Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. MDMA steht für die chemische Substanz 3 4- M ethylen d ioxy m ethyl a mphetamin. MDMA gehört zur Gruppe der Phenylethylamine.
MDMA wurde am 24.12.1914 durch das deutsche Merck patentiert. Die erste erfolgreiche Synthese erfolgte 1912. Zu dieser Zeit wurden bei Merck Substanzen sysnthetisiert und patentiert die potenzielle Nutzung der Humanmedizin versprachen. MDMA war ursprünglich als geplant kam aber nie zur kommerziellen Nutzung.
MDMA wurde in den 1960ern durch Alexander Shulgin in öffentliches Interesse gerückt indem es als Hilfsmittel in der Psychotherapie empfahl aufgrund seiner empathogenen und entaktogenen Wirkung. Er nannte MDMA window da es ein Fenster in die öffnet. MDMA war in den folgenden Jahren der Psychotherapie weit verbreitet bis es im 1985 durch die DEA verboten wurde. Eine kleine Anzahl von nutzt es weiterhin zu therapeutischen Zwecken da 2001 durch die DEA zur Behandlung der Belastungsstörung (post traumatic stress syndrome) freigegeben wurde.
Bis in die späten 1980er war nicht illegal. Als Entspannungsdroge (recreational drug) wurde als erstes in einigen trendigen Yuppiebars in Dallas beobachtet kam dann in schwule Tanzszene und schließlich in die Raveclubs . Mit der wachsenden Popularität der Ravekultur den 1990ern hielt MDMA einen weiten Einzug alle Bereiche der Gesellschaft. Heutzutage ist es Marijuana Kokain und Heroin eine der Top-4- Drogen . Keine Droge hat sich je so so weit verbreitet.
MDMA ist als Ecstasy weit besser wenngleich Ecstasytabletten (die häufigste Darreichungsform) heute kaum reines MDMA enthalten.
Es sind mehr als hundert verschiedener bekannt. Eine mögliche ist in PIHKAL #109 Als Grundstoff dient Piperonal das mit Nitroethan entsprechenden Nitropropen reagiert. Dieses wird mittels elektrolytischem zu 3 4-Methylendioxyphenylaceton reduziert welches dann mit mit Hilfe von Aluminium zu MDMA reagiert.
Die primäre Wirkung von MDMA sind Öffnung gegenüber anderen und sich selbst ( empathogen / entaktogene Wirkung) Empathie Liebe und Harmonie mit den wiederkehrenden der Technomusik. Die weite Verbreitung in der ist sicher auf die das Tanzerlebnis verstärkende zurückzuführen.
Ecstasytabletten werden in der Szene häufig Teile die Einnahme als einschmeißen oder einwerfen bezeichnet. Es ist zudem als Exocis Happy Pills Cadillac Adam Vitamin E oder Mickey Mouse bekannt. Unter Einfluß stehende Personen werden als verstrahlt oder verpeilt bezeichnet. Die Zeit der Wirkung und damit verbundenen Erlebnisse werden als Trip bezeichnet.
Die Preise für eine Ecstasytablette liegen bei 5€ - der Konsum von Ecstasy meist billiger als Alkoholkonsum.
Die wirksame Dosierung liegt im Bereich 80 bis 160 mg (1 bis 1 die Wirkdauer im Bereich von 4 bis Stunden.
MDMA greift in den Serotoninhaushalt des ein. Serotonin ist für gute Stimmung und Vergnügen Die Ausschüttung von Serotonin wird verstärkt die blockiert. Somit sammeln sich unüblich hohe Mengen Serotonin während der Wirkdauer in Gehirn an. hebt MDMA die Dopamin - und Norephedrin-Level an. Diese Effekte beruhen allem auf der Wirkung von MDMA auf Monoamintransporter Serotonintransporter Dopamintransporter und Norephedrintransporter.
MDMA hat neben seiner psychoaktiven Wirkung weitere Wirkungen wie: Pupillenerweiterung verstärkte Licht- und Farbwahrnehmung Visuals Nystagmus Zähneknirschen generelle Unruhe Schlaflosigkeit Anorexie und Abschwächung des Geschmackssinns erektile Dysfunktionen Kitzeln unter der Haut und Störungen Konzentrationsvermögen. Die meisten Wirkungen bestehen nur unter von MDMA.
Die meisten Benutzer erfahren nach dem ein sogenanntes Come-Down das mehrere Tage anhalten kann. Dies vor allem auf generelle Erschöpfung und die der Serotoninlager im Gehirn zurückzuführen. Die Symptome Depression Müdigkeit Antriebslosigkeit und seltener leichte Übelkeit.
