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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 20. Juni 2013 

Lochstreifen


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Lochstreifen dienten seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts der Darstellung und Speicherung von Daten auf langen Papier- oder auch Plastikbändern. wurden sie in der Datenübermittlung durch Telegrafen eingesetzt. Morse -Punkte (kurze Signale) wurden dabei z. B. durch übereinanderstehende Löcher Striche (lange Signale) durch diagonal Löcher kodiert ( Wheatstone -Lochstreifen- Code ).

Die heute noch bekannten Lochstreifen wurden Speichermedium für Fernschreiber und Computer eingesetzt. Dazu wurde entsprechend dem eingesetzten nacheinander pro Zeichen eine das codierte Zeichen Lochreihe in den Streifen eingestanzt. Zu den kam pro Lochreihe noch ein kleineres Transportloch sowohl zur Synchronisation des Lochstreifens im Lesegerät als auch dessen Transport diente.

Eine Lochreihe mit n möglichen Lochpositionen konnte ein aus 2 n = 32 möglichen Zeichen repräsentieren. Verbreitete Codes waren Baudot-Code mit fünf Lochpositionen für Fernschreiber und mit acht (sieben plus Paritätsbit ) Lochpositionen für Computeranwendungen.

Lochstreifen und ähnliche mechanische Speichersysteme wie Lochkarten waren vor dem Aufkommen magnetischer Speichermedien dem Magnetband die wirtschaftlichsten les- und beschreibbaren Datenträger . Aufgrund Ihrer Robustheit einfachen Handhabung und Verbreitung werden Lochstreifen in geringem Maße noch eingesetzt. Im Computerbereich haben sie Ihre Bedeutung verloren.




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