Erst nachdem Hugo von Paris ( 956 ) die Mutter Gerberga ( 969 ) und Bruno ( 965 ) gestorben waren konnte Lothar eine eigenständige aufbauen. Er wußte um den großen Einfluss Grafen von Paris und konnte ihnen nur Verbindung mit anderen Magnaten entgegen treten. Aus Grund trat er einer Koalition der Grafen Vermandois und Flandern bei.
Wieder war das alte Lotharingien der Zankapfel der Deutschland auf den rief. Kaiser Otto II. hatte Lothars Bruder Karl zum Herzog Niederlothringen ernannt. Lothar machte deshalb seinen Anspruch das Gebiet klar und zog 978 an der Spitze eines Heeres nach Otto II. rüstete daraufhin zum Gegenschlag und bis Paris vor wobei ausgerechnet Hugo Capet der Sohn des 956 verstorbenen Hugo Paris Lothar größte Unterstützung gegen Otto II. ließ sodass der deutsche Kaiser den Rückzug musste. Ein Ausgleich kam erst im Mai 980 zustande.
Nach dem Tod Ottos II. besetzte das lotharingische Verdun und konnte eine ostfränkische Adelsopposition zu Nachfolger unterstützen.
Seine eigene Nachfolge ließ er dadurch dass er seinen Sohn Ludwig (Ludwig V.) bereits im Juni 979 zum Mitkönig erheben ließ. Seine Pläne Lothringen konnte er nicht mehr realisieren weil am 2. März 986 in Laon verstarb.