Die Langzeitwirkung von MDMA sind immer ungeklärt und Thema hitziger Debatten. Untersuchungen zum weisen zumindest darauf hin daß Serotoninrezeptoren im zerstört werden können. Dies ist möglicherweise durch Aufnahme von Dopamin in Serotoninzellen zurückzuführen. Dopamin in diesen Zellen zu Peroxiden metabolisiert was Zerstörung der Zelle führen kann. Der Vorgang teilweise reversibel es werden aber nicht so viele nachgebildet wie zerstört. Dieser Effekt wurde im von Ratten beobachtet denen extrem hohe Dosen bis 100mg/kg Körpergewicht) MDMA verabreicht wurden. Unter Umständen ist es eher verwunderlich daß die überhaupt überlebten. Die Theorie wird dadurch bestätigt der zerstörerische Effekt nicht auftrat wenn mit Gabe von MDMA ebenfalls die Dopaminaufnahme blockierende gegeben wurden. Generell sind Tierversuche in der sehr umstritten da sich die Funktionsweise des und tierischen Hirn stark unterscheiden.
Menschliche Studien weisen zumindest auf eine Gedächtnisstörung bei Langzeitkonsumenten hin die aber auch schwer auf den reinen Ecstasykonsum zurückzuführen sind solche Konsumenten meist auch zum Konsum anderer neigen.
Zur Kontroverse sei ein Hinweis auf Untersuchungsergebnisse von Dr. George A. Ricaurte an Johns-Hopkins-Universität in Baltimore erlaubt. In der Studie je 5 Totenkopfaffen und Pavianen jeweils 3 im Abstand von 3 Stunden MDMA injiziert. sollte den typischen Konsum während eines Abends 2 der Affen überlebten den Versuch nicht eines Hitzschlags bei den überlebenden Affen konnten Hirnschäden nachgewiesen werden. Einige Affen zeigten danach Parkinson -ähnliche Symptome.
Das Resultat der Studie wurde folgendermaßen Der einmalige Konsum von Ecstasy fürt in der Fälle zum Tod Ecstasykonsum verursacht Parkinson führt zu starken Hirnschäden. Die Wahrheit aber daß keiner 3 mal am Abend Ecstasy dieses nicht injiziert sondern geschluckt wird keine der Konsumenten sterben und die Millionen von (ehemalige Konsumenten) ausbleiben.
Aufgrund des Drucks der Öffentlichkeit verlautete Ricaurte später bei der Versuchssubstanz hätte es nicht um MDMA sondern um Methylamphetamin gehandelt da der Zulieferer der Substanz falsches Etikett angebracht hatte. Der Zulieferer konnte eindeutig nachweisen daß dies nicht der Fall Eine Antwort seitens Dr. Ricaurte blieb bis aus.
Übrigens zeigen Untersuchungen der Universität Manchester völlig konträres Ergebnis. Sie erzeugten bei Pinselaffen ein Parkinson-Syndrom und verabreichten dann so lange ein Medikament gegen Parkinsion bis die Affen Dyskinesien eine Nebenwirkung des Medikaments zeigten. Zu Zeitpunkt wurde den Affen MDMA verabreicht was einer fast völlständigen Auflösung der Symptome führte. Ergebniss wird übrigens von mehreren Selbstversuchen von gestützt.
Die genaue Zusammensetzung von Ecstasytabletten ist nur dem Hersteller bekannt. Es können alle teilweise sehr gefährliche Substanzne wie PMA enthalten sein.
Abgesehen davon ist die größte Gefahr Ecstasykonsum die Überhitzung. MDMA wirkt entwässernd und wildes Tanzen verstärkt den Effekt der Überhitzung der Konsument nimmt die Warnsignale des Körpers richtig wahr. Die Körpertemparatur kann auf gefährliche bis 43°C steigen was schlimmstenfalls zu Organversagen in Konsequenz zu Koma oder sogar Tod kann.
Es sind mittlerweile mehrere Fälle von durch Hitzschlag ausgelöst durch den Konsum von dokumentiert.
Ein sicherer Konsum bedeutet immer darauf achten der Dehydratation durch reichliche Flüssigkeitsaufnahme entgegenzuwirken Mischkonsum zu und seinem Körper während des Trips Pausen gönnen um nicht eine zu hohe Temperatur erreichen.
Generell sollten Drogen nicht alleine konsumiert und in der Gruppe mindestens ein Nichtkonsument kein Alkohol) verfügbar sein der Hilfe leisten anfordern kann.