Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Lucklum am Elm in der Samtgemeinde Sickte wurde 1051 erstmalig erwähnt; die erste der Lucklumer Kirche geht sogar auf das 827 zurück. Bedeutung erlangte das Bauerndorf das einer strategisch günstigen Stelle lag nach 1260 der Deutsche Ritterorden hier den ersten Hof erwarb. Nach nach gehörte dem Orden ganz Lucklum die Bauern wurden in Nachbarorte umgesetzt.
Der Deutschritterorden wurde im 3. Kreuzzug Akkon 1190) als eine Spitalstiftung gegründet 1198 zur Krankenpflege und zum Kampf gegen Ungläubige Er bestand aus Rittern Priestern und dienenden äußerlich durch einen weißen Mantel mit schwarzem erkennbar. Seine größte Leistung ist die Missionierung In der Zeit von 1198 bis 1806 Akkon Venedig Marienburg Königsberg und Mergentheim Sitze Ordensleitung. In Wien hält er sich bis Einer der zwölf Unterbezirke war von 1287 1809 die Bailei Ober- und Niedersachsen die Gebiet zwischen Weser und Oder einerseits sowie Nordsee und Ostsee andererseits umfasste. Er wurde einem Landkomtur der in der Kommende Lucklum seinen Sitz hatte verwaltet. Die Kirche wurde in eine Ordenskapelle umgewandelt und Haupteingang in den Innenhof verlegt so dass obere Hof eine geschlossene befestigte Anlage bildete.
Die Kommende Lucklum ist ihrerseits aus Kommende Elmsburg (Kreis Helmstedt) hervorgegangen. Im Jahr 1547 sie sich der Reformation an. Während des Krieges wurde das Gut zerstört später jedoch Landkomtur Jan Daniel von Priort wieder aufgerbaut. Grabmal befindet sich in der Lucklumer Kirche. ist auch eine Nachbildung der ältesten Ordensfahne sehen. Die weiße Fahne aus dem Jahr1684 das schwarze Ordenskreuz (das restaurierte Original wird aufbewahrt).
Die für die Lucklumer Kirche charakteristische Emblematik (Versinnbildlichung) verleiht ihr besondere Bedeutung. Die Embleme zeigen sich in grau-schwarzer Malerei. Darunter sich möglicherweise bunte Wappen. An einigen Stellen Farbe zu sehen die man versuchte freizulegen. Embleme sollen nun nach und nach renoviert Das an der Westempore des Gotteshauses Bild ersten Feld zeigt die Wolfenbütteler Marienkirche noch Dachhaube. Da die Marienkirche 1750 ihr Dach bekam muss die emblematische Malerei vorher abgeschlossen sein. Die beiden zugehörigen lateinischen Inschriften über Kirche besagen dass diese „die Welt mit Pforte ruft aber alles nur Weltliche aus verbannt".
Die Komture in Lucklum hielten enge zum braunschweigischen Fürstenhaus in Wolfenbüttel und Braunschweig; das bezeugen Gemälde der Braunschweiger Herzöge und ihrer Gemahlinnen Herzog Anton Ulrich bis Karl Wilhelm Ferdinand im Prachtstück ehemaligen Kommende dem Rittersaal. Weitere Portraits zeigen und Deutschmeister neben Fürstenpaaren und Landkomturen. Eine Stuckdecke sowie zwei Kronleuchter zieren den Raum. den Rittersaal folgt ein Billardzimmer mit einer Tapete zur anderen Seite zwei Salons die in denen die Braunschweiger Herzöge immer eine hatten.Vermutlich ist der Rittersaal nicht der erste dieser Art sondern wurde nach dem 30jährigen auf den Grundmauern eines Vorgängers wieder aufgebaut. der Ausmalung mit arsenhaltiger Farbe wird der beschränkt (und sind die Gemälde ungewöhnlich gut 1809 wird die Kommende aufgelöst und als weltlicher Besitz nacheinander an die Familien Frerichs und von Henninges übergegangen. Das ursprünglich Kommende gehörende Reitlingsvorwerk wurde veräußert. Seit 1831 das stattliche Anwesen ein “Rittergut”. Solche Großhöfe durch den aufkommenden Maschinenpark großen Wandlungen unterworfen. arbeiteten hier mehr als 200 Leute” berichtet von Henninges dessen Familie das Gut seit bewirtschaftet. „Heute sind es noch zwei". Von ist Bürgermeister in Erkerode zu dem Lucklum seit 1974 als gehört.