Nächst größere Städte sind Braunschweig ca. 75 km westlich Halle (Saale) ca. 80 km südlich und Potsdam ca. 115 km östlich. Berlin liegt 128 km östlich. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt um das Jahr 1878 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.
Magdeburg liegt am Ostrand der Landschaft Magdeburger Börde " an der mittleren Elbe vornehmlich an ihrem westlichen Hochufer an Felsenstufe die durch den Domfelsen gebildet wird. liegt das Stadtgebiet auch auf einer langgestreckten zwischen "Strom Elbe" und "Alter Elbe" und flachen rechten Ufer des Flusses.
Beschreibung : In Silber eine zweitürmige gezinnte rote mit geöffnetem goldenen Tor zwischen den Türmen eine grüngekleidete Jungfrau (Magd) in der erhobenen einen grünen Kranz haltend. Die Stadtfarben sind Bedeutung : Das Wappen ist "redend" d.h. die Magd und Burg spiegeln den Namen der wider. Beide Symbole sind schon in alten der Stadt aus dem 13. Jahrhundert nachweisbar der Kranz als Zeichen der Reinheit erst hinzu kam.
929 arrangierte Heinrich I. die Hochzeit seines Otto I. des Großen mit Edith ( Editha Eadgyth) der Tochter Edward des Älteren England. Bei Otto und Ediths Hochzeit erhielt Magdeburg als Morgengabe .
937 wurde eine Reichsversammlung unter Beteiligung von Erzbischöfen acht Bischöfen und höchsten säkularen Würdenträgern Zur selben Zeit wurde das Mauritiuskloster zu des St. Mauritius gestiftet.
946 starb Königin Edith und wurde in Klosterkirche dem späteren Magdeburger Dom beigesetzt. Otto heiratete danach Adelheid von welche die Architektur Magdeburgs stark beeinflusste.
962 wurden Otto der Große und seine Frau Adelheid mit der Kaiserkrone des Heiligen Reiches gekrönt.
Auf der Synode von Ravenna wurde 968 Magdeburg zum Erzbistum erhoben. Adalbert von Magdeburg wurde als Adalbert Apostel der Slawen bestätigt. Zum Erzbistum gehörten Bistümer Brandenburg Havelberg Meißen (bis 1399) Merseburg (bis ca. 1000) Zeitz-Naumburg und Lebus (erst 1420).
973 starb Kaiser Otto der Große. Er neben seiner ersten Frau Editha beigesetzt.
983 starb Otto II. im Alter von Jahren. Er wurde in der Peterskirche in beigesetzt. Der 3 Jahre alte Otto III. wurde gekrönt und seine Mutter Theophanu für ihn bis zu ihrem Tode. Danach die Großmutter Adelheid von Italien die kaiserliche bis zur Volljährigkeit Ottos III. im Alter 15 Jahren.
996 kann Otto III. nunmehr volljährig als selbst regieren.
1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt ein gab der Stadt das Recht Handelsausstellungen und abzuhalten. Viele Besucher aus vielen Ländern trieben Magdeburg Handel.
Im 12. Jahrhundert löste sich die vom Stadtherrn (Erzbistum Magdeburg) doch konnte sie die völlige Freiheit erlangen. 1503 verlegte der seine Residenz nach Halle und die Einführung Reformation 1524 vertiefte die Gegensätze zwischen Stadt Erzbistum weiter.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg durch kaiserliche Truppen unter Feldherrn der katholischen Liga Tilly am 10. Mai 1631 erobert und ging in Flammen auf Hochzeit"). 1635 wurde die Stadt dem sächsischen August überlassen und am Ende des Krieges die Stadt Brandenburg- Preußen zugeteilt. Doch konnte Preußen erst 1680 nach dem Tod des sächsischen Administrators Besitz von Stadt und Erzstift ergreifen. In Zeit ( 1646 bis 1681 ) war Otto von Guericke Bürgermeister von Magdeburg. Er ist gleichzeitig Erfinder der Kolbenluftpumpe und führte die berühmten Vakuumversuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.
In preußischer Zeit wurde das Erzstift Herzogtum Magdeburg bezeichnet. 1807 kam die Stadt vorübergehend zum Königreich Westfalen und wurde Sitz des Elbdepartements.
Nach dem für Napoleon verlorengegangenen Krieg kam Magdeburg 1814 wieder an Preußen und wurde 1816 Hauptstadt der Provinz Sachsen sowie Sitz des Regierungsbezirks Magdeburg und des Landkreises Magdeburg. 1828 entstand der Stadtkreis Magdeburg und 1887 wurde der Landkreis Magdeburg aufgelöst. Das Umland gehörte danach zu den Kreisen Jerichow (später Burg) Calbe Wanzleben und Wolmirstedt die der jüngste Kreisreform 1993 aufgelöst bzw. mit benachbarten Landkreisen zu Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen wurden.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Industrieproduktion durch Beschäftigung von aufrecht erhalten ( siehe auch : http://www.zweitausendeins.de/pdf/ZA.pdf ). Ab 1943 wurde Magdeburg durch Bomberverbände angegriffen. Erste Ziele waren die Industriebetriebe zur Rüstungsproduktion gehörten. Die Altstadt wurde durch Luftangriff am 16. Januar 1945 zu großen Teilen zerstört. Auch die wie in Dresden und Berlin erlitten ungeheuere Die "Nordfront" wurde fast völlig zerstört. Nach Krieg wurden die betroffene Innenstadt und Viertel nur einige wertvolle beschädigte oder weniger betroffene gerettet und restauriert( Magdeburger Dom Kloster Unser Lieben Frauen) - mangels -. Auf "Ruinen" sollte eine neue Stadt
In der DDR wurde Magdeburg Standort des Schwermaschinenbaus und 1952 Bezirksstadt des Bezirks Magdeburg der 1990 wieder aufgelöst wurde.
