Münster ist keine Industriestadt sondern Verwaltungs- Kaufmannsstadt sowie Zentrum des ländlichen Umlandes das Teile des westlichen Niedersachsen umfasst. Die traditionelle Funktion als Verwaltungshauptstadt Landesteiles Westfalen in der Nachfolge der Hauptstadt der ehemaligen preußischen Provinz ist allerdings infolge der zahlreichen von Münster weg verlagerten Behörden und weiteren Straffung der Verwaltungsorganisation gefährdet. Unter anderem die Neuordnung der Regierungsbezirke in NRW diskutiert.
Münster ist insbesondere unter Studierenden wegen weitgefächerten Hochschulangebots und ausgeprägtem soziokulturellem Leben beliebt. durch die Nähe des Teutoburger Waldes ist Stadt Münster mit sehr viel Regen bestraft. sagt dort auch:" Entweder es regnet oder läuten die Glocken!"
Die älteste Siedlung an der jetzigen Münsters war die sächsische Siedlung "Mimigernaford". Dieser deutet auf eine Furt über die Aa hin. Diese Siedlung bestand wahrscheinlich seit 6. Jahrhundert v. u. Z. und wurde Karl dem Großen zerstört.
Das Jahr 793 gilt als offizielles Gründungsjahr Münsters: Im Karls dem Großen gründet der Friese Liudger auf dem Horsteberg ein Kloster ( monasterium ). Ein Bischofssitz mit Konvent der Geistlichkeit Um die Domburg entwickelte sich aus einer die Stadt Münster. Im Jahr 805 wurde Liudger zum Bischof geweiht und die Siedlung erhielt den einer civitas ( Stadt ).
Bald nach 1168 erhielt Münster Stadtrecht und wurde von Bischof Hermann II.
Nach dem Bau von sechs Pfarrkirchen und einer Stadtmauer dehnte sich die Stadt im 12. Jahrhundert bis zur heutigen Promenade aus. 1170 die Ludgerikirche im romanischen Stil (1330 im Stil umgebaut). Im gleichen Jahrhundert entstand die Mauritzkirche (1859 restauriert) mit drei romanischen Türmen.
Zu Ende des 13. Jahrhunderts wurde Mitglied der Hanse .
Um 1340 entstand die Liebfrauenkirche im Jahrhundert wurden das gotische Rathaus und die erbaut.
Münster erlangte ab 1494 als Vorort der Westfälischen Hanse eine große Bedeutung.
Im Hochmittelalter gehörte das Bistum Münster den größeren Territorien des Reiches. Es teilte in das Oberstift das etwa dem heutigen Münsterland entsprach und das Niederstift das dem heutigen Oldenburger Münsterland sowie dem heutigen Landkreis Emsland entsprach. Dabei war das Gebiet des Bistums bis 1666 größer als das des da das Niederstift kirchlich zum Bistum Osnabrück gehörte.
Die Bürgerschaft der Stadt Münster versuchte mehreren Anläufen sich von der bischöflichen Oberhoheit emanzipieren und reichsstädtischen Status zu erlangen. Anfang 1530er Jahre ging der Rat zum lutherischen über.
Rathaus
St.-Paulus-Dom
Prinzipalmarkt
1535 folgte die dramatische Episode der Wiedertäuferherrschaft . Aus den Niederlanden waren Gruppen zugewandert die Erwachsenentaufe propagierten und die Errichtung des Jerusalem" der Endzeit anstrebten. Nachdem sie die übernommen hatten begannen Truppen des Bischofs die zu belagern und auszuhungern. Trotz der starken (Münster galt als uneinnehmbar) wurde die ausgehungerte in chaotische Zustände geratene Stadt schließlich unter Gegenwehr am 24. Juni 1535 eingenommen. Die Führer der Wiedertäufer wurden und hingerichtet. Um ein Zeichen zu setzen ihre Leichen 1536 in drei Käfigen an der Lambertikirche aufgehängt. Nachbildungen der Originalkäfige sind dort noch zu sehen. Der evangelische Gottesdienst wurde
Münster spielte eine wichtige Rolle im 30jährigen Krieg in dem es besonders durch protestantische litt. Hier wurde der Westfälische Friede unterschrieben der in Münster und Osnabrück ausgehandelt wurde und die längste Kriegsperiode Europa beendete. In Osnabrück tagten die Gesandten evangelischen Kriegsparteien während in Münster die katholischen untergebracht waren. Das heutige Rathaus beherbergt den Friedenssaal in dem eigens eine Tür verbreitert damit beide Kriegsparteien gleichzeitig den Raum betreten Am 24. Oktober 1648 wurde hier der Westfälische Friede abgeschlossen.
