Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. An einheitlichen Flächen unterschiedlicher Graufärbung beobachten entlang der Grenzen machsche Streifen helle und dunkle Streifen die den zwischen den Flächen verstärken.
Die Verarbeitung visueller Eindrücke beim Menschen sich auf das Erkennen von Linien und Strichzeichnungen erkennen wir oft besser als Fotos. Marskanäle sind ein Beispiel für eine Sinnestäuschung da Linien zu sehen wo gar keine
Wahrnehmung von Machschen Streifen an den einheitlich gefärbter Flächen.
Bereits die Bildwahrnehmung im Auge betont Obwohl in der Abbildung rechts die oberen nur diskrete Grautöne besitzen sehen wir an Übergängen einen Helligkeitsverlauf der den Konstrast überhöht: dunkle Kante erscheint dunkler der helle Bereich Der Graukeil unten im Bild erscheint inhomogen sich der Grauwert von links nach rechts ändert.
Die Ursache für dieses Wahrnehmungsphänomen liegt der Verschaltung der Rezeptoren in der Netzhaut. 100 Mio Rezeptoren steuern ca. 1 Mio rezeptive Felder die die Signale zur Verarbeitung bereitstellen. die Verschaltung verstärken die Rezeptoren nicht nur sondern können sie abhängig vom Entstehungsort auch
Wir verdeutlichen das Prinzip an einem den die digitale Bildbearbeitung zur Kantenbetonung ( Scharfzeichnen ) einsetzt. Eine lineare Reihe von Rezeptoren R[i] ist jeweils mit einem rezeptiven Feld RZ[i] verknüpft. Zusätzlich hat jedes rezeptive Feld RZ[i] Kontakt zum linken ( R[i-1] ) und rechten ( R[i+1] ) Nachbarn seines Rezeptors R[i] . In unserem Beispiel wichten wir den mit dem Faktor 8 die beiden Nachbarn dem Faktor -1: RZ[i] = -R[i-1] + 8R[i] - . Bei gleichem Grauwert registrieren alle Rezeptoren gleichen Wert. Registriert aber ein Teil der ein unterschiedliches Signal kommt es zu einer
Beispiel 1): Alle Rezeptoren empfangen ein mit dem Wert 1 . Daraus berechnen die rezeptiven Felder:
Signal=1: RZ = -1 +8 -1 6.
Beispiel 2): Die ersten drei Rezeptoren ein Signal mit dem Wert 10 die nächsten drei mit dem Wert 1 .