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Luftkrieg


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Der Luftkrieg ist eine Form der Kriegsführung bei der militärische Operationen hauptsächlich aus der Luft durchgeführt werden. Man unterscheidet

  • Krieg aus der Luft : Aufklärung und Bekämpfung von Bodenzielen durch Aufklärungsflugzeuge und Bomber
  • Krieg in der Luft : Bekämpfung feindlicher Flugzeuge durch eigene Jagdflugzeuge
  • Krieg gegen die Luft : Bekämpfung feindlicher Flugzeuge durch bodengestützte Flugabwehr .

Inhaltsverzeichnis

Frühe Lufteinsätze im Krieg

Balloneinsätze

Ballons gehörten zu den ersten Einheiten im Luftkrieg eingesetzt wurden. Napoleon bildete schon zum Ende des 18. Ballonstaffeln mit denen er sogar eine Invasion plante. Es stelle sich jedoch heraus dass dafür ungeeignet waren da sie die erforderlichen an Material und Soldaten nicht befördern konnten zudem nicht gelenkt werden konnten.

Erster Flugzeugeinsatz

Der erste Einsatz eines Flugzeugs für Kriegführung war der Flug einer italienischen Maschine die am 22. Oktober 1911 von Tripolis ( Libyen ) aus ein türkisches Militärlager aufklärte.

Erster Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg gilt als Ursprung der modernen Luftkriegsführung. der Zeit von 1914 bis 1918 wurden viele wesentliche Luftkriegsmethoden entwickelt. Nicht nur die reine Aufklärung stand im Vordergrund auch der taktische Angriff und die Unterstützung von Bodenstreitkräften Flugzeugen .

Anfänge des Luftkriegs

Zu Beginn des Krieges konzentrieren sich Mittelmächte und die Entente hauptsächlich auf die operative Fernaufklärung. Obwohl den Flugzeugeinheiten noch nicht die nötige Beachtung lieferten die Aufklärer doch schon wichtige Informationen die feindlichen Truppenbewegungen. Der erste maßgebliche Erfolg Luftaufklärung bestand in den Meldungen des britischen Flying Corps (RFC) die es möglich machten deutschen Vorstoß in Richtung Marne abzufangen. Als sich der Stellungskrieg anbahnte wurden Fesselballons und zweisitzige mit ausgerüstete Flugzeuge zur Lenkung des Artilleriefeuers eingesetzt. Um diese Lufteinheiten zu bekämpfen Frontsoldaten Maschinengewehre und erste improvisierte Flakgeschütze auf die jedoch wegen ihrer geringen keinen besonderen Erfolg hatten. Ballons und Aufklärer also direkt aus der Luft angegriffen werden.

Am Anfang des Krieges starben Piloten durch Schäden am eigenen Flugzeug oder durch vom Boden. Am 26. August 1914 gab es die ersten beiden Toten einem Luftgefecht. Der Österreicher Baron von Rosenthal mit einer weniger robusten Maschine an der Front zu einem Patrouillenflug unterwegs war wurde dem russischen Kapitan Pjoter Nesteroff erspäht. Mit Absicht ihn zu rammen flog Nesteroff auf Feind zu. Der Russe war sich offenbar Folgen seiner Tat nicht bewusst als er in die feindliche Maschine stürzte. Die zwei waren danach so sehr beschädigt dass beide die Kontrolle verloren. Bei dem darauffolgenden Aufprall die Piloten.

Die Bekämpfung feindlicher Maschinen wurde zunächst Gewehren und Pistolen durchgeführt teilweise auch nur Steinen Flaschen oder anderen Gegenständen. Der britische Lanoe Hawker führte Handgranaten mit sich die er größerer Höhe auf gegnerische Fluggeräte warf. Mit Kampftechnik gelang ihm sogar einmal die Zerstörung deutschen Zeppelins. Dennoch hatten diese Kämpfe im keine entscheidende Wirkung.

Mit der fortschreitenden Aggressivität des Krieges sich auch das sonstige Verhalten der Piloten. Schusswechsel häuften sich und oftmals kam es zu fatalen Fehleinschätzungen. Da Piloten die länderspezifischen der einzelnen Fluggeräte schlecht identifizieren konnten oder schlichtweg ignorierten kam es nicht selten vor sich Flieger befreundeter Armeen gegenseitig bekämpften.

