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Magdeburg


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Sachsen-Anhalt
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 201 0 km²
Einwohner : 227.129 (2003)
Bevölkerungsdichte : 1130 Einwohner/km²
Höhe : 43 m ü. NN
Postleitzahlen : 39104-39140
Vorwahlen : 0391
Geografische Lage : 52° 10' n. Br.
11° 40' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : MD
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 15 3 03 000
Gliederung des Stadtgebiets: 40 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Website: www.magdeburg.de
E-Mail-Adresse: info@magdeburg.de
Politik
Oberbürgermeister : Dr. Lutz Trümper ( SPD )

Magdeburg ist eine Stadt in Mitteldeutschland . Sie ist die Landeshauptstadt und nach Halle (Saale) zweitgrößte Stadt sowie eines von 3 Oberzentren des Bundeslandes Sachsen-Anhalt . Magdeburg ist sowohl katholischer als auch evangelischer Bischofssitz und Sitz der Otto-von-Guericke-Universität .

Nächst größere Städte sind Braunschweig ca. 75 km westlich Halle (Saale) ca. 80 km südlich und Potsdam ca. 115 km östlich. Berlin liegt 128 km östlich. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1878 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Magdeburger Bahnhof

Folgende Gemeinden benannt nach dem Uhrzeigersinn beginnend im grenzen an die Stadt Magdeburg:

Geographie

Magdeburg liegt am Ostrand der Landschaft Magdeburger Börde " an der mittleren Elbe vornehmlich an ihrem westlichen Hochufer an Felsenstufe die durch den Domfelsen gebildet wird. liegt das Stadtgebiet auch auf einer langgestreckten zwischen "Strom Elbe" und "Alter Elbe" und flachen rechten Ufer des Flusses.

Wappen

Beschreibung : In Silber eine zweitürmige gezinnte rote mit geöffnetem goldenen Tor zwischen den Türmen eine grüngekleidete Jungfrau (Magd) in der erhobenen einen grünen Kranz haltend. Die Stadtfarben sind
Bedeutung : Das Wappen ist "redend" d.h. die Magd und Burg spiegeln den Namen der wider. Beide Symbole sind schon in alten der Stadt aus dem 13. Jahrhundert nachweisbar der Kranz als Zeichen der Reinheit erst hinzu kam.

Geschichte

Magdeburg um 1900

9 v. Chr. sagenhafte Gründung Magdeburgs durch Drusus

Magdeburg wurde 805 erstmals im Diedenhofer Kapitular Karls des Großen als Magadoburg erwähnt und war Kaiserpfalz unter Kaiser Otto I.

919 befestigte Heinrich I. der Vogler Magdeburg gegen die Magyaren und Slawen .

929 arrangierte Heinrich I. die Hochzeit seines Otto I. des Großen mit Edith ( Editha Eadgyth) der Tochter Edward des Älteren England. Bei Otto und Ediths Hochzeit erhielt Magdeburg als Morgengabe .

937 wurde eine Reichsversammlung unter Beteiligung von Erzbischöfen acht Bischöfen und höchsten säkularen Würdenträgern Zur selben Zeit wurde das Mauritiuskloster zu des St. Mauritius gestiftet.

946 starb Königin Edith und wurde in Klosterkirche dem späteren Magdeburger Dom beigesetzt. Otto heiratete danach Adelheid von welche die Architektur Magdeburgs stark beeinflusste.

962 wurden Otto der Große und seine Frau Adelheid mit der Kaiserkrone des Heiligen Reiches gekrönt.

Auf der Synode von Ravenna wurde 968 Magdeburg zum Erzbistum erhoben. Adalbert von Magdeburg wurde als Adalbert Apostel der Slawen bestätigt. Zum Erzbistum gehörten Bistümer Brandenburg Havelberg Meißen (bis 1399) Merseburg (bis ca. 1000) Zeitz-Naumburg und Lebus (erst 1420).