Bischof Bernhard von Galen nahm die 1661 gewaltsam erbaute eine Zitadelle und entriss Bürgern die meisten ihrer Privilegien.
Das Schloss entstand 1767 und diente als bischöfliche Residenz. Die Befestigungen der Stadt wurden 1770 in Promenaden umgewandelt. 1773 wurde in Verantwortung eine Landesuniversität geschaffen aus der sich Westfälische Wilhelms-Universität entwickelte.
Nach den napoleonischen Kriegen wurde Münster der neu geschaffenen preußischen Provinz Westfalen nachdem es einige Jahre zum Kaiserreich Frankreich gehört hatte.
1857-1858 wurde die gotische Ignaziuskirche erbaut. Einwohnerzahl im Jahr 1885 betrug 44.060 darunter Katholiken 6784 Evangelische und 513 Juden.
Zwar wurde die Altstadt Münsters im Zweiten Weltkrieg zu 90 % zerstört. Bemerkenswert ist dass die meisten der berühmten Giebelhäuser des wenn auch teilweise vereinfacht wieder aufgebaut wurden. historische Gesamtbild der Stadt blieb so erkennbar.
Coerde: Neben Kinderhaus und Berg Fidel handelt sich bei dem Stadtteil Coerde um einen sozialen Brennpunkt von Münster. Coerde hat einen hohen Asylbewerber- und Ausländeranteil an der Bevölkerung eine hohe Kriminalitätsquote.
Kinderhaus:Gelegen im Norden der Stadt Münster handelt sich hierbei um einen Stadtteil der geprägt überwiegende Hochhaus-Architektur und dementsprechende Bevölkerung einen sozialen darstellt.
Als vorläufig letzter wurde der Stadtteil am 1. Januar 1975 eingemeindet. Wolbeck war viele Jahrhunderte fürstbischöflicher Sitz und hat heute ca. 9000 (Stand 2003).
Stadtteile im Kerngebiet sind u.a. Kreuzviertel Aaseestadt Hansaviertel Sentrup Südviertel Münster-Nord Rumphorst Geistviertel .
Neben vielen historischen Gebäuden wird die der Stadt nicht zuletzt durch seine zahlreichen geprägt die eine lässige Atmosphäre entstehen lassen. Klubs Museen und Theater gibt es in Stadt – verglichen mit seiner Größe – großer Anzahl. An Museen sind z.B. zu das Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte das das Geologische Museum mit einem Mammutskellett und Museum der Universität mit einer Sammlung griechischer römischer Antiken. Auffällig sind auch die unzähligen die sich nicht nur auf der innerstädtischen – einer Art Fahrradautobahn – tummeln. Die Industriegebiete «Am Hawerkamp» und «Hafen» im Hansaviertel umgenutzt und bieten neben Galerien und Gastronomie alternatives Leben. Münster bewirbt sich als Europäische im Jahr 2010 gemeinsam mit Osnabrück.
Seit 1977 findet im zehnjährigen Rhythmus Skulptur-Ausstellung statt. Internationale Künstler präsentieren im gesamten über einen Zeitraum von mehreren Monaten ihre Skulpturen . Viele dieser Skulpturen sind nun im der Stadt so dass heute (Stand 2004) 60 von ihnen das Stadtbild prägen. Am sind wohl die Giant Pool Balls von Claes Oldenburg am Aasee.