Gegen Ende des Jahres 1914 nahmen einige Piloten wie der Brite Strange Maschinengewehre mit in ihre Flugzeuge. Strange eine Avro 504 flog gab seinem Begleiter Lewis-MG mit dem er ein Schussfeld über hinter seinem Flugzeug hatte. Viele der MGs jedoch so schwer dass das Flugzeug nicht genug steigen konnte um eine feindliche Maschine zu gefährden. Um diesem Problem auszuweichen nahmen Piloten Karabiner und leichte Maschinengewehre mit an Mit dieser Technik war es zwar noch schwer aber nicht unmöglich ein feindliches Flugzeug Für Piloten die ohne Begleiter flogen waren Verfahren jedoch ungeeignet da sie sich nicht auf das Fliegen und auf das Führen Schusswaffe konzentrieren konnten.

Die Deutschen hingegen verließen sich auf MGs am Boden . Am 22. August wurde das erste britische Flugzeug von getroffen worauf es über belgischem Gebiet abstürzte. war dies jedoch keine Lösung so dass nächste Schritt die Entwicklung echter Jagdflugzeuge war mit einem fest angebrachten MG nach vorne Der Flieger Roland Garros entwickelte das erste echte Jagdflugzeug und inspirierte die Entwicklung des ersten Unterbrechergetriebes durch Fokker.

Der damit ausgerüstete Fokker Eindecker errang Luftherrschaft über dem Himmel von Flandern bis im Frühjahr 1916 ähnlich bewaffnete englische und französische Jagdflugzeuge Front erreichten. Der Krieg in der Luft begonnen.

Die Briten gingen während des Ersten bereits früh dazu über mehrere Kriegsschiffe zu umzubauen. Diese waren aber lediglich für Wasserflugzeuge die vom Deck starteten und nach beendetem in der Nähe des Tenders landeten. Spezielle beförderten sie dann an Bord.

Im Ersten Weltkrieg wurden Jagdflugzeuge bereits Bekämpfung von Infanteristen und Panzern eingesetzt. Um gegnerische Soldaten anzugreifen machten Jagdpiloten nicht nur vom Bord-MG Gebrauch sondern mitunter lange dicke Nägel aus dem Flugzeug. Einsatz gegen Panzer verwendeten die Jagdpiloten Bomben sie zunächst manuell auf ihr Ziel warfen. späteren Verlauf des Kriegs wurden die Bomben der Unterseite des Flugzeugs ausgeklinkt. Ein weiteres für die Jagdpiloten des Ersten Weltkriegs waren Flugzeuge die sich auf einem Flugfeld befanden. alliierte Piloten auf diese Weise zahlreiche am befindliche deutsche Flugzeuge zerstörten führte man auf Seite keinen einzigen derartigen Angriff durch.

Bombenangriffe

Bombenangriffe gehörten zu den ersten militärischen die aus der Luft durchgeführt wurden. In Nacht des 24. Augusts wurde Antwerpen als erste Stadt von deutschen Zeppelin bombardiert.

Am 22. September 1914 starteten 4 Flugzeuge des Royal Naval Air Service (RNAS) zum Angriff auf eine Zeppelinhalle Düsseldorf . Nur ein Flieger fand das Ziel. wurde eine Bombe abgeworfen die jedoch nicht explodierte. Ein britischer Angriff fand am 21. November am Bodensee statt. Dabei wurde eine zerstörte. Wenige Zeit später griffen auch die an. Der erste erfolgreiche Bombenabwurf über britischem gelang einem Aviatik -Flieger am 24. Dezember bei Dover .

Für die Deutschen waren Zeppeline die geeignetsten Bombenträger. Die Luftschiffe waren leicht auszumachen doch die Wirkung ihrer Bomben beträchtlich. Der Kaiser sträubte sich anfangs gegen eine Bombardierung Londons da er mit dem britischen Königshaus war. Doch Großadmiral Alfred von Tirpitz konnte den Kaiser überreden seine Zustimmung zu geben. Seine Hoffnung war es die mit Bomben einzuschüchtern.

Am 19. Januar 1915 wurde der erste Bombenangriff auf geflogen wobei 4 Menschen starben. Fast zeitgleich die ersten Bombenzielgeräte entwickelt wie das Dorana-Bombenzielgerät das Lafay-Zielgerät. Sie waren zwar noch sehr aber die Trefferwahrscheinlichtkeit wurde dadurch erheblich verbessert.

