Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Lohengrin


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Lohengrin ist eine romantische Oper des deutschen Komponisten Richard Wagner . Sie gilt als seine märchenhafteste Oper obwohl oder gerade weil sie einem sehr realistischen geschichtlichen Hintergrund spielt.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

Die Handlung spielt zur Zeit König Heinrichs I. (des Voglers) im Herzogtum Brabant . (Eigentlich kam es zur Gründung dieses erst einige Jahrzehnte später der Handlung tut jedoch keinen Abbruch.)

Es ist die Zeit der Hunnenkriege König Heinrich versucht die regionalen Fürstentümer dazu bewegen sich an den bevorstehenden Kämpfen zu Deswegen kam er auch nach Brabant ( Komm ich zu Euch nun Männer von zur Heeresfolg' nach Mainz Euch zu entbieten ) was angesichts dessen dass die Kriegsgefahr östlichen Gefilde des Reiches betrifft Brabant jedoch äußersten Westen gelegen ist eine politisch heikle darstellt ( Ob Ost ob West das gelte allen was deutsches Land heißt stelle Kampfesscharen ) Diese historischen Rahmenbedingungen sind für weite der gesamten Handlung bestimmend.

Vorspiel und Erster Aufzug

Zu Beginn der Oper erleben wir bereits musikalisch eine ganz andere Welt. Das Vorspiel entführt uns in das Reich des Gral die musikalische Thematik ist weithin in gehalten.

Dies kontrastiert dann mit einem durchaus kräftigen aber ebenso irdischen C-Dur zu Beginn ersten Aufzugs. Der Heerrufer kündigt die Ankunft Heinrichs an ( Hört Grafen Edle Freie von Brabant: Heinrich Deutschen König kam zur Statt mit Euch dingen nach des Reiches Recht - gebt nun Fried' und Folge dem Gebot? ) Heinrich der wie erwähnt eigentlich einen organisieren möchte erfährt nun von Friedrich Graf Telramund dass der Herzog von Brabant verstorben und seine beiden Kinder ( Elsa die Jungfrau und Gottfried den Knaben ) der Obhut Telramunds anvertraut hat. Gottfried sodann zum Entsetzen Telramunds verschwunden und Telramund sich die ÜBerzeugung gebildet dass Elsa hierfür war indem sie Gottfried getötet hatte. Telramund daraufhin die Verlobung ( Dem Recht auf ihre Hand vom Vater verliehen entsagt' ich willig da und gern ) und vermählte sich mit Ortrud der Nachfahrin der Friesen. In Wahrheit war es Ortrud gewesen die Telramund eingeflüstert hatte sie beobachtet wie Elsa ihren Bruder im Weiher habe. Nunmehr klagt Telramund gegen Elsa wegen und erklärt weiter dass ihm dann auch Herzogwürde zustehe: Dies Land doch sprech' ich für mich mit Recht. Da ich der Nächste von Herzogs Blut. Ein Weib dazu aus dem das einst auch diesem Lande seine Fürsten .

Elsa bestreitet die Tat so dass Gottesgericht entscheiden muss. Elsa hatte zuvor geträumt werde ein von Gott gesandter Streiter zur stehen. Als sie dem König von diesem berichtet und der Heerrufer zum Gottesgericht gerufen erscheint tatsächlich Lohengrin der Sohn des Gralskönigs Parsifal auf einem Kahn (Nachen) der von Schwan gezogen wird. Er besiegt Telramund im und verlobt sich mit Elsa der er Bedingung gemacht hatte nie zu fragen "woher kam der Fahrt noch wie mein Nam' Art". Bei dieser Bedingung handelt es sich wie wir später im Rahmen der Gralserzählung erfahren werden nicht um eine eitle Lohengrins sondern um ein Gralsgesetz das der an seine Frau weitergeben muss.

Telramund ist durch die Niederlage im entehrt. Lohengrin wäre berechtigt ihn zu töten hierauf aber: Durch Gottes Sieg ist jetzt dein Leben - ich schenk' es dir mögst du Reu' es weih'n .

