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Mit Lunochod wird ein sowjetisches Mondmobil ( Rover ) bezeichnet das den Erdmond erforschte. Es war das bisher (2004) ferngesteuerte Fahrzeug auf dem Mond.
Es gab zwei Missionen beide verliefen erfolgreich:
Luna 17 mit der Nutzlast Lunochod 1 Jahr 1970/1971 und
Luna 21 mit der Nutzlast Lunochod im Jahr 1973
Lunochod wurde von einem fünfköpfigen Team (Kommandant Fahrer Betriebsingenieur Navigator Funker). Zur Erleichterung Fahrmanöver waren die Lunochods mit einem Kreiselsystem Bodenfühler und einem Neigungsmesser ausgestattet. Bei Lunochod kam eine dritte Frontkamera zur Verbesserung der hinzu.
- Nation: UdSSR - Besatzung: unbemannte Mission - Dauer: Monate - Wegstrecke: 10.540 m - Ziele: Mondes Betrieb eines Rovers - Startdatum: 10. 1970 - Landedatum: 17. November 1970 - Startplatz: Baikonur - Trägerrakete: Proton 8K82K/11S824 - Masse: 5.600 kg (davon 756 kg) - Rovermaße: ca. 135 cm (ohne Antennen) 220 cm lang sowie 160 breit - Geschwindigkeit: ca. 2-3 km/h - Landung am 17.11.1970 38 28°N 325 00°O Missionsende: 4. Oktober 1971
Die wissenschaftliche Ausrüstung bestand aus einem zwei niedrig auflösende und vier hochauflösende Fernsehkameras Röntgenfluoreszenzspektrometer einem Penetrometer einem Strahlendetektor für Protonen und Röntgenstrahlung einem Strecken und Geschwindigkeitsmesser sowie Frankreich gebauten Laser-Reflektoren auf dem Deckel die Vermessen der Erde-Mond Distanz ermöglichten.
Luna 17 wurde von einem Parkorbit um die Erde aus zum Mond erreichte den Mondorbit am 15.11.1970 und landete 17.11.1970 im Mare Imbrium. Danach verließ der 8-rädrige Mondrover Lunochod 1 die Landeeinheit über Rampe und begann die Umgebung zu erkunden. Rover arbeitete über elf Monate (geplant waren Monate) bis zum offiziellen Missionsende am 4. 1971. Dies war der 14. Jahrestag des von Sputnik 1. In dieser Zeit legte der 10.540 m zurück übertrug mehr als 20.000 über 200 Panoramen und untersuchte über 500
- Nation: UdSSR - Besatzung: unbemannte - Dauer: ca. fünf Monate - Wegstrecke: m - Ziele: Erforschung des Mondes Betrieb Rovers - Startdatum: 8. Januar 1973 - 15. Januar 1973 - Startplatz: Baikonur - Proton 8K82K/11S824 - Masse: 5.567 kg (davon 840 kg) - Rovermaße: ca. 135 cm 220 cm lang sowie 160 cm breit Bahndaten: Mondorbit erreicht am 12.1.1973 Landung am im Krater LeMonnier (25 85°N 30 45°O) Missionsende: 4. Juni 1973 (offizielle Bekanntgabe)
Die Ausrüstung ähnelte der von Lunochod Neu war eine weitere TV Kamera die einem Ausleger befestigt war und einen besseren bot. Der verbesserte Rover Lunochod 2 führte Instrumente zur Messung von Röntgen- und UV-Strahlung sich weiterhin ein Astrophotometer ein Magnetometer an Ausleger von 2 5 m Länge einen sowie einen Laser-Reflektor.
Am 08.01.1973 wurde Luna 21 mit Proton-Trägerrakete in einen Erdorbit gebracht und startete dort mit der D-Stufe zum Mond. Am erreichte Luna 21 eine Mondumlaufbahn in einer von 90-100 km. Einen Tag später wurde Bahn auf 16 km abgesenkt am 15.1.1973 das Landemanöver eingeleitet. In einer Höhe von m zündeten die Haupttriebwerke und bremsten die bis auf eine Höhe von 22 m Anschließend zündeten die Nebentriebwerke und bremsten bis Lander 1 5 m Höhe erreicht hatte wurden sie abgeschaltet.
Die Landung erfolgte am Südrand des km breiten Kraters Le Monnier in der vom Mare Serenitatis zum Taurus-Gebirge.
Entscheidend für die Wahl der Landestelle vor allem eine besonders interessante geologische Formation Südostteil des Kraters. Hier befindet sich ein geradliniger tektonischer Grabenbruch der Mondrinde. Er liegt ca. km vom Luna 21-Landepunkt entfernt und erstreckt in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von 15 16 km. Seine Breite beträgt ca. 300 die Tiefe schwankt zwischen 40 bis 80 Seine Erforschung war Hauptziel der sowjetischen Lunochod
Das Forschungsprogramm begann am 18.01.mit Untersuchungen physikalisch-mechanischen Eigenschaft der obersten Bodenschicht des sogenannten Regoliths und endete am 03.05.1973.