Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 13. November 2019 

Magie


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Artikel beschäftigt sich mit Magie vor oder religiösen Hintergrund. Zaubern als Bühnenprogramm mit siehe unter Zauberkunst

Magie (v. griech.: mageia aus pers.: magoš der für magische Handlungen zuständige Priester) das Unternehmen des Magiers die Elemente der verstandenen Welt zum Wohle der Allgemeinheit zu (vgl.dazu: weiße Magie ) Der magische Umgang unterliegt genau Regeln Mustern und Ritualen .

Magie ist ein Teilgebiet der Religion ; die Kritik der Magie sieht jedoch Gegensatz zwischen echter Religiosität und Magie. Die spielt zwar insbesondere bei neuheidnischen Religionen eine Rolle da sie jedoch als reine Technik werden kann erfüllt sie zunächst keine religiöse Sofern magische Operationen als dem Wohl der zuwiderlaufend erscheinen tut sich ein weiterer Gegensatz Religion und Magie auf. Dann redet man Schwarzer Magie Aberglaube Zauberei und Betrug.

Inhaltsverzeichnis

Definition der Magie

"Magie ist die Wissenschaft und Kunst Hilfe veränderter Bewusstseinszustände (magische Trance/Gnosis; nicht zu mit Volltrance Drogeneinnahme etc.) im Einklang mit Willen Veränderungen herbeizuführen." Zum so genannten "Wissenschaftsaspekt" hierbei das Denken und das Wissen um die "Kunst" deckt den Bereich des Intuitiven Sensitivität ab. Ein magischer Akt setzt sich aus Wille + Imagination + Trance/Gnosis/best.Techniken.

Geschichte der Magie

In allen Kulturen lassen sich Elemente Praktiken feststellen. Bereits im Altertum ging man mit Magie um. Philo unterschied Magie als Wissenschaft des Schauens die Werke der Natur von der Magie Zauberer und Betrüger.

Im Mittelalter (Wilhelm von Auvergne) unterscheidet einerseits eine göttliche magia naturalis von einer destruktiven teuflischen Magie. Andererseits die Magie im Ganzen von Gelehrten wie Thomas von Aquin als unwissenschaftlich und dämonisch abgelehnt. Vor in der Romantik wendet man ihr wieder das Augenmerk ( Novalis Friedrich Schlegel Franz von Baader).

In der Gegenwart tritt Magie vor im Bereich der Parapsychologie der New-Age -Bewegung dem Okkultismus der Astrologie und der Gnosis in Erscheinung.

Magische Praxis tritt in einem weiteren eher unreligiösen Zusammenhang im Alltag als Bemächtigung Machterweiterung auf. Um Ansehen oder bestimmte Ziele erreichen gebrauchen Menschen bestimmte - äußerlich durchaus - Mittel und Regeln mit magischer Kausalität . Dies führt in den Bereich der und Faszination der Elemente des Alltags etwa Mode Technik und Wissenschaft wie sie in Wirksamkeit besonders durch die Werbung symbolisiert wird.

Die Paradigmen (Erklärungsmodelle) der Magie

Das Geistermodell

Dieses Modell geht davon aus dass außerhalb des Magiers real existierende Wesenheiten (Geister Gott Götter Helfer usw.) gibt mit denen Kontakt aufnehmen die er kennenlernen als Freunde oder als Diener unterwerfen kann. Der Magier als Mittler zwischen Diesseits/Alltagswelt und einer Anderswelt. hierzu: Tore zu und Werkzeug der Geisterwelt Wesenheiten)

Das Energiemodell

Der Magier ist hier nicht Beschwörer Geistern Göttern usw. sondern ein "Energiekünstler" der der Handhabung sog. "feinstofflicher Energien" arbeitet. (Stichworte hier: Energiespeicher Energielenker Energieübertrager)