972 heiratete Otto II. (Sohn von Otto I. geboren 955 König seit 961 und Kaiser seit 967 ) die griechische Prinzessin Theophanu .

973 starb Kaiser Otto der Große. Er neben seiner ersten Frau Editha beigesetzt.

983 starb Otto II. im Alter von Jahren. Er wurde in der Peterskirche in beigesetzt. Der 3 Jahre alte Otto III. wurde gekrönt und seine Mutter Theophanu für ihn bis zu ihrem Tode. Danach die Großmutter Adelheid von Italien die kaiserliche bis zur Volljährigkeit Ottos III. im Alter 15 Jahren.

995 schloss Otto III. Schlesien mit einem Patent an Meißen an und unterstellte es Erzbistum Magdeburg . Kurz danach gründete Otto III. das Breslau und die Stadt Breslau in Schlesien .

996 kann Otto III. nunmehr volljährig als selbst regieren.

1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt ein gab der Stadt das Recht Handelsausstellungen und abzuhalten. Viele Besucher aus vielen Ländern trieben Magdeburg Handel.

Im 12. Jahrhundert löste sich die vom Stadtherrn (Erzbistum Magdeburg) doch konnte sie die völlige Freiheit erlangen. 1503 verlegte der seine Residenz nach Halle und die Einführung Reformation 1524 vertiefte die Gegensätze zwischen Stadt Erzbistum weiter.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg durch kaiserliche Truppen unter Feldherrn der katholischen Liga Tilly am 10. Mai 1631 erobert und ging in Flammen auf Hochzeit"). 1635 wurde die Stadt dem sächsischen August überlassen und am Ende des Krieges die Stadt Brandenburg- Preußen zugeteilt. Doch konnte Preußen erst 1680 nach dem Tod des sächsischen Administrators Besitz von Stadt und Erzstift ergreifen. In Zeit ( 1646 bis 1681 ) war Otto von Guericke Bürgermeister von Magdeburg. Er ist gleichzeitig Erfinder der Kolbenluftpumpe und führte die berühmten Vakuumversuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.

In preußischer Zeit wurde das Erzstift Herzogtum Magdeburg bezeichnet. 1807 kam die Stadt vorübergehend zum Königreich Westfalen und wurde Sitz des Elbdepartements.

Nach dem für Napoleon verlorengegangenen Krieg kam Magdeburg 1814 wieder an Preußen und wurde 1816 Hauptstadt der Provinz Sachsen sowie Sitz des Regierungsbezirks Magdeburg und des Landkreises Magdeburg. 1828 entstand der Stadtkreis Magdeburg und 1887 wurde der Landkreis Magdeburg aufgelöst. Das Umland gehörte danach zu den Kreisen Jerichow (später Burg) Calbe Wanzleben und Wolmirstedt die der jüngste Kreisreform 1993 aufgelöst bzw. mit benachbarten Landkreisen zu Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen wurden.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Industrieproduktion durch Beschäftigung von aufrecht erhalten ( siehe auch : http://www.zweitausendeins.de/pdf/ZA.pdf ). Ab 1943 wurde Magdeburg durch Bomberverbände angegriffen. Erste Ziele waren die Industriebetriebe zur Rüstungsproduktion gehörten. Die Altstadt wurde durch Luftangriff am 16. Januar 1945 zu großen Teilen zerstört. Auch die wie in Dresden und Berlin erlitten ungeheuere Die "Nordfront" wurde fast völlig zerstört. Nach Krieg wurden die betroffene Innenstadt und Viertel nur einige wertvolle beschädigte oder weniger betroffene gerettet und restauriert( Magdeburger Dom Kloster Unser Lieben Frauen) - mangels -. Auf "Ruinen" sollte eine neue Stadt

In der DDR wurde Magdeburg Standort des Schwermaschinenbaus und 1952 Bezirksstadt des Bezirks Magdeburg der 1990 wieder aufgelöst wurde.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bildeten die Bezirke Halle und Magdeburg den Kern des Bundeslandes Sachsen-Anhalt . Dabei wurde Magdeburg die neue Landeshauptstadt . 1992 /94 wurde Magdeburg wieder Sitz eines römisch-katholischen Bischofs dessen Bistum nunmehr dem Erzbistum Paderborn untersteht.

