicht mehr lang - Regen bevor. --- Flimmert die Luft deutet dies die nächste Zeit auf gutes Wetter hin. Wenn die Luft bei Sonnenuntergang blaßgelb oder aussieht bleibt das Wetter nicht mehr lange

--- Zeigen sich auf der Straße muß mit Regen gerechnet werden. --- Gutes ist zu erwarten wenn es bei steigendem wärmer wird. --- Sind Geräusche aller Art deutlich von weit hörbar droht Regen. --- Rauch senkrecht empor bleibt das Wetter gut. Schlechte Fernsicht deutet auf gutes Wetter hin.

Bezug zu Monatsnamen:


Wie das Wetter im April so der Sommer werden will.

Bezug zu Pflanzen / Früchten:


Lassen die Runkelrüben um die Mittagszeit Blätter hängen droht ein Gewitter. --- Wenn und Bucheckern viel gedeihen gibt's viel Eis Winter und es wird viel schneien. --- es viel Bucheckern und Eicheln dann wird Winter uns nicht schmeicheln.

Bezug zu Tieren:


Springen die Fische steht ein Gewitter --- Niedrig fliegende Schwalben verkünden schlechtes Wetter. Wenn die Schwalben niedrig fliegen werden wir Regen kriegen. --- Fressen die Hunde Gras es heute noch naß. --- Wenn die gähnt oder das Vieh auf der Weide und Schwänze in die Höhe streckt wird bald blitzen und donnern. --- Wenn die schreit ist der Lenz nicht mehr weit. Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt schwülen Sommer. --- Wenn der Froschlaich im tief im Wasser war auf trocknen Sommer das; liegt er flach nur oder am gar dann wird der Sommer besonders naß. Früher Vogelgesang macht den Winter lang. --- die wilde Ente hat der Winter ein

Arbeit - Fleiß - Faulheit - Not:


Fleiß bringt Brot doch Faulheit Not. Sei nimmer faul - das Jahr hat zu großes Maul. --- Die Not erfordert Stücke Brot. --- Wer nicht arbeiten will laß' das Brot auch liegen still. ---

siehe auch Bedeutung der Monatsnamen




Bücher zum Thema Liste der Bauernregeln

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