Das psychologische Modell

Nach dem psychologischen Modell findet alles der Magier bei der Ausübung seiner Tätigkeit oder tut im Inneren seiner Psyche statt ein nicht näher definierter Mechanismus wirksam wird dann zu den Ergebnissen führt. Es entzieht Göttern Geistern und Wesenheiten ihre objektive Existenz aber u.U. nicht ihre subjektive psychische Existenz als innere Bilder Assoziationshilfen Archetypen). Magie ist eine reine Technik der Psyche ein Mittel den eigenen Geist selbst zu manipulieren so dieser in Übereinstimmung mit seinem Willen arbeitet; Außenwirkung wird aber nicht ausgeschlossen da von Grundsatz "Wie innen so außen (Wie oben unten)" ausgegangen wird. (Stichworte: Hermetik Projektionsmittel Assoziationshilfen Komplexauflöser Schattenarbeit Archetypen)

Heutige Einteilung der Magie

Man unterscheidet:

Die dogmatische Magie die sich meist feste Grundregeln und Dogmen hält und die der Naturgesetze zum Inhalt hat.

Die experimentelle Magie die sich auf praktische Arbeit und Weiterentwicklung konzentriert.

Die pragmatische Magie bei der es einen pragmatischen Zugang zur Magie geht weniger die Neuentwicklung. Der Magier soll lernen sich an Dogmen zu binden sondern aus allen der Magie das herauszuziehen was ihm nützlich

Die Chaosmagie die ein eigenes System Magie ist. Die Grundlagen der Chaosmagie gehen auf Ideen von Peter James Carrol Robert Wilson Ray Sherwin Austin Osman Spare u.a. grobe Grundsätze gelten in der Chaosmagie: "Bewahre gesunde Skepsis gegenüber den geltenden Wahrheiten - (Erkenntnis) - statt Pistis (Glaube)" und "Der ist nur eine Technik befreie dich von vorherschenden Ideologien". Sie zeichnet sich dadurch aus sie auf jedes System verzichtet und Dinge Alltags in die Rituale einfließen lässt.

Weitere Details/Gefahren/Fragen

Im Bereich der sog. christlichen Magie auch im Bereich der heidnisch-religiös orientierten Magie Wicca (Hexentum) Asatru (germanischer Glaube etc.) wird erster Linie mit "Es ist mein Wille es Dein (Gott Universum unterschiedlichste Götter) Wille gearbeitet. Der Magier unterstellt seine Magie/seinen magischen je nach seinem persönlichen Glauben einer übergeordneten In diesem Bereich wird häufig damit gearbeitet ein "solange es niemanden schadet" dem magischen hinzugefügt wird - die Interessen seiner Mitmenschen hierbei explizit berücksichtigt. Der Magier ist in Magie eher ein Bittender der die Interessen Mitmenschen im Auge hat und häufig auch Heiler fungiert.

Es kann jedoch ein magisch-religiöser Konflikt wenn der Magier sich auf den Standpunkt "Mein Wille geschehe". In diesem Falle findet Abwendung von den jeweiligen Glaubensvorstellungen statt denn diesem Falle bekundet der Magier dass er eigener Kraft sein Schicksal gestalten will und dieses die volle Verantwortung übernimmt. Er bedient hier aller Techniken und Gottheiten die seinen förderlich sein könnten. Im Gegensatz zum mystisch-religiösen der sich als "Werkzeug" einer höheren Instanz die er als Gott/Götter definiert und auf Handeln er allenfalls durch Gebete und Fürbitte nehmen kann sieht er sich nicht als Diener jenseitiger Mächte an deren Wille ihm einige wenige "Berufene" (Priester Offenbarungsschriften etc.) vermittelt

In diesem Bereich ist der Magier seine Ethik anbelangt völlig frei da er nicht einem religiös-mystischen System unterwirft. Dies hindert allerdings nicht zum Wohle seiner Mitmenschen zu zu handeln und zu heilen. Er sieht jedoch frei von höheren Mächten und einer auferlegten Ethik - diese entwickelt er für selber - er ist nach seiner Auffassung sein Handeln und seinen Lebensverlauf allein verantwortlich für die Folgen andere "höhere Mächte" dafür machen zu können.

