Der Vater Lothars Graf Gebhard von Süpplingenburg gehörte dem sächsischen Hochadel und der gegen den Kaiser an. Seine Mutter war von Formbach.
Mit 25 Jahren heiratete Lothar von Süpplingenburg die Northeimerin Richenza Tochter Heinrichs des Fetten und Gattin Gertrud von Braunschweig der letzten Sachwalterin brunonischen Erbes. Als Herzog Magnus 1106 ohne Erben starb verlieh König Heinrich V. das Herzogtum Sachsen an Lothar. In der sächsisch-salischen Auseinandersetzung sich letzterer alsbald als kluger Politiker und Heerführer so wie in der Schlacht am bei Hettstedt in der das Heer Heinrichs V. 1115 von den Sachsen vernichtend geschlagen wurde. nun an war die politische Führungsrolle des unumstritten. Seine politische Stellung im Reich baute systematisch zugunsten seiner Territorialpolitik aus; davon profitierte sein politisches Zentrum Braunschweig dessen Altstadt er die Stadtrechte verlieh.
Schon anlässlich der Weihe des Aegidienklosters waren Lothar und Richenza die Tochter der anwesend was als politisches Signal gegenüber dem gedeutet wurde. Als Heinrich V. 1125 starb wurde Lothar am 24. August jenes Jahres überraschend zum deutschen König womit der territoriale Schwerpunkt der mittelalterlichen Geschichte den Norden des Reiches rückte.
Am 8. Juni 1133 empfing Lothar von Papst Innozenz II. die Kaiserkrone. Vorher sicherte Lothar dem die Macht gegen den damaligen Gegenpapst Anaklet Als Nachfolger bestimmte Lothar seinen Schwiegersohn Heinrich Stolzen konnte diesen aber gegen den Staufer Konrad III. nicht durchsetzen.
Lothar hat sich mit dem Kaiserdom Königslutter ein herausragendes architektonisches Denkmal gesetzt. Auch Herrschaftszeit war mehr als nur eine Episode Saliern und Staufern. Sie gilt eher als Herrschaft über das Reich auch wenn die Vision von der Gründung eines welfschen Königtums 4. Dezember 1137 durch den Staatsstreich der zerstört wurde.
Nach seinem Tod wurde Lothar als betrauert der seinem Land Frieden Eintracht und gegeben hatte. Braunschweig war mit Lothar III. in den Blickpunkt der europäischen Politik und gerückt.