Am 3. Juni 2003 wurden von Archäologen Reste des ersten Domes freigelegt.

Religionen

Die Stadt Magdeburg gehörte anfangs zum Bistum Halberstadt . 936 wurde das St.-Moritz-Kloster in Magdeburg gegründet 962 in ein Domstift umgewandet wurde. Damit das Erzbistum Magdeburg gegründet. Eine zweite Urkunde zur Gründung Bistums datiert 968 . Zum Erzbistum Magdeburg gehörten zunächst die Merseburg Zeitz-Naumburg Meißen Brandenburg und Havelberg wobei im 15. Jahrhundert ausschied. 1521 wurde in Magdeburg die erste protestantische gehalten. Der Rat führte alsbald in der Stadt die Reformation ein. 1563 trat auch der Erzbischof zur lutherischen über und 1567 wurde auch im Dom die erste Predigt gehalten. Die wenigen in der Stadt verbliebenen Katholiken wurden vom Agnetenkloster in Neustadt 1628 wurde das Kloster zu Unserer Lieben in Magdeburg rekatholisiert. 1685 ließen sich reformierte Hugenotten in der Stadt nieder 1689 reformierte Pfälzer so dass alsbald auch reformierte Gemeinden entstanden die auch eigene politische bildeten. Nach dem Übergang an Preußen und der Vereinigung von lutherischen und Gemeinden innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche 1817 ( Unierte Kirche ) gehörten die protestantischen Gemeinden Magdeburgs zur Kirche in Preußen" bzw. deren Provinzialkirche Sachsen Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als episcopus" war. Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche ( Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen ) mit einem Bischof an der Spitze. Dessen Bischofskirche ist Magdeburger Dom . Die protestantischen Kirchengemeinden Magdeburgs gehören - es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Magdeburg innerhalb Propstei Magdeburg-Halberstadt deren Sitz sich ebenfalls in befindet.

Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken . Sie gehörten ab 1821 zum Bistum bzw. ab 1929 Erzbistum Paderborn . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde. Durch die der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Magdeburgs gehören somit zum Dekanat Magdeburg innerhalb des gleichnamigen Bistums.

Neben den beiden "großen Kirchen" gibt in Magdeburg heute auch mehrere Freikirchen und religiöse Gruppierungen. Die meisten Einwohner sind jedoch

Politik

An der Spitze der Stadt stand Zeiten des Erzbistums Magdeburg ein vom Erzbischof eingesetzter Schultheiß . Daneben bestand das "Burding" das Organ Bürgergemeinde ohne besondere Befugnisse. Ab 1244 bestand ein Rat der ab 1294 auch das Schultheißenamt erwerben konnte. In Folgezeit konnte der Rat immer mehr Befugnisse sich ziehen und die Stadt sich damit mehr vom Erzbistum lösen ohne jemals vollständig zu werden. Das Bürgermeisteramt gab es erstmals 1302 . Im 15. Jahrhundert gab es einen regierenden Rat einen Rat und einen oberalten Rat. Nach der der Stadt durch Tilly im Jahre 1629 wurde die Verfassung geändert. Neben dem gab es 2 Bürgermeister später 4 und 1683 in brandenburg-preußischer Zeit hatte der Rat Bürgermeister über denen ein Stadtpräsident stand. Dieses wurde 1743 wieder eingezogen. Ab 1815 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach an der Spitze der Verwaltung ein Oberbürgermeister ein Bürgermeister als Vertreter. Daneben gab es Stadtverordneten als gewähltes Gremium (später Stadtverordnetenversammlung). 1831 wurde die Verwaltung neu organisiert.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde Volk gewählt . Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtverordnetenversammlung später Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte auch den Oberbürgermeister . Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk

Seit der letzten Kommunalwahl 1999 hat Stadtrat Magdeburgs 56 Mitglieder:
CDU 18 SPD 17 PDS 13 Bündnis 90/Die Grünen 3 BfM FDP 2 future! 1
Die nächste Kommunalwahl in Sachsen-Anhalt findet am 13. Juni 2004 statt.

