967 wird Mühlhausen erstmals urkundlich als "mulinhuson" Otto II. erwähnt; es war Zentrum eines Reichsgutbezirkes mit befestigtem Königshof dessen Ursprünge in fränkische Reich Karls des Großen reichen.
1135 Kaiser Lothar III. söhnte sich in erstmalig so bezeichneten "villa regia" Mühlhausen endgültig Konrad von Staufen aus.
1180 Heinrich der Löwe eroberte Mühlhausen das zu einem bedeutenden Zentrum der Reichsgewalt entwickelt
um 1200 Bau der Stadtmauer um die Innenstadt (49 ha) mit Doppeltoren und 38 Wehr- und Kanzeltürmen und Länge von 2 7 km.
Mühlhausen ursprünglich ein königliches Kammergut erhielt Anfang des 13. Jahrhunderts Stadtrecht und dann Münz- und Zollrecht. Gegen Burg auf der ein königlicher Burggraf waltete sich die Stadt um die Mitte des Jahrhundert durch Mauern ab.
Um 1220 wurde das Mühlhäuser Rechtsbuch nach des Recht - das älteste Stadtrechtsbuch in deutscher Sprache - aufgezeichnet. Es war auch für Reichsstadt Nordhausen geltendes Recht
1251 erhielt sie das Recht den Schultheißen zu ernennen und wurde dadurch freie Reichsstadt wenn auch jenes Amt noch im 14. Jahrhundert eine Zeitlang an den Fürsten von verpfändet war. Inzwischen hatte auch die Burggrafschaft Ende erreicht und ihre Befugnisse wurden von Stadt erworben. Unter Karl IV. erhielten die Zünfte Vertretung im Rat.
1292 wurde die Breitsülze in einem künstlichen zur Wasserversorgung in die Oberstadt geleitet. Das für mittelalterliche Verhältnisse ein ingenieurtechnisches Meisterwerk. Der wurde in einem Graben von 5.350 m mit einem Gefälle von nur 0 33 pro Meter in die Oberstadt geleitet.
1430 trat Mühlhausen gemeinsam mit Erfurt und seit 1310 im Thüringer Dreistädtebund vereinigt dem starken Bund innerhalb der Hanse bei.
Mit dem Bauernkrieg wurde Mühlhausen durch Thomas Münzer zum Zentrum der Bewegung die durch Stadt niedergeschlagen wurde. 1556 nahm sie die Reformation an. Nach Niederlage der Bauern wurde der radikale Reformator Müntzer vor den Toren der Stadt hingerichtet. Stadt verlor ihre Reichsfreiheit. Die Fürsten von und Hessen wurden Schutzherren.
Durch den Ankauf der Liegenschaften des Ritterordens ( 1599 ) erwarb die Stadt einen großen Grundbesitz ganzen 220 km²).
Auf dem Fürstentag zu Mühlhausen (März 1620 ) gab der Kurfürst von Sachsen die der Union preis und erklärte sich mit rheinischen Erzbischöfen für den Kaiser.
" Mühlhausen in Thüringen Kreisstadt im preußischen Regierungsbezirk Erfurt ehemals freie Reichsstadt an der Unstrut und der Linie Gotha-Leinefelde der Preußischen 206 m ü. Mühlhausen hat 5 Vorstädte Tore 13 Kirchen (darunter die fünfschiffige Marien- Frauenkirche aus dem 14. Jahrhundert und die aus dem 12. Jahrhundert mit alten Glasmalereien) katholische Kirche eine Synagoge ein altertümliches Rathaus Theater ein Waisenhaus etc. und 1885 mit Garnison (3 Eskadrons Ulanen Nr. 6) 36.600 evangelische Einwohner welche Fabrikation von wollenen halb- baumwollenen Stoffen von Strumpfwaren Näh- und Stickmaschinen und Möbeln Leder Leim Kesseln und Bierapparaten Färberei Bierbrauerei etc. betreiben. Die Marienkirche ist die höchste Kirche Thüringens vor dem Erfurter Dom.
Der Handel besonders lebhaft in Getreide Handelsfrüchten Koriander etc.) Gartenerzeugnissen Vieh Wolle etc. wird eine Handelskammer. eine Reichsbanknebenstelle und 3 andre unterstützt.
Mühlhausen ist Sitz eines Amtsgerichts und hat Gymnasien ein Realprogymnasium und eine Musikschule. "