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Lizenz


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von lat licere = erlauben. Allgemein eine Lizenz eine Erlaubnis Dinge zu tun die sie verboten sind.

Dies können einerseits staatlich erteilte Sonderrechte z.B. in der DDR die Spielerlaubnis für Musiker oder die zum Töten" des fiktiven Agenten James Bond andererseits bei gewerblichen Schutzrechten wie dem Urheber- oder Patentrecht von juristischen oder natürlichen Personen mittels Verträgen eingeräumte Rechte .

Inhaltsverzeichnis

Lizenzen beim Urheberrecht

Einfache und ausschließliche Rechte

Beim Urheberrecht gibt es zwei verschiedene von Nutzungsrechten an einem Werk : einfache und ausschließliche (oder exklusive) Rechte. der Inhaber ausschließlicher Rechte (auch Rechteinhaber genannt) das Werk auf Arten nutzen die für verboten sind (z.B. kopieren oder vortragen). Er seine ausschließlichen Rechte auf andere übertragen oder einfache Rechte einräumen. Letztere sind jedoch üblicherweise übertragbar.

Beispiel: ein selbständiger Autor hat ein geschrieben. Er gibt das Manuskript bei einem ab und überträgt diesem einige wesentliche Rechte ausschließliche. Hierdurch hat er selbst diese Rechte und kann nun das Buch z.B. nicht mehr selbst kopieren. Der Verlag räumt später einem Subunternehmen als einfache Rechte ein 1000 zu drucken und zu verkaufen.

Das Recht das Werk zu verändern in veränderter Form zu nutzen ist kein im üblichen Sinne. Dennoch kann der Urheber dies einräumen.

Lizenzverträge

Urheberrechtliche Lizenzverträge sind Verträge in denen oder ausschließliche Rechte eingeräumt werden. In den wird dabei festgehalten welche Rechte im einzelnen werden zu welchen Gegenleistungen sich der Lizenznehmer ggf. auch welche Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung folgen ähnliches. Die Einwilligung beider Vertragsparteien ist erforderlich.

Solche Lizenzverträge werden üblicherweise nur zwischen selbständigen Urheber und einem Verlag oder zwischen Firmen geschlossen. Dass Privatleuten Rechte mittels Lizenzvertrag werden ist eher unüblich. Eine Ausnahme stellen Lizenzen dar die bei freier Software zur Verwendung kommen. Bei diesen wird jedermann eine Lizenz angeboten.

Freie Software

Bei freier Software werden einfache Nutzungsrechte an jedermann eingeräumt. Die Zustimmung des Lizenznehmers üblicherweise dadurch signalisiert dass er über das Verbotene hinausgehende Rechte wahrnimmt. Insofern der Rechteinhaber Gegenleistungen fordert kann die Lizenz kurz und ausfallen. Ein bekanntes Beispiel lautet: "Do the you want with it." -- ein wenig doch juristisch gültig. Problematisch ist jedoch bei Lizenzen dass veränderte Versionen der Computerprogramme nach Recht nicht automatisch ebenso freigiebig an jedermann sind.

Die GPL versucht daher die Freiheiten zu bewahren verlangt als Gegenleistung für die eingeräumten Rechte dass das Programm nicht allein in seiner Maschinensprache übersetzten Form auch Binary genannt sondern nur zusammen mit einer Menschen verständlichen Version dem Quellcode ; zweitens fordert die GPL dass veränderte nur dann verbreitet werden dürfen wenn sie unter die GPL gestellt werden. Wer sich daran hält verliert seine Rechte wieder. Diese die Freiheit zu bewahren wird Copyleft genannt.

Problematisch beim Copyleft ist dass zwei Copyleft-Lizenzen grundsätzlich miteinander inkompatibel sind. D.h. es zwei Werke unter verschiedenen Copyleft-Lizenzen nicht zu einzigen kombiniert werden. Dies ist für Computerprogramme großes Problem mehr da die GPL ein Standard geworden ist. Für freie Literatur freie usw. lauert hier jedoch eine große Gefahr.

EULA

Während der Installation proprietärer Software werden seit Mitte der 90er häufig Verträge (sog. End User License Agreements oder EULA) angezeigt die der Benutzer muss um mit der Installation fortfahren zu

Diese "Verträge" sind jedoch in Europa vielen anderen Erdteilen nicht gültig und auch dem Namen nach "Lizenzen" und zwar aus Gründen:

  • Die EULAs erlauben üblicherweise nichts was ohnehin schon erlaubt wäre z.B. das Programm benutzen. Ohne Gegenleistung also soll sich der irgendwelche Verpflichtungen auferlegen. Dies widerspricht dem grundsätzlichen eines Vertrages.

  • Ebenfalls kann nicht davon ausgegangen werden der Nutzer dem Vertrag wirklich zustimmt. Das eines "Accept"-Buttons um auf dem eigenen Rechner Installation berechtigterweise fortzusetzen kann nicht mit einer gleichgesetzt werden.

gesetzliche Lizenz

Einen weiteren Sonderfall stellt die Privatkopie dar: Sie beruht auf der gesetzlich Lizenz nach §53 Urheberrechtsgesetz (UrhG) zur Anfertigung von Vervielfältigungen zum und sonstigen eigenen Gebrauch.

Ohne Lizenz

Für das bloße Ausführen eines Programmes das Anhören von Musik im nicht-öffentlichen Rahmen keine Lizenz erforderlich da dies keinem Verbot

Siehe auch: Open Content Patent Lizenzierung Privatkopie BSD-Lizenz GPL

Staatlich erteilte Sonderrechte


Lizenzzeitung

Zeitung die über die nach 1945 1949 notwendige Erscheinungsgenehmigung der Militärverwaltung verfügte. Andere waren bis zur Erteilung der Pressefreiheit verboten. In Ostdeutschland war bis zur 1989 für das Herausgeben einer Zeitung eine Lizenz nötig.



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