1916 wurden die Bombenattacken verstärkt. Nun wurden zu den Sprengbomben auch Brandbomben eingesetzt mit denen besonders in England Schaden angerichtet wurde. Den verheerendsten Angriff führten Deutschen in der Zeit vom 31. März bis zum 6. April durch. Die Briten waren nun gezwungen Arbeitsstätten bei Gefahr zu verdunkeln oder ganz

Ein weiterer schwerer Angriff erfolgte am 2. September mit 14 Luftschiffen. Doch diesmal gelang einem englischen Flieger einen Zeppelin abzuschießen. Es der erste Abschuss über britischem Gebiet.

Ab 1917 wurden Großflugzeuge gebaut. Sie lösten die als wichtigstes Mittel zur Bombardierung ab. Die waren schneller und gaben nicht mehr so großflächiges Ziel ab. Der Bau dieser Flugzeuge allerdings auch die Aufstellung weiterer Jagdstaffeln.

Insgesamt betrachtet hatten die Bombardierungen einen und strategischen Nutzen der weit über die Schäden hinausging. Großbritannien mußte erhebliche Mittel in Aufbau einer Luftabwehr stecken und eine große Zahl von für die Heimatverteidigung statt für den Kampf der Front einsetzen. Die Produktionsausfälle durch Bombenalarme ebenfalls größer als der direkt angerichtete Schaden.

Flugabwehr und Bewaffnung

Die Flugabwehr war zu Beginn des Krieges eigentlich vorhanden. Um Aufklärer abzuwehren mussten die Bodenstreitkräfte improvisieren. Beispielsweise wurden Artilleriegeschütze einfach senkrecht aufgestellt und festgemacht. Die musste sich jedoch schon im strikten Geradeausflug damit man sie anvisieren und treffen konnte. waren deshalb eher selten.

Sehr viel effektiver waren da schon Maschinengewehre. Da sie häufig zur Verteidigung von verwendet wurden war es sehr risikoreich einen auf einen solchen zu unternehmen. Ballons waren Einheiten da sie den Beschuss der Artillerie Nur diejenigen Piloten die die Technik des perfekt beherrschten griffen solche Ziele an. Die deutschen Jagdflieger für solche Einsätze waren Friedrich Röth und Heinrich Gontermann . Auch der Amerikaner Frank Luke spezialisierte auf Ballonangriffe. Es war fast unmöglich dass Flugzeug unbeschädigt von so einem Einsatz wiederkehrte die MGs immer einige Treffer landeten. Für Luke wurde dies im September 1918 zum als seine Maschine beim Angriff auf drei durchlöchert wurde und er hinter feindlichen Linien Boden ging.

Zum Abschuss von Ballons und Luftschiffen aus Maschinengewehren verschossene Brand- und Leuchtspurmunition welche bereits 1910 in den USA entwickelt wurde sowie Luft-Luft-Raketen verwendet.

Weitere Entwicklungen

Airco DH-2

Den Alliierten war es aus eigener nicht gelungen Fokkers Unterbrechergetriebe nachzubauen. Die neue Maschine der Alliierten Airco DH-2 hatte aus diesem Grund einen der hinter dem Piloten angebracht war. Die erforderliche Gitterschwanzkonstruktion war aber mit einem erheblichen verbunden der die Leistung der Maschine begrenzte ihre Eignung als Jäger einschränkte. Am 8. April 1916 geschah ein Ereignis das dem eine neue Wendung gab. Bei einem Routineflug sich ein deutscher Pilot mit seiner Fokker über alliiertem Gebiet. In Unkenntnis darüber dass sich bereits auf der anderen Frontseite befand er einen britischen Flugplatz an auf dem die Fokker unversehrt landetet. Die Alliierten hatten eine vollkommen intakte Maschine deren Unterbrechergetriebe für eigenen Modelle kopiert werden konnte.

Bald wurde auf der Seite der die Taktik des Luftkampfes geändert. Bisher flogen Flugzeuge nur in kleinen Einheiten. Der englische Lanoe Hawker war der erste der die des RFC in Staffeln organisierte. Des weiteren legte man fest sich die Flugzeuge nur noch in zuvor Formationen bewegen sollten. In einer weiteren Änderung die Alliierten ihre Staffeln als seperate Streitkräfte die unabhängig von der Heeresleitung operieren durften.

Wenig später kamen regelmäßige Patrouillenflüge hinzu die die Franzosen und Briten bald die Westfront kontrollieren konnten. Kombiniert mit der zahlenmäßigen alliierter Kräfte verloren die Deutschen sehr rasch Lufthoheit.