Oberbürgermeister seit 1808

Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung/des Stadtrates

Wirtschaft

Verkehr

Magdeburg besitzt einen Binnenhafen an Elbe und Mittellandkanal . Gemeinsam mit dem Schiffshebewerk der Trogbrücke und den beiden Doppelsparschleusen bilden sie größte Wasserstraßenkreuz Europas.
Durch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A2 Hannover-Berlin die im Nordwesten ( Autobahnkreuz Magdeburg) von der A14 gekreuzt wird welche nur wenige Kilometer beginnt und Richtung Südosten nach Halle-Leipzig führt. Stadt liegt auch an den Eisenbahnhauptstrecken Hannover -Magdeburg-Berlin Wittenberge - Halle (Saale) und an verschiedenen Nebenstrecken; zum Eisenbahnknotenpunkt der Rangierbahnhof Magdeburg-Rothensee. In und um Magdeburg wird S-Bahn betrieben das zusammen mit einem Straßenbahn - und Busliniennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den ÖPNV versorgt. Alle Linien Stadtgebiet sind zu einheitlichen Preisen benutzbar.
Südlich der Stadt befindet sich ein

Medien

In Magdeburg befindet sich das Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Als Tageszeitung erscheint die Magdeburger Volksstimme .

Öffentliche Einrichtungen

Magdeburg ist Sitz folgender Einrichtungen Institutionen Körperschaften des öffentlichen Rechts :

Bildungseinrichtungen

  • Otto-von-Guericke-Universität : Die nach dem Magdeburger Erfinder Naturforscher Bürgermeister benannte Universität wurde 1953 als Hochschule Schwermaschinenbau gegründet und erhielt 1961 den Status Technischen Hochschule bevor sie 1987 zur Universität wurde.
  • Fachhochschule Magdeburg : Die Fachhochschule wurde 1991 gegründet und eine hundertjährige Tadition als Ausbildungsstätte von Ingenieuren

Städtepartnerschaften

Bis 1996 bestanden darüber hinaus Partnerschaftsverträge Donezk (Ukraine seit 1962) Kayes (Mali seit Hradec Kralove (Tschechien seit 1972) Setubal (Portugal 1976) Liège/Lüttich (Belgien seit 1978) Valencia (Spanien 1981) Turin (Italien seit 1983) und Nagasaki seit 1987). Seinerzeit beschloss der Stadtrat jedoch Partnerschaftsverträge zu lösen.

Stadtgliederung

Die Stadt Magdeburg ist in 40 Stadtteile eingeteilt. In einigen Stadtteilen gibt es weitere Unterteilungen die sich im Laufe der eingebürgert haben. Dabei handelt es sich meist Neubausiedlungen oder Wohngebiete deren Grenzen durchaus auch sind. Diese sind in der nachfolgenden Übersicht dem jeweiligen Stadtteil eingerückt genannt.

