855 wird dieses Reich in der Prümer Teilung erneut aufgeteilt. Lothar II. erhält den Teil zwischen Maas und der Nordseeküste und Besancon das Lotharingien im Sinne. Innerhalb dieses immer noch großen Herrschaftsbereichs entlang von Rhein und Maas das Herzogtum Lothringen.
959 wird das Herzogtum in die zwei Nieder- und Oberlothringen aufgeteilt; nur Oberlothringen behielt Namen das nördlichere Niederlothringen wird in der immer wieder anderen Herrschaften zugeschlagen und ist Teil von Luxemburg Belgien den Niederlanden und
1542 wird im Vertrag von Nürnberg die Lothringens zum Reich durch Herzog Anton den gelockert der in den Jahren zuvor schon Übergreifen der Reformation auf Lothringen verhindern konnte
Im Westfälischen Frieden 1647 bleibt es unberücksichtigt und erst im von Vincennes 1661 wird der Abzug der Franzosen festgelegt wichtige strategische Orte bei Frankreich verbleiben
Nach dessen Tod 1766 fällt Lothringen an Frankreich. Einige Lothringer zu dieser Zeit aus u.a. auch wegen Unterdrückung der deutschen Sprache (Mundart). Viele siedeln etwa in der Vojvodina an und werden danach zu den Donauschwaben gezählt. In der Siedlung Prigrevica Sveti (deutsch: Batsch-Sentiwan) in der Vojvodina wurde z.B. zur Vertreibung der Volksdeutschen aus Jugoslawien nach dem Ende des 2. Weltkrieges dem Lothringischen verwandter Dialekt gesprochen.
1918 Nach dem verlorenen Krieg wird der Teil Lothringens durch den Versailler Vertrag wieder vom Deutschen Reich getrennt und Teil Frankreichs . Die französische Sprache gilt danach als Amts- und Schulsprache auch für die mehrheitlich Bevölkerung.
1940 Nach der Kapitulation Frankreichs zu Beginn Zweiten Weltkriegs wird Lothringen von deutschen Truppen besetzt als „ CdZ-Gebiet Lothringen “ faktisch unter einem Chef der Zivilverwaltung wie Reichsgebiet behandelt. Eine förmliche Eingliederung ist bis Kriegsende aber nicht erfolgt.
1944 - 1945 Besetzung Lothringens durch alliierte Streitkräfte und vom nationalsozialistischem Joch.
1945 Lothringen wird zusammen mit dem wieder an Frankreich angeschlossen.
Die Region Lothringen hat heute ca. 3 Mio Einwohner.
Die die südlichen zentralen und westlichen Lothringens gehören von Alters her zum französischen die nordöstlichen Teile Lothringens zum deutschen Sprachgebiet. Die französische Sprache die der Bevölkerung im Nordosten Lothringen seinerzeit von Frankreich Amts- und Schulsprache verordnet wurde hat jedoch deutsche Sprache (Dialekt) mittlerweile fast vollständig verdrängt. einigen Gebieten werden allerdings noch - vorwiegend der älteren Generation - die deutschen Mundarten Lothringischen Elsässischen und Saarländischen gesprochen.
Die Region Lothringen erbringt 3 4% französischen BIP (40 4 Mrd Euro). Schwerpunkt des Lebens ist der Dienstleistungssektor gefolgt von der Die Montanindustrie hat ihre frühere Bedeutung verloren.