Die OEG ist eine Eisenbahn fährt Mannheim und Heidelberg jedoch als Straßenbahn auf den Gleisen der MVV Verkehr AG bzw. HSB . Auch aufgrund der eingesetzten Straßenbahnzüge wird OEG im Volksmund eher als Überlandstraßenbahn angesehen.
Obwohl Mannheim und Heidelberg schon seit 1840 durch die Rheintalbahn verbunden sind und auch Weinheim seit 1846 durch die Main-Neckar-Bahn Bahnanschluss hat gab in den 1880ern Bestrebungen eine schmalspurige Eisenbahn zwischen diesen Städten zu errichten um auch die kleineren entlang des Neckars und der Bergstraße durch eine Eisenbahn zu verbinden. Speziell Steinbrüche in Schriesheim und Dossenheim wünschten einen einfacheren Gütertransport da die doch etwas abseits der Bergstraße vorbeiführte.
1883 wurde den in der Region tätigen Leferenz die Konzession für die Strecke von nach Schriesheim mit Weiterführung bis Weinheim erteilt. finanziellen Gründen konnte diese jedoch vorerst nicht werden. Das Konsortium Central-Verwaltung für Sekundärbahnen H. Bachstein erhielt 1886 die Konzession für die Strecke von über Käfertal und Viernheim nach Weinheim die 1887 eröffnet wurde. Das Konsortium erworb daraufhin Konzession der Gebrüder Leferenz und eröffnete 1890 die Strecke von Weinheim entlang der über Lüzelsachsen Hohensachsen Großsachsen Leutershausen Schriesheim Dossenheim Handschusheim nach Heidelberg. 1892 folgte die Eröffnung der Strecke von über Seckenheim Neckarhausen Edingen und Wieblingen nach Von einer geplanten direkten Verbindung Mannheim - wurde 1909 nur noch die Strecke von Käfertal Wallstadt nach Heddesheim verwirklicht.
Um einen direkten Anschluss des Dossenheimer Schriesheimer Steinbrüche zu ermöglichen wurde 1906 eine reine Güterbahnlinie von Wieblingen über eigene Neckarbrücke durch das Neuenheimer Feld bis und weiter nach Schriesheim eröffnet sodass die nicht mehr durch die Heidelberger Innenstadt fahren Diese Gütbahnlinie war mit einem Dreischienengleis in Meterspur und Normalspur befahrbar wobei Bahnhöfen und Firmenanschlussgleise nur in Normalspur gebaut
1895 wurde die Eisenbahgesellschaft in der Süddeutschen AG (SEG) zusammen mit anderen Bahnen zusammengefasst.
1911 wurde die Oberrheinischen Eisenbahn-Gesellschaft AG gegründet die auch die Straßenbahn Schwetzingen-Ketsch übernahm. Später übernahm Mannheim die Aktienmehrheit OEG.
Als erste Teilstrecke wurde 1915 die Linie Mannheim - Viernheim - elektrifiziert. 1928 wird die Strecke Mannheim - Seckenheim Edingen elektrifizirt 1929 Edingen - Heidelberg.
Wegen der wachsenden Konkurrenz durch den ging die Rentabilität des Güterverkehr in den 1960ern jedoch deutlich zurück sodass 1970 die Güterbahnlinie Wieblingen - Dossenheim stillgelegt und 1971 der öffentliche Güterverkehr eingestellt wurde.
Anfangs endeten die Strecken in Mannheim in seperaten Bahnhöfen der OEG beiderseite des in Höhe der Kurpfalzbrücke. 1973 wurde die Linie von Weinheim in über den Neckar bis zum Hauptbahnhof verlängert der Weinheimer Bahnhof stillgelegt. Im Bereich des ehemaligen Bahnhofs sich heute Teile der Bebauung der Nackarpromenade.
Seit 1995 wird auch die Linie von Heidelberg den Mannheimer Hauptbahnhof geführt wodurch ein geschlossener entstand. Dieser wurde nun als Linie 5 das Mannheimer und Heidelberger Straßenbahnnetz integriert. Seit Jahr wird auch die Strecke nach Heddesheim mehr von der OEG sondern von Straßenbahnen MVV Verkehr AG und Verkehrsbetrieben Ludwigshafen ( VBL ) als Linie 4 bis Ludwigshafen -Oggersheim befahren.
Im Jahr 2000 wurde die OEG von der MVV aufgekauft (zuvor war sie im Besitz Stadt Mannheim) und in MVV OEG AG umbenannt. Der Betrieb erfolgt seit 2002 gemeinsam mit den Mannheimer Straßenbahnen der Verkehr AG.
Die OEG betreibt zudem auch noch Buslinien im der Umgebung von Mannheim und sowie den Stadtverkehr in Weinheim.
Historischer Halbzug Wagen 45/46 bei einer Sonderfahrt