  • Alt-Olvenstedt
  • Alte Neustadt
  • Altstadt
  • Barleber See
  • Berliner Chaussee
    • Friedensweiler
    • Hammelberg
    • Kleingrüneberg
    • Neugrüneberg
    • Puppendorf
  • Beyendorfer Grund
  • Beyendorf-Sohlen
  • Brückfeld
  • Buckau
  • Cracau
  • Diesdorf
  • Fermersleben
  • Gewerbegebiet Nord
  • Großer Silberberg
  • Herrenkrug
  • Hopfengarten
    • Lindenhof
  • Industriehafen
  • Kannenstieg
  • Kreuzhorst
  • Leipziger Straße
  • Lemsdorf
  • Neu Olvenstedt
  • Neue Neustadt
  • Neustädter Feld
    • Birkenweiler
  • Neustädter See
    • Eichenweiler
  • Nordwest ("Texas")
  • Ottersleben
    • Klein Ottersleben
    • Benneckenbeck
    • Friedenshöhe (ehem. Georgshöhe)
    • Goethe-Siedlung (ehem. Elisengrund)
  • Pechau
  • Prester
    • Neu-Prester
  • Randau-Calenberge
    • Randau
    • Calenberge
  • Reform
    • Gartenstadt
    • Karl-Liebknecht-Siedllung
    • Planetensiedlung
  • Rothensee
  • Salbke
    • Lüttgen Salbke
    • Wolfsfelde
  • Stadtfeld-Ost (früher Wilhelmstadt)
  • Stadtfeld West (früher Wilhelmstadt)
    • Lindenweiler
  • Sudenburg
  • Sülzengrund
  • Werder
  • Westerhüsen
  • Zipkeleben

Eine ausführliche Darstellung der Stadtteile Magdeburgs auf der Seite www.magdeburg-jk.de/stadtteile.html zu finden.

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen wurden in Stadt Magdeburg eingegliedert:
  • 1867 : Sudenburg
  • 1886 : Neustadt (Stadt)
  • 1. April 1887 : Buckau (Stadt) (bis 1861 Kreis Wanzleben Stadtkreis Magdeburg)
  • 1. April 1908 : Rothensee (Kreis Wolmirstedt)
  • 1. April 1910 : Cracau und Prester (Kreis Jerichow I) Lemsdorf Salbke Westerhüsen (alle Kreis Wanzleben)
  • 1. April 1926 : Diesdorf (Kreis Wanzleben)
  • 1. Januar 1934 : Teile von Biederitz und Gübs (Kreis I; Gübs gehörte bereits von 1494 bis zu Magdeburg)
  • 1. Oktober 1942 : Teile von Barleben Wolmirstedt und Glindenberg Kreis Wolmirstedt)
  • 1952 : Groß Ottersleben
  • 1979 : Olvenstedt
  • 1993 : Pechau Randau-Calenberge
  • 2001 : Beyendorf / Sohlen

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1400 ca. 30.000
1550 ca. 34.000
1638 2.600
1722 10.772
1800 22.676
1840 50.898
1860 67.524
1. Dezember 1875 ¹ 87.925
1. Dezember 1880 ¹ 124.629
1. Dezember 1890 ¹ 202.234
1. Dezember 1900 ¹ 229.663
1. Dezember 1910 ¹ 279.629
16. Juni 1925 ¹ 293.959
16. Juni 1933 ¹ 306.894
17. Mai 1939 ¹ 336.838
29. Oktober 1946 236.326
31. August 1950 260.305
31. Dezember 1960 261.594
31. Dezember 1972 273.268
30. Juni 1981 289.300
1984 288.900
30. Juni 1997 248.900
31. Dezember 2003 227.129
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Magdeburger Dom

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten befinden sich im zwischen Rathaus Dom Ulrichsplatz und Elbe (Schleinufer).