Ob im Rahmen eines magischen Aktes fremde Mächte beschworen werden ist - wie es anders sein - Ansichtssache. Hierbei sei die unterschiedlichen Magiemodelle verwiesen.

Die immer wieder auftretende Kritik dass der Magie die Kräfte des Bösen/Teufel/etc. beschworen hängt von der jeweiligen Ansicht des Betrachters "Was gut - Was böse" - es Glaubenssache so gibt es im nondualistischen Denken solche Einteilung nicht zudem dürfte davon ausgegangen dass der Teufel insbesondere in monotheistischen Religionen beliebte Figur gewesen ist um die Gläubigen Schach zu halten. Wenn jemand an die von Dämonen / Teufel glaubt so sind diese zumindest für jeweilige Person in ihrem subjektiv-psychischen Universum (ebenso ein gedachter Gott) durchaus real und können zu Verhaltensänderungen der Person führen es können durchaus psychische Probleme (z.B. Größenwahn Minderwertigkeitskomplexe Angst Magiesucht etc.) auftreten. Diese sind aber nicht sondern treten auch in anderen Bereichen auf Sexbesessenheit Allmachtsgefühle Arbeitswut (Workoholic) fanatischer Glaube etc.) ist hierbei die "Besessenheit/Sucht" an sich nicht Sache selber.

Kritik

Der Haupteinwand gegen Magie liegt im der Bemächtigung unpersönlicher Kräfte anderer Lebewesen und Wirklichkeiten für eigene Ziele. Auf diese Weise Magie der Ausdruck einer ichbezogenen Haltung die übrige instrumentalisiert. Dieser Vorwurf bleibt unabhängig davon ob diese intendierte Beeinflussung nun tatsächlich möglich oder nicht.

Vom religiösen und insbesondere vom christlichen Standpunkt aus hält die Kritik der daran fest dass der Mensch insbesondere in Gottesbeziehung immer ein Empfangender nie ein Verfügender könne. Wollte er das Göttliche als ihm Diensten stehend denken oder in seiner Praxis als jederzeit verfügbar ansehen würde damit ein personaler Gottesbezug aufgehoben und unmöglich gemacht. Auch Mitmensch könne und dürfe nicht als Mittel Zweck angesehen werden sondern müsse in seiner Würde geachtet werden. Ein weiterer Einwand theologischer lässt fragen ob durch Magie und Okkultismus möglicherweise tatsächlich Mächte des Bösen beschworen ( Teufel Dämonen ) und der Mensch dadurch in eine gerät die seiner Freiheit und Würde abträglich

Zeugnisse aus der seelsorgerischen Praxis bringen derartige Abhänigkeiten mit magischer in Zusammenhang. Dabei scheint meist der christliche beeinträchtigt mitunter wird aber auch von seelischen berichtet. (siehe Weblink "Magie aus Sicht der

Literatur

  • Frater VD Schule der Hohen Magie ISBN 3-7787-7182-5
  • Fra. 717 Handbuch der Chaosmagie ISBN 3-89094-257-1
  • Nicolas Hall Chaos und Hexenzauber ISBN 3-89094-266-0
  • Julius Evola Magie als Wissenschaft vom Ich ISBN 3715700726
  • Alfred Fankhauser: Magie: Versuch einer astrologieschen München : Diederichs 1990
  • Luisa Francia : Der Rest deines Lebens beginnt Jetzt . München : Frauenoffensive 2001
  • Lois Bourne: Autobiographie einer Hexe. München Knaur 1987
  • William G. Gray: Magie. Das Praxisbuch magischen Rituale. münchen : Goldmann 1994
  • Margit und Rüdiger Dahlke : Die spirituelle Herausforderung. Eine Einführung in zeitgenössische Esoterik. München : Heyne 1990

Siehe auch

Weblinks




Bücher zum Thema Magie

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Magie.html">Magie </a>