Der offizielle Name der Lockheed F-104 war Starfighter bekannt wurde das Flugzeug jedoch auch den Namen Witwenmacher und Fliegender Sarg was auf ihre beispiellos hohe Unfallquote Der Jet war ein reiner Tagjäger optimiert für hohe Geschwindigkeiten und Steigraten. der amerikanischen Luftwaffe die ihn in Auftrag gegeben hatte er nur kurz eingesetzt da man größeren vielseitigeren Typen der Vorzug gab er erfreute jedoch eines vergleichsweise langen Lebens im Ausland er teilweise noch bis in die 1980er Jahre eingesetzt wurde.
Im Dezember 1951 reiste Kelly Johnson Chefingenieur der Lockheed Skunk Works nach Korea und fragte Jägerpiloten was für ein sie haben wollten. Zu dieser Zeit trafen US-Piloten mit ihren F-86 auf die MiG-15 obwohl die MiG-15 von schlechteren Piloten geflogen war das Flugzeug der größeren und komplexeren in vielen Dingen überlegen. Fast alle Piloten denen Johnson sprach wünschten sich ein kleineres einfacheres aber dennoch performantes Flugzeug.
Sobald er wieder in den Staaten begann Johnson mit dem Design eines genau Flugzeugs. Knapp ein Jahr später war der Lockheed L-246 startbereit der dem späteren Starfighter schon ähnlich sah.
Das Design wurde der Air Force November 1952 präsentiert und die Verantwortlichen dort waren genug um eine entsprechende Ausschreibung auch an Hersteller zu senden. Drei zusätzliche Designs wurden die Republic AP-55 eine verbesserte Version des Prototypen XF-91 die North American NA-212 aus der später die F-107 wurde die Northrop N-102 Fang ein neues Design mit dem J79-Triebwerk. sie alle interessant waren hatte Lockheed eine Führung und erhielt im März 1953 einen Entwicklungsvertrag.
Die Arbeit ging schnell voran und Ende Mai konnte mit dem Bau von neuen Prototypen begonnen werden. Da das J79-Triebwerk nicht fertig war benutzten beide Prototypen stattdessen Wright J65 ein Lizenzbau des Armstrong Siddeley Sapphire. Der Jungfernflug Starfighters fand dann am 7. Februar 1954 statt. Die Gesamtzeit zwischen Design und betrug nur etwa zwei Jahre etwas das vorher nicht gab und später auch nicht (heute benötigen neue Jets eine Entwicklungszeit von 10-15 Jahren).
Um die Leistung zu erreichen die Lockheed-Ingenieure haben wollten benutzte der Starfighter ein neues Konzept für den Flügel. Um den im Überschallbereich zu vermindern sollte der Flügel so wie möglich sein und relativ kurz. Dies die Änderungsrate des Luftflusses über den Flügel vermindert den Wellenwiderstand der die Schallmauer verursacht. Die meisten anderen Flugzeuge aus Ära des Starfighters benutzten einen zurückgeschwungenen Flügel selbst bei geringer Spannweite eine lange Flügelsehne und Platz für die Steuerelemente Fahrwerk und Tanks bot.
Die Lockheed-Ingenieure entschieden sich gegen einen Flügel und bauten stattdessen einen sehr dünnen Der Flügel war so dünn dass innen Platz für Fahrwerk oder Treibstoff war die im hinteren Teil des Rumpfes untergebracht wurden. Kanten waren so scharf geschliffen dass die Aufgabe des Bodenpersonals nach der Landung die von Gummileisten an den Flügeln war damit niemand verletzte. Vorteil dieser Konstruktion war ein Steigraten/Luftwiderstand-Verhältnis unter den meisten Bedingungen — außer Kampf wo dieser Flügel in scharfen Wendungen hohen Widerstand hervorrufen konnte.
Ein weiterer Nebeneffekt des kleinen Flügels die sehr hohe Landegeschwindigkeit deshalb hatte das spezielle Klappen die bei der Landung Luft den Triebwerken über den hinteren Teil des leiteten und so für mehr Auftrieb sorgten. System war zur Zeit des Starfighters der Schrei doch erwies sich bei allen Typen es verwendeten als schwer wartbar.
Der Rumpf war sehr lang und was den Schlüssel zu hoher Performance im bildete. Da man wie gesagt das Fahrwerk den Treibstoff auch noch im kleinen Rumpf musste hatte das Flugzeug ohne Außentanks nur sehr beschränkte Reichweite und außen angebrachte Zusatztanks die ohnehin schon sehr beschränkte Möglichkeit zum von Waffen und Ausrüstung noch weiter. Im erwies sich die F-104 als bestenfalls unterdurchschnittlich ihre kleinen Flügel die Manövrierbarkeit einschränkten und hatte Probleme beim Einsatz in schlechtem oder Wetter. Das wurde vor allem während der indisch-pakistanischen Konflikte deutlich als pakistanische Starfighter auf indische MiG-21 trafen. In den sich entwickelnden Luftgefechten niedriger Höhe machte das Flugzeug keine gute - was wenig verwunderlich war war das doch ein Flugzeug das in großer Höhe sowjetische Bomber abfangen sollte.
Dazu kam noch dass das Flugzeug zu fliegen war was sich in der von 292 Abstürzen allein in Deutschland während trotz allem langen Karriere der F-104 manifestierte.
Der Starfighter wurde in zwei Hauptversionen Mit einer sechsläufigen 20 mm M61 Vulcan -Kanone diente er als taktischer Jäger und zusätzlichen wärmesuchenden AIM-9 Sidewinder -Raketen als Tag/Nacht- Abfangjäger . Am 18. Mai 1958 stellte eine F-104A mit 2.530 km/h Geschwindigkeits-Weltrekord auf und am 14. Dezember 1959 erreichte eine F-104C die Weltrekordhöhe von Fuß. Der Starfighter war das erste Flugzeug gleichzeitig die Rekorde für Geschwindigkeit Höhe und hielt.
