Bis 1876 besuchte er das Gymnasium in Königsberg; 1876 bezog er die dortige Akademie. 1880 ging er zur Fortsetzung des Studiums die Akademie in München und 1884 nach Paris . 1882 leistete er zwischenzeitlich den Militärdienst ab.
Die weiteren Stationen waren dann Berlin 1887 ) und wieder Königsberg ( 1887 ); dann ließ er sich in München ( 1891 ) nieder. Er entwickelte eine besondere Spielart Impressionismus.
1901 wechselte er erneut nach Berlin wo eine private Malschule begründete. 1911 erlitt er ersten Schlaganfall. 1911 wurde er Vorsitzender der Berliner Sezession; 1915 wurde er deren Präsident.
Das Lebenswerk von Lovis Corinth umfasst 1000 Gemälde sowie mehrere Bücher und Aufsätze die Malerei. Corinth gilt heute als "Klassiker Moderne" seine Werke hängen in den bedeutendsten des deutschsprachigen Raums.
Liegender weiblicher Akt (Kunsthalle Bremen) 1899 und
Charlotte Behrend-Corinth: Lovis Corinth Werkverzeichnis neu bearbeitet von Béatrice Hernad Bruckmann München 1992
Claus Pese: Mehr als nur Kunst. Das Archiv für Kunst im Germanischen Nationalmuseum Ostfildern-Ruit 1998 ( Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Germanischen Nationalmuseum Bd.2) S.44-47.