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Mörser (Geschütz)


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Ein Mörser ist ein Geschütz mit einem kleinen Verhältnis zwischen Rohrlänge und Kaliber (weniger als 12 Kaliberlängen).

Entwickelt im 16. Jahrhundert wird der Mörser hauptsächlich für Steilfeuer Früher wurden Mörser mit Kartusche und sprengstoffgefüllten eingesetzt. Im ersten Weltkrieg wurden weitere heute als Mörser bezeichnete Waffen entwickelt die ursprünglich Namen hatten:

21 cm Mörser im 1. Weltkrieg

  • Der Mörser als mit Zügen versehener Hinterlader mit schwerem Kaliber (ab 200 mm) als weiter verkürzte Haubitze . Durch Verkürzung des Rohres konnte das gesenkt und damit das Kaliber vergrößert werden. Exemplare dieser Art waren die Eisenbahngeschütze " Dicke Bertha " mit 42 cm im ersten und Selbstfahrlafette "Gerät 041/Thor" mit 60 cm Kaliber zweiten Weltkrieg. Die Reichweite z. B. des 40-cm Mörsers im zweiten Weltkrieg lag trotz kurzen Laufs bei über 6000 Metern. Dieser war jedoch zu unbeweglich (Gewicht Thor 124 und existiert heute nicht mehr.

  • Minenwerfer als Infanterie-Unterstützungswaffe Vorderlader mit gezogenem normalem Abzug und Kaliber von 75 bis mm wurde nur im ersten Weltkrieg eingesetzt

  • Granatwerfer als einziger noch existierender Typ als Mörser bezeichnet mit glattem Lauf und Kaliber. Hier ist die Treibladung fest mit der Granate verbunden die Zündung erfolgt über einen Dorn am Ende des Rohres. Durch dieses können Granatwerfer relativ leicht gehalten werden und so als Begleitwaffe der Infanterie gut einsetzbar.



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