Die Deutsche Luftwaffe hatte bei der Suche nach einem Abfangjäger prinzipiell die Wahl zwischen Lockheeds Starfighter der französischen Mirage I. Auf allerhöchster Ebene gegen den Rat praktisch aller Experten wurde dass der künftige deutsche Abfangjäger Starfighter heißen Zwei Testpiloten der Luftwaffe reisten in die um die F-104 probezufliegen. Das Ergebnis kam vernichtenden Urteil gleich aber von Seiten des wurde unbeirrt an der F-104 festgehalten. Die Mängel versuchte man auszubügeln indem in die Version F-104F ein neues Radar ein stärkerer stärkere Triebwerke und eine komplett überarbeitete Navigationsausrüstung wurden. Obwohl also von vornherein klar sein dass man hier viel Geld für ein unzulängliches Flugzeug ausgab kam es schließlich zur der nochmals verbesserten Version F-104G ("G" für
Nachdem die ersten F-104 in Deutschland waren stellte man als erstes fest dass Cockpitinstrumente nicht funktionsfähig waren. Dies wurde reklamiert irgendwann auch behoben. Im Juli 1962 hatte man genügend Starfighter erhalten um erste Geschwader zu bilden. Aus diesem Anlass in Nörvenich eine Feierstunde und ein Flugtag mit stattfinden. Leider kam es drei Tage vor geplanten Veranstaltung durch einen Pilotenfehler zu einem Unfall der Starfighter-Kunstflugformation wobei alle vier Piloten Leben verloren. Es war zwar nicht der Unfall mit Starfightern in Deutschland (vorher war im Testbetrieb schon zu Triebwerksausfällen und einem des Bugfahrwerks gekommen) aber der erste tödliche. Flugtag und die offizielle Übergabe der F-104 die Luftwaffe mussten danach ausfallen.
Noch bevor es mit den Unfällen losging bekam Verteidigungsminister Franz Josef Strauß ernsthafte Probleme wegen des Starfighters. Nach des Spiegels ( siehe auch: Spiegel-Affäre ) interessierte sich die Öffentlichkeit plötzlich dafür welchen Umständen der Vertragsabschluss mit Lockheed zustande war und wieso nicht die technisch eindeutig Mirage gekauft worden war. Es wurde bekannt Strauß der ein Verfechter der atomaren Aufrüstung war ein Flugzeug haben wollte das Atomwaffen konnte. Die Franzosen hätten ihm zwar gerne Mirage verkauft aber zu einem atomaren Bündnis sie nicht bereit. Die Amerikaner dagegen versprachen im Ernstfall auch Sprengköpfe zur Verfügung zu (nach Ende des Kalten Krieges wurde bekannt dass man niemals daran hätte Deutschland A-Waffen verwenden zu lassen). Ein Ziel der Untersuchungen in der Starfighter-Affäre war Strauß' merkwürdiger Besuch bei Lockheed. war bekannt dass Lockheed beim Export des in andere Länder Schmiergeld gezahlt hatte. Da auch vor seinem Besuch noch die Mirage und sich nach seiner Rückkehr für die aussprach kam schnell der Verdacht auf dass der deutsche Minister bestochen worden sei. Ein Untersuchungsausschuss des Bundestags kam zu dem Schluss dass sich Bestechung nicht nachweisen ließ und der Vorwurf fallen gelassen werden musste.
1965 kam es zu mehreren Unfällen an F-104G beteiligt waren. Der Zusammenstoß von Hauptmann mit einer zivilen Do-28 und die anschließende war dabei noch der harmloseste. Hauptmann Heltzel für seine Landung in Nörvenich eine späte 1988 wurde er ins Guinness-Buch der Rekorde da er mit 435 km/h die höchste erreicht hatte mit der je ein Flugzeug hatte. Nach weiteren teilweise tödlichen Unfällen erhielt gesamte F-104-Flotte der Luftwaffe im gleichen Jahr ein völliges Startverbot. Doch auch nach verschiedenen gelang es nicht den Jet in einen flugsicheren Zustand zu bringen zumindest nicht mit Technik. Häufigste Absturzursachen blieben Ausfälle der Elektronik des Triebwerks. Dies lag zum Teil daran die Maschinen aus Mangel an Hangars unter Himmel geparkt werden mussten und so dem ausgesetzt waren. Man stellte fest dass sich Zuverlässigkeit des Starfighters durch Einbau von deutschen amerikanischen Ersatzteilen wesentlich verbessern ließ. Trotzdem fanden 1990 als die letzten Starfighter der Luftwaffe wurden 115 deutsche Piloten den Tod. Unter starb auch der Sohn des Verteidigungsministers Kai-Uwe_von_Hassel der Nachfolger von Franz Josef Strauß Oberleutnant der Luftwaffe Joachim von Hassel einem Starfighter-Absturz.
Der Starfighter wurde auch von den Marinefliegergeschwadern 1 und 2 eingesetzt. Er war das erste Flugzeug mit dem ein "Demonstration unter dem Namen "Vikings" gegründet wurde. Die des Marinefliegergeschwaders 2 führen mit dem zurzeit MRCA Tornado die erfolgreiche Kunstflug -Tätigkeit fort.
Zur Entlastung der F-104 sollte gesagt dass sie besonders in ihren letzten Jahren der Luftwaffe durchaus beliebt war. Die Piloten nichts auf ihre "bemannte Rakete" kommen und waren enttäuscht als ihre Geschwader auf F-4 Phantom II oder Tornado umgestellt wurden.