Wenig später fassten auch die Deutschen Flugzeuge zu Geschwadern zusammen mit denen sie Sperrflüge versuchten. Bei dieser Taktik mussten die Besatzungen nahe der Front stationiert werden um Luftraum durch ständige Überwachungen zu sperren . Durch häufige Sperrflüge konnten feindliche Maschinen Überfliegen der Front effektiv gehindert werden. Allerdings für ein solches Vorgehen sehr viele Jagdflugzeuge die konzentriert in einem engen Gebiet operierten deshalb für andere Aktionen nicht verfügbar waren.

Da die Übermacht der Gegner sich als zu stark erwies wandte sich die Führung an Oswald Boelcke. Er organisierte spezielle aus jeweils 9 Flugzeugen (Jagdstaffeln oder Jasta s genannt) die bald sehr erfolgreich waren. Oktober 1916 kam es zu einer Umstrukturierung Luftwaffe die nun als eigenständige Streitkraft neben und Marine aufgestellt wurde.

Boelcke ging noch weiter in dem die besten Flieger holte und ausbildete. Um Erfahrungen weiterzugeben fasste er in der Dicta Boelcke die 8 wichtigsten Grundlagen des Luftkampfes

Nieuport Aisne Frankreich 1917

Mit Boelckes Wissen und den Jagdstaffeln mit modernen Flugzeugen wie der Albatros D.II der Fokker D.II ausgerüstet wurden errangen die wieder die Lufthoheit. Zwar waren die alliierten wie die Spad 7 oder die Nieuport exzellente Kampfflieger doch andere Maschinen wie ihre waren hoffnungslos veraltet.

Albatros D-III

1917 wurden die Alliierten wieder überrascht. Die brachten die Albatros D.III an die Front. manövrierfähige und mit zwei MGs ausgerüstete Jäger somit für den blutigen April (443 Abschüsse) unter den Alliierten.

Um eine noch engere Zusammenarbeit der zu gewährleisten fassten die Deutschen gegen Ende dritten Kriegsjahres ihre Staffeln zu Jagdgeschwadern (JG) Die JG 1 wurde von Manfred von Richthofen geführt.

Im Kriegsjahr 1917 stellte man auf Seite so genannte Schlachtstaffeln auf deren Flugzeuge für den Einsatz gegen Bodenziele gedacht waren. Flugzeuge der Schlachtstaffeln waren an ihrer Unterseite und griffen tieffliegend in Bodenkämpfe ein. Durch Spezialisierung auf die Unterstützung der Infanterie war Nutzen der Schlachtstaffeln jedoch beschränkt. Auf alliierter setzte man reguläre Jagdflugzeuge für derartige Zwecke die zusätzlich in Luftkämpfe eingriffen.

Als 1918 die Amerikaner eintrafen konnten alliierten Luftstreitkräfte die deutschen durch ihre zahlenmäßige fast erdrücken. Die Luftwaffe mußte sich darauf wenigstens in einem begrenzten Gebiet eine Luftüberlegenheit erringen. So konnten sogar bis Ende April Abschüsse erzielt werden was eine alarmierende Zahl die Alliierten darstellte.

Gegen Ende des letzten Kriegsjahres entwickelten die Luftkämpfe zu wahren Massenschlachten. Die deutschen trafen zunehmend auf eine große Anhäufung von und französischen Staffeln die übereinander flogen und somit gegenseitig deckten.

Zum Ende des Krieges hatten die extreme Nachschubprobleme weswegen der Widerstand der Deutschen

Flieger-Asse

Im Ersten Weltkrieg wurde der Bezeichnung Flieger-Ass geprägt die jedem Piloten zu Teil der mindestens 5 Luftsiege für sich verbuchen Ein Meister des Luftkampfes war beispielsweise der Manfred von Richthofen der 80 bestätigte Abschüsse bis er am 21. April 1918 bei Luftkampf getötet wurde. Seine Jagdstaffel die Jasta war weithin als "Fliegender Zirkus" bekannt da Piloten dieser Staffel ihre Flugzeuge bunt angemalt

Die bedeutendsten alliierten Flieger waren Billy Eddie Rickenbacker und René Fonck . Letzterer erzielte insgesamt 75 Abschüsse und es an einem Tag sechs gegnerische Flugzeuge Himmel zu holen“.