Zweiter Aufzug

Zu Beginn des zweiten Aufzugs gelingt Ortrud erneut Telramund davon zu überzeugen dass Unrecht getan werde und Lohengrin den Zweikampf mit Hilfe eines Zaubers habe gewinnen können. behauptet Ortrud der Zauber werde von Lohengrin werden wenn ihm nur das kleinste Körperglied wenn es nur eines Fingers Spitze wäre würde. Außerdem gibt sich Ortrud scheinbar reuevoll Elsa die kurz vor ihrer Hochzeit steht. ist nur zu gern bereit allen und Ortrud zu verzeihen. In einem vertraulichen Gespräch Ortrud dunkel an es könne ein dunkles sein aus dem heraus Lohengrin gezwungen sei Namen zu verbergen. Elsa weist allen Zweifel sich ohne sich letztlich ganz davon befreien können.

Die Szene wechselt und wir hören der Heerrufer die Brabanter zusammenruft und ihnen dass Telramund wie es die Gesetze erfordern untreu' er den Gotteskampf" gewagt der Reichsacht ist. Der "fremde gottgesandte Mann" aber soll dem Herzogtum Brabant belehnt werden: Doch will der Held nicht Herzog sein ihr sollt ihn heißen "Schützer von Brabant ". Der Heerrufer fährt fort und kündigt dass Lohengrin sich noch am selben Tage Elsa vermählen werde um am nächsten Tag den Brabantern gemeinsam dem König auf dem zu folgen.

Am Rande der Szene beobachten wir kleines Häuflein Unzufriedener sich um Telramund scharen nicht einsehen wollen dass sie wegen der entfernten Bedrohung in den Krieg ziehen sollen.

Dritter Aufzug

Elsa ist mit Lohengrin vermählt. In Hochzeitsnacht kommt es somit auch zu dem vertraulichen Gespräch der beiden dass entgegen zeitgenössischen keineswegs im Brautbett sondern auf einem Sofa Gemach der beiden stattfindet. Elsa will Lohengrin dass sie auch dann zu ihm halten wenn Ortruds Verdacht zuträfe. Lohengrin möchte sie und erklärt wahrheitsgemäß dass ihm ein kein gedroht habe (Kein Los in Gottes weiten wohl edler als das meine hieß: Böt der König seine Krone ich dürfte sie Recht verschmähn. Das einz'ge was mein Opfer muss ich in Deiner Lieb ersehn).

Elsa jedoch kann sich nicht beruhigen. Angst Lohengrin werde einst bedauern soviel um aufgegeben zu haben fragt sie den Ritter seinem Namen. In diesem Moment dringt Telramund das Gemach ein und es kommt zu Neuauflage des Kampfes in dessen Verlauf Lohengrin erschlägt.

Auf Lohengrins Geheiß kommem die Edlen vor dem König zusammen. Dem König berichtet in der bekannten Gralserzählung von seinem Namen und seiner Sendung dem weiteren Geschehen und erklärt zugleich nunmehr Elsa die Schicksalsfrage gestellt habe nicht länger Brabant verweilien und insbesondere den Feldzug nicht zu können. Der König der für das aber nichts kann werde durch einen Sieg die Hunnen entschädigt: Doch großer König lass mich Dir weissagen: Reinem ist ein großer Sieg verliehn. Nach sollen noch in fernsten Tagen des Ostens siegreich nimmer ziehn. An Elsa gewandt berichtet Lohengrin weiter es nur eines Jahres vertrauensvoller Ehe zwischen bedurft hätte und Gottfried wäre nach Brabant

Trotz Elsas Flehen und des Königs darf Lohengrin nicht bleiben. Der Schwan kommt und zeiht wiederum den Kahn. In schrecklichem ruft Ortrud aus sie habe den Schwan als den verschwundenen Gottfried erkannt: "Am Kettlein das ich um ihn wand ich wohl wer jener Schwan: es ist Erbe von Brabant!"

Auf Lohengriuns Gebet wird Gottfried bereits noch vor Ablauf der Jahresfrist erlöst der indem Lohengrin "unendlich traurig" (Regieanweisung) scheidet wird einer Taube heimgezogen. Ortrud sinkt mit einem entseelt (=tot) zu Boden Elsa stirbt an Erschöpfung.

Die Musik des Werkes jedoch verklingt Dur Zeichen dass jenseits der strengen Gesetzte Grals auch für Lohengrin und Elsa eine Wiederbegegnung warten mag.

Weblinks




Bücher zum Thema Lohengrin

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Lohengrin.html">Lohengrin </a>