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Microsoft Access


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Microsoft Access [ˈækses] (auch MS Access) ist ein Datenbanksystem welches die Verwaltung von Daten und Entwicklung von Datenbankanwendungen ermöglicht. MS Access ist des Microsoft Office Professional -Pakets von Microsoft .

MS Access existiert derzeit in der MS Access 2003. MS Access gibt es Gegensatz zu anderen Office-Programmen von Microsoft nur Windows .

MS Access speichert die Daten in so genanntes mdb- Dateiformat ab wobei sowohl Elemente der Oberfläche auch die Datenbanktabellen in einer monolithischen Datei Es ist allerdings möglich die Tabellendefinitionen und Datenbestand sowie die Oberfläche in verschiedenen Dateien halten. Beim Einbinden bzw. Verknüpfen von externen können auch Access-fremde Formate über ODBC angesprochen werden.

Im Gegensatz zu früheren PC-basierenden Datenbanksystemen MS Access das Relationale Datenbankmodell . Um extern auf Access-Datenbanken zugreifen eignet am besten die ebenfalls von Microsoft entwickelte ODBC - API .

MS Access mit der Jet-Engine als Backend eignet sich für kleinere bis mittlere Um den Mehrbenutzerzugriff zu ermöglichen erfolgen Schreibzugriffe einer Access-Datenbank immer am Dateiende. Gelöschte oder Elemente bleiben als "Löcher" in der Datei bis die Access-Datei komprimiert wird. Durch schrittweise unter anderem Cache -basierte Zugrifftechniken war es bereits ab Version möglich auch in Netzwerken beachtliche Zugriffsgeschwindigkeiten zu erreichen.

Der Betrieb von Access-Anwendungen im LAN ist jedoch an eine stabile Netzwerkumgebung Bereits kleine Aussetzer lassen die Verbindung zum Backend abreissen. Ein Programmneustart ist dann notwendig. der Praxis sind aber in standardmäßig eingerichten z.B. auf Ethernet -Basis keine größeren Probleme zu erwarten. Für Einsatz in heterogenen Netzwerken oder gar im WLAN ist Access allerding wegen dieser statusgebundenen über das Dateisystem nicht geeignet.

Um diese Schwächen zu überwinden hat ab der Version 2000 Access so erweitert Anwendungen direkt auf einer Datenbank die auf einem SQL-Server betrieben wird werden können anstatt sie über ODBC einzubinden. Für diesen Zweck wurde ein Datei-Format mit der Endung adp entwickelt und Dateizugriff von DAO (Data Access Objects) auf vielseitigere ADO (Active Data Objects) umgestellt. ADO wesentlich stärker von den verwendeten Datenbankquellen als Vorgänger und kann daher eine wesentlich höhrere gewährleisten.

Mit Access wird ab Version 2000 kostenfreie Desktop -Version des Microsoft SQL-Servers ausgeliefert die sich über die Access-Oberfläche lässt. Daher ist es nicht nötig eine Programmlizenz zu erwerben. Allerdings sind die Verwaltungsmöglichkeiten eingeschränkt weswegen für größere Projekte die Verwendung MSSQL-Servers notwendig ist.

Durch die Bereitsstellung von visuellen Programmierobjekten speziell in Hinblick auf den Datenbankzugriff optimiert ist es mit Access möglich innerhalb von Zeit datenbankbasierte Anwendungen zu erstellen ohne umfangreiche durchführen zu müssen. Dabei ist es möglich Skripte die in einer speziellen Makro-Sprache erstellt müssen zurückzugreifen. Um jedoch umfangreichere Anwenungen erstellen können ist in Access eine Entwicklungsumgebung für Visual Basic for Applications integriert. Zur Verbesserung der Geschwindigkeit der kann der auf Basis von VBA erstellte Source-Code kompiliert und zusätzlich als maschinennaher Pseudocode in der Datenbankdatei gespeichert werden.

Zur Erstellung einer Datenbank werden vom mehrere Objektarten erstellt:

  • Tabellen zur Speicherung der Daten
  • Abfragen zur Aufbereitung der Daten
  • Formulare zur Dateneingabe
  • Berichte zur Darstellung der Daten
  • Makros zur einfachen Automation
  • Visual Basic Module zur Programmierung in Visual for Applications (VBA)

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