Obwohl die Brutalität des Luftkampfes zum des Krieges weiter zunahm und besonders die gejagt wurden galt unter den Piloten ein Ehrenkodex. Viele der Flieger sahen sich ähnlich im Mittelalter als moderne Ritter der Lüfte auch im Kampf gegen den Feind es an Ritterlichkeit nicht fehlen lassen wollten. So galt Bekämpfung eines wehrlos gewordenen Feindes als unehrenhaft. berühmtes Beispiel für diese Einstellung war der von Ernst Udet gegen den den Franzosen Georges Guynemer Jahre 1917 . Nach einem erbitterten Gefecht verschonte Guynemer Leben Udets als er sah dass dieser Ladehemmung hatte.

siehe Artikel Flieger-Ass

Ende des Krieges

Insgesamt betrachtet bildeten die Ereignisse von bis 1918 den Grundstein der modernen Luftkriegsführung. Folge dessen sollten besonders die Bombenangriffe zu entscheidenden Teil des Krieges werden da sie Bodenstreitkräfte bei ihrem Vormarsch unterstützten und in Lage waren wichtige Ressourcen zu zerstören.

Um die Wichtigkeit der Luftwaffe zu wurde sie in mehreren Ländern als eigenständige eingeführt wie beispielsweise die britische Royal Air Force oder die Deutschen Luftstreitkräfte .

Viele im Ersten Weltkrieg entwickelte Luftkampftaktiken die Grundlage für den Luftkrieg des Zweiten Weltkriegs .

Zweiter Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg setzte neue Maßstäbe Luftkrieg. Z. B. wurden die Bombardierungen von massiv erweitert wobei zahllose Menschen starben.

Beginn des Luftkriegs in Europa

Als der zweite Weltkrieg begann war erste Ziel der deutschen Luftwaffe die Lufthoheit Polen zu erlangen um somit die eigenen in ihrem Blitzkrieg -Feldzug zu unterstützen. Die miliärischen Erfahrungen vieler aus dem Spanischen Bürgerkrieg waren der Luftwaffe von Nutzen (teilweise Zerstörung der baskischen Stadt Guernica bei einem Terrorangriff durch die Legion Condor 26. April 1937).

Bei dem so genannten Fall Weiß dem Angriff auf Polen waren zwei Luftflotten beteiligt. Bereits in den ersten Stunden Krieges gelang es einem Flieger des zweiten "Immelmann" ein polnisches Flugzeug abzuschießen. Es war erste Abschuss im zweiten Weltkrieg. Ebenfalls in ersten Stunden des Krieges wurde die Stadt zum großen Teil durch Bombenangriffe zerstört.

In den nachfolgenden Tagen konnten die die Lufthoheit erlangen. Die Propaganda meldete sogar die totale Vernichtung der Luftwaffe obwohl diese durchaus noch intakt war. waren ihre Flugzeuge meistens hoffnungslos veraltet. Viele polnischen Bomber wie die Karas-Maschinen sind nicht der Lage gewesen die deutschen Panzerverbände wirkungsvoll bekämpfen. Nur einige wenige moderne Flugzeuge wie Los-Bomber konnten in einem begrenzten Umfeld Panzer-Kolonnen bombardieren. Die Verluste auf polnischer Seite waren ausgesprochen hoch da besonders die deutsche Flugabwehr sehr effektiv arbeitete.

Mit der Begründung die eigenen Soldaten schonen entschied man sich die polnische Hauptstadt mit einem Wirkungsfeuer zur Kapitulation zu zwingen. Neben massivem durch die Artillerie waren natürlich auch die Sturzkampfflugzeuge beteiligt. Aufgrund der schweren Angriffe musste das in den ersten Kriegswochen schon ca. seiner Bausubstanz eingebüsst hatte am 28. September kapitulieren.

An der Westfront begannen die Alliierten die Deutschen nur recht zögerlich mit dem Die Franzosen begnügten sich mit Aufklärungseinsätzen in während die Briten Flugblätter aus ihren Bombern Ernsthafte Angriffe gab es praktisch nicht so auch die Truppenbewegungen auf beiden Seiten ohne Störungen erfolgen konnten.

Das britische Vorkriegskonzept für den Luftkrieg Langstrecken-Bombenangriffen auf feindliche Ziele bei Tage vorgesehen. inzwischen zur Einsatzreife entwickelte deutsche Radar erlaubte der deutschen Luftwaffe aber erfolgreiche so daß die RAF nach anfänglichen Verlusten Nachteinsätzen übergehen mußte.

Nach der Niederlage Frankreichs sollte Großbritannien eine großangelegte Invasion erobert oder von der in die Knie gezwungen werden. Die resultierende Luftschlacht um England führte jedoch zu einer Niederlage der an der nicht zuletzt das britische Radarleitsystem hatte.

Bombenangriffe auf Deutschland

Als Antwort auf die Ende 1940 deutschen Nachtangriffe begann die RAF zum Ende Jahres großangelegte Flächenangriffe auf deutsche Städte zu Da militärische Aktionen auf dem europäischen Festland für die Briten nach der Besetzung Frankreichs deutsche Truppen nicht mehr möglich waren erschien als die einzige Möglichkeit Deutschland zu schaden. waren ebenso wie Präzisionsangriffe bei Nacht unmöglich daß das Bomber Command der RAF Flächenangriffe deutsche Städte durchführte.

Als Arthur Harris die Führung des Command übernahm entwickelte er den Plan zu Tausend-Bomber-Angriff mittels eines Bomberstrom s der die Wirkung auf das Ziel und gleichzeitig durch die Sättigung des deutschen die britischen Verluste verringern sollte.

Der erste Tausend-Bomber-Angriff erfolgte am 30. 1942 auf Köln . Mit insgesamt 1455 Tonnen Bomben wurden 90 Minuten über 3300 Häuser vollständig zerstört 474 Menschen getötet. Die RAF verlor dabei weniger Flugzeuge verlor als bei ihren üblichen Maßgeblich an den Attacken waren die Flugzeuge Typ Vickers Wellington beteiligt aber auch der Avro Lancaster wurde gegen Köln eingesetzt.

Im Kriegsjahr 1942 traten auch die amerikanischen Luftflotten in Luftkrieg ein. Sie flogen am Tag auf Präzisionsangriffe auf Ziele in Nordfrankreich erlitten aber 1943 als sie dazu übergingen Ziele im Reich anzugreifen mangels Begleitschutz schwere Verluste durch deutsche Jagdabwehr. Im Laufe des Jahres 1944 erlangten die Alliierten durch den Einsatz Langstrecken- Jagdflugzeugen vom Typ North American P-51 die Lufthoheit. Die deutsche Industrie musste Produktion in Höhlen oder Tunnel verlagern um noch Kriegsmaterial herstellen zu können.

Im Rahmen der Flächenbombardements setzten die 1943 das erste Mal Täuschungstechniken gegen die Radaranlagen ein und konnten so während der Operation Gomorrah große Teile Hamburgs zerstören - der Höhepunkt des Bombenkrieges gegen Deutschland. Der zweite wurde am 13. und 14. Februar 1945 mit dem Luftangriff auf Dresden erreicht.

Insbesondere die historische und die völkerrechtliche Bewertung der alliierten Luftkriegsstrategie im Zweiten - der bis heute bedeutendsten Anwendung von - sind bis heute umstritten. Die Kontroversen die historische Einschätzung ihre Hauptvertreters des oben Marschalls Arthur Harris ist hierfür symptomatisch.

Neue Waffen

Im Krieg aus der Luft wurde von Deutschland 1944 mit dem Marschflugkörper V1 und der Boden-Boden-Rakete V2 neuartige Waffen eingesetzt. Für den Krieg in der Luft wurden ungelenkte ferngelenkte und zielsuchende Luft-Luft-Raketen entwickelt. Ohne Erfolg wurde die Entwicklung Flugabwehrrakete für die Kriegführung gegen die Luft versucht.

Nachkriegszeit

Seit dem zweiten Weltkrieg wurde das des Luftkriegs hauptsächlich von Großbritannien Russland und den Vereinigten Staaten verfolgt.

Militärische Bedeutung

Das Konzept des Luftkrieges wurde bereits als Möglichkeit begriffen die Moral des Gegner durch Zerstörung seiner Städte brechen und die Bevölkerung zu Aufständen zu Obwohl dies nicht nur im zweiten Weltkrieg mißlang wurde die Strategie im Vietnam-Krieg und in weiteren Kriegen wie dem Kosovo-Krieg dem Afghanistan-Krieg und den Golf-Kriegen erfolglos und bis heute verwendet. In all diesen zeigte sich dass zwar die zivilen Opferzahlen hoch waren das Ergebnis aber in der kein Sturz der Regierung war sondern eher Abfinden mit dem Schicksal.




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