Die Stadt Magdeburg gehörte anfangs zum Bistum Halberstadt . 936 wurde das St.-Moritz-Kloster in Magdeburg gegründet 962 in ein Domstift umgewandet wurde. Damit das Erzbistum Magdeburg gegründet. Eine zweite Urkunde zur Gründung Bistums datiert 968 . Zum Erzbistum Magdeburg gehörten zunächst die Merseburg Zeitz-Naumburg Meißen Brandenburg und Havelberg wobei im 15. Jahrhundert ausschied. 1521 wurde in Magdeburg die erste protestantische gehalten. Der Rat führte alsbald in der Stadt die Reformation ein. 1563 trat auch der Erzbischof zur lutherischen über und 1567 wurde auch im Dom die erste Predigt gehalten. Die wenigen in der Stadt verbliebenen Katholiken wurden vom Agnetenkloster in Neustadt 1628 wurde das Kloster zu Unserer Lieben in Magdeburg rekatholisiert. 1685 ließen sich reformierte Hugenotten in der Stadt nieder 1689 reformierte Pfälzer so dass alsbald auch reformierte Gemeinden entstanden die auch eigene politische bildeten. Nach dem Übergang an Preußen und der Vereinigung von lutherischen und Gemeinden innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche 1817 ( Unierte Kirche ) gehörten die protestantischen Gemeinden Magdeburgs zur Kirche in Preußen" bzw. deren Provinzialkirche Sachsen Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als episcopus" war. Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche ( Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen ) mit einem Bischof an der Spitze. Dessen Bischofskirche ist Magdeburger Dom . Die protestantischen Kirchengemeinden Magdeburgs gehören - es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Magdeburg innerhalb Propstei Magdeburg-Halberstadt deren Sitz sich ebenfalls in befindet.
Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken . Sie gehörten ab 1821 zum Bistum bzw. ab 1929 Erzbistum Paderborn . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde. Durch die der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Magdeburgs gehören somit zum Dekanat Magdeburg innerhalb des gleichnamigen Bistums.
Neben den beiden "großen Kirchen" gibt in Magdeburg heute auch mehrere Freikirchen und religiöse Gruppierungen. Die meisten Einwohner sind jedoch
An der Spitze der Stadt stand Zeiten des Erzbistums Magdeburg ein vom Erzbischof eingesetzter Schultheiß . Daneben bestand das "Burding" das Organ Bürgergemeinde ohne besondere Befugnisse. Ab 1244 bestand ein Rat der ab 1294 auch das Schultheißenamt erwerben konnte. In Folgezeit konnte der Rat immer mehr Befugnisse sich ziehen und die Stadt sich damit mehr vom Erzbistum lösen ohne jemals vollständig zu werden. Das Bürgermeisteramt gab es erstmals 1302 . Im 15. Jahrhundert gab es einen regierenden Rat einen Rat und einen oberalten Rat. Nach der der Stadt durch Tilly im Jahre 1629 wurde die Verfassung geändert. Neben dem gab es 2 Bürgermeister später 4 und 1683 in brandenburg-preußischer Zeit hatte der Rat Bürgermeister über denen ein Stadtpräsident stand. Dieses wurde 1743 wieder eingezogen. Ab 1815 wurde die preußische Städteordnung eingeführt. Danach an der Spitze der Verwaltung ein Oberbürgermeister ein Bürgermeister als Vertreter. Daneben gab es Stadtverordneten als gewähltes Gremium (später Stadtverordnetenversammlung). 1831 wurde die Verwaltung neu organisiert.
Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde Volk gewählt . Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtverordnetenversammlung später Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte auch den Oberbürgermeister . Seit 1993 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk
Otto-von-Guericke-Universität : Die nach dem Magdeburger Erfinder Naturforscher Bürgermeister benannte Universität wurde 1953 als Hochschule Schwermaschinenbau gegründet und erhielt 1961 den Status Technischen Hochschule bevor sie 1987 zur Universität wurde.
Fachhochschule Magdeburg : Die Fachhochschule wurde 1991 gegründet und eine hundertjährige Tadition als Ausbildungsstätte von Ingenieuren
Bis 1996 bestanden darüber hinaus Partnerschaftsverträge Donezk (Ukraine seit 1962) Kayes (Mali seit Hradec Kralove (Tschechien seit 1972) Setubal (Portugal 1976) Liège/Lüttich (Belgien seit 1978) Valencia (Spanien 1981) Turin (Italien seit 1983) und Nagasaki seit 1987). Seinerzeit beschloss der Stadtrat jedoch Partnerschaftsverträge zu lösen.
Die Stadt Magdeburg ist in 40 Stadtteile eingeteilt. In einigen Stadtteilen gibt es weitere Unterteilungen die sich im Laufe der eingebürgert haben. Dabei handelt es sich meist Neubausiedlungen oder Wohngebiete deren Grenzen durchaus auch sind. Diese sind in der nachfolgenden Übersicht dem jeweiligen Stadtteil eingerückt genannt.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Der Schlackaffe ist das wohl bekannteste Magdeburger Original. des letzten Jahrhunderts strich er durch die elbnahe Innenstadt und handelte mit Elbfischen. Typisch sein speckiger Mantel mit den großen Taschen denen er die Fische transportierte. Dementsprechend roch auch.
Die folgenden nach ihrem Geburtstag aufgelisteten sind in Magdeburg geboren. Ob sie später Wirkungskreis in Magdeburg hatten oder nicht ist unerheblich.