Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Oktober 2014 

Lysozym


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Lysozym (auch: Muramidase ) ist ein in Speichel Tränen sowie Nase - und Darmschleimhäuten aber auch Blutplasma vorkommendes Enzym das gegen Bakterien wirkt indem es deren Zellwand abbaut; ist wichtig für die Abwehr Infektionen .

Es ist in manchen Halsschmerztabletten enthalten. fehlt hier ein echter Wirknachweis. Dieses therapeutisch Lysozym wird aus Hühnereiern gewonnen es heißt auch HEW-Lysozym (Hen-egg-white = Hühnereiweiß). Von diesem lassen sich leicht Proteinkristalle herstellen. Die molekulare Struktur des HEW-Lysozyms daher schon 1965 von David Phillips durch Kristallstrukturanalyse bis in atomare Details aufgeklärt werden. wurde 1922 von Alexander Fleming entdeckt.

HEW-Lysozym besteht aus 129 Aminosäuren. Es ein Molekulargewicht von 14.000 Dalton . Es besitzt 4 Disulfidbrücken. Der Isoelektrischer Punkt liegt bei 10.5 - 11. Es in der Natur weitverbreitet.

Vorkommen:

Lysozym (Muramidase Mucopeptid-Glucohydrolase) spaltet die ß-164-glycosidische zwischen N-acetyl-D-Muramin-Säure und 2-Acetylamino-2-deoxy-D-glucose (= N- acetyl-glucosamin) den Zuckerketten des Peptidoglucangerüsts der Bakterienzellwand. Lysozym sehr langsam auch Chitin an.

Literatur

  • Alexander Fleming 1922 Proceedings Royal Society London 306

Weblinks



Bücher zum Thema Lysozym

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Lysozym.html">Lysozym </a>