Theater

  • Theater der Landeshauptstadt Magdeburg (Schauspiel Oper Musical)
  • Freie Kammerspiele
  • Städtisches Puppentheater
  • "Die Kugelblitze"

Museen

  • Kulturhistorisches Museum und Museum für Naturkunde
  • Technikermuseum
  • Schulmuseum
  • Museumsschiff Württemberg mit Museum zur Geschichte der

Bauwerke

  • Magdeburger Dom das Wahrzeichen der Stadt Bischofskirche der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen
  • Sonstige Kirchen:
    • Johanniskirche mit Lutherdenkmal (in den 90er renoviert)
    • Kloster Unser Lieben Frauen
    • Petrikirche
    • Magdalenenkapelle
    • St. Sebstiankirche seit 1994 römisch-katholische Bischofskirche Bistums Magdeburg
    • Wallonerkirche (St. Augustini)
  • Rathaus mit Ratskeller sowie "Magdeburger Reiter"
  • Hasselbachplatz die Kneipenecke der Stadt
  • Jahrtausendturm das höchste Holzgebäude der Welt im Elbauenpark ehemaligen Bundesgartenschau -Gelände.

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • März/April: Orgelfesttage im Kloster
  • März/April: Magdeburger Frühjahrsmesse (größtes Volksfest der Stadt)
  • Mai Magdeburger Literaturwochen
  • Juli/August: Kreuzgangserenaden im Dom
  • Oktober: Kulturfesttage
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Der Schlackaffe ist das wohl bekannteste Magdeburger Original. des letzten Jahrhunderts strich er durch die elbnahe Innenstadt und handelte mit Elbfischen. Typisch sein speckiger Mantel mit den großen Taschen denen er die Fische transportierte. Dementsprechend roch auch.

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden nach ihrem Geburtstag aufgelisteten sind in Magdeburg geboren. Ob sie später Wirkungskreis in Magdeburg hatten oder nicht ist unerheblich.

  • 1602 20. November Otto von Guericke † 11. November 1686 in Hamburg; und Politiker Bürgermeister von Magdeburg
  • 1681 14. März Georg Philipp Telemann † 25. Juni 1767 in Hamburg ("Tafelmusiken" Konzerte Kantaten u.a. auch Bearbeiter von du deine Wege")
  • 1730 15. November Friedrich Wilhelm von Steuben † 28. November 1794 auf seiner in Oneida County/USA amerikanischer General
  • 1796 . 24. April Carl Leberecht Immermann † 25. August 1840 in Düsseldorf;
  • 1829 24. Februar Friedrich Spielhagen † 25. Februar 1911 in Berlin; erfolgreicher Romanautor
  • 1866 16. November Dr. Georg Gradnauer † 18. September 1946 in Berlin-Schlachtensee von Sachsen 1919-20
  • 1878 25. November Georg Kaiser † 4. Juni 1945 in Ascona ; Dramatiker Erzähler Lyriker Essayist
  • 1883 25. Dezember Walter Friedrich † 16. Oktober 1960 Berlin; Physiker
  • 1890 7. Januar Henny Porten † 15. Oktober 1960 in Berlin; und Filmproduzentin
  • 1893 24. Juni Hans Sachtleben † 3. April 1960 Berlin; Zoologe
  • 1898 18. August Werner Bruschke Ministerpräsident von Anhalt 1949-52
  • 1900 10. April Ernst Fischer Komponist ("Am Zuckerhut am
  • 1901 27. März Erich Ollenhauer † 14. Dezember 1963 in Bonn der SPD und der SPD-Fraktion im Bundestag
  • 1925 22. Mai Horst Reipsch Komponist ("Gitarren klingen leise die Nacht")
  • 1929 17. März Leopold Nowak Bischof von Magdeburg (1990-2004)
  • 1946 19. Januar Reinhard Lakomy Komponist Sänger und Pianist
  • 1956 1. November Gaby Albrecht Sängerin ("Eine handvoll Heimatland" so lieb wie du bist" "Bis wir wiedersehn")

Nicht in Magdeburg geboren aber in Weise mit der Stadt verbunden sind:

Ehrenbürger

Siehe Liste der Ehrenbürger von Magdeburg

Straßennamen

Straßennamen in Magdeburg ihre Entwicklung und siehe Liste Magdeburger Straßennamen

Weblinks

Offizielle Webseite


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