Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Lunker wird in den Bereichen der Metallurgie und der Kunststoffverarbeitung verwendet.
Er bezeichnet Materialfehler die während des durch Wärmeschrumpfung in einem auskühlenden Gußteil entstehen.
Für die Metallurgie gilt im speziellen:
Dabei erstarrt das Gefüge von außen nach innen. Der innere kann kein Material mehr von außen nachziehen die Kristallstruktur reisst unregelmäßig ein. Der Lunker weist eine sehr stark zerklüftete Form auf.
In Formgußteilen soll die Ausbildung und der Steiger ein Ausgasen der Form und Nachziehen von Material bei der Abkühlung ermöglichen.
Lunker entstehen nicht nur in Formgußteilen auch in Kokillen beim Stahlguß. Der Stahl würde im Normalfall von außen nach abkühlen. Das erstarrende Material verdrängt Gas und bei der Kristallbildung nach innen. Im Inneren eine Seigerungszone die Schlacke Fremdstoffe und Gas An diesen Fremdstoffen entstehen beim Abkühlen Lunker. dem so unberuhigt vergossenen Stahl kann nur Außenschicht der Kokille verwendet werden.
Um einen homogenen Stahlblock zu erhalten mit Zugabe von Zuschlagstoffen das Gas gebunden der Guß beruhigt. Die Verunreinigungen verteilen sich in der Kokille. Es können auch Lunker die aber in der Regel keine Fremdstoffe und beim Warmwalzen